Inklusive Hilfeplanung – Organisationale Analysen von Kategorisierungsprozessen in Hilfen für junge Menschen in Jugend- und Behindertenhilfe

Fehlermeldung

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Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Prof. Dr. Gunther Graßhoff
- Anna Renker
- Daniela Molnar

Über die Referent*innen:

− Prof. Dr. Gunther Graßhoff (Universität Hildesheim): "Inklusive Hilfeplanung"
− Anna Renker (Universität Hildesheim) & Daniela Molnar (Universität Siegen): "Kategorisierungsarbeit in Verfahren der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe vor dem Hintergrund der Diskussionen um eine Gesamtzuständigkeit"
− Moderation gemeinsam

Form

Workshop, Diskussion

Workshop 1,5-stündig (2 Impulsreferate & gemeinsame Diskussion im Plenum)

Thema

Lebensform – Differenzen – Fallkonstruktion: Soziale Arbeit normalisiert

Schlagworte

Inklusion | Professionalität | Adressat*innen

Adressat*innen der Sozialen Arbeit gibt es nicht ohne Prozesse von Zuschreibung von Hilfe- oder Unterstützungsbedarf. Menschen werden in unterschiedlichen institutionellen Kontexten zu Adressat*innen gemacht: Indem zum Beispiel Erziehungsdefizite konstatiert oder eine ‚Behinderung‘ diagnostiziert werden. Inklusive Hilfeplanung wird in diesem Workshop unter der Frage diskutiert, ob die organisationale Verschränkung von Jugendhilfe und Behindertenhilfe andere Formen der Adressierung der Adressat*innen zulässt. Oder entstehen durch die Gesamtzuständigkeit gar neue Formen von Zuschreibung und Stigmatisierung, wenn z.B. inkompatible Diagnoseinstrumente aufeinander abgestimmt werden? An Ergebnissen aus laufenden Projekten werden diese Fragen empirisch diskutiert und in Bezug zum Fachdiskurs gestellt.