Soziale Arbeit - Eine Menschenrechtsprofession?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E1

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Juliane Sagebiel
- Michael Domes

Über die Referent*innen:

− Prof.'in Dr. Juliane Sagebiel (Hochschule München)
− Michael Domes (SRH Hochschule/Fachschule Heidelberg)

Form

Workshop

Workshop 1,5-stündig: Entweder Themenblock Fachlichkeit – Kooperation – Selbstverständnis: Soziale Arbeit praktiziert oder Bildung – Qualifizierung – Wissensproduktion: Soziale Arbeit lernt

Thema

Bildung – Qualifizierung – Wissensproduktion: Soziale Arbeit lernt

Schlagworte

Theorie-Praxis-Transfer | Soziale Arbeit und Ethik | Menschenrechtsprofession

Soziale Arbeit agiert im machtvollen und widersprüchlichen Spannungsfeld zwischen der Logik der Auftraggeber, den Bedürfnissen der Klientel und dem Ethik Codex der Profession. Wie gelingen oder misslingen diese Machtbalancen zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der Praxis? Kann die Hochschule einen Beitrag leisten, diese Widersprüche verantwortungsvoll und professionell auszutarieren – in der Ausbildung und in der Weiterbildung? Welche Rolle spielen die Menschenrechte und Machtverhältnisse im Kontext institutionalisierter Regeln (implizite wie explizite Rechte und Pflichten) in der konkreten Praxis? Warum erweist es sich als schwierig, die Orientierung an Menschenrechten in professionellem Handeln zu „leben“? Wissensbestände, professionsethische Grundlagen, wie eine selbst- und institutionskritische Reflexionskompetenz (Wissen – Können – Haltung), bilden hierbei zentrale Bezugspunkte auf der Suche nach möglichen Antworten, die dann auch konkretes Handeln im Sinne guter Praxis zur Folge haben. Wir möchten den Teilnehmer*innnen des Workshops Mut machen, auch in Zeiten neoliberaler Marktorientierung die Menschenrechte ins Zentrum ihres Handelns zu stellen.