Multiprofessionelle Kooperation von Jugendhilfe und Schule

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Mirja Silkenbeuer
- Dr. Nina Thieme
- Prof.'in Dr. Martina Richter
- Meike Wittfeld M.A.

Über die Referent*innen:

− Prof.'in Dr. Mirja Silkenbeumer, Institut für Sonderpädagogik, Goethe Universität Frankfurt und Gastprofessorin
− Dr. Nina Thieme, Institut für Sozialwesen, Universität Kassel: Vortrag zu "Kooperation sonder- und sozialpädagogischer Professioneller in inklusiven Schulen" (AT)
− Prof.'in Dr. Martina Richter & Meike Wittfeld, M.A., Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Duisburg-Essen: Vortrag zu "Kooperation von Jugendhilfe und Schule - Perspektiven der Sozialarbeiter*innen/Sozialpädagog*innen" (AT)

Form

Workshop

Workshop 1,5-stündig mit zwei Einzelbeiträgen/Vorträgen mit Diskussion

Thema

Fachlichkeit – Kooperation – Selbstverständnis: Soziale Arbeit praktiziert

Schlagworte

Kinder- und Jugendhilfe | Fachliche Kooperation | Schulsozialarbeit

Die Kooperation von Jugendhilfe mit Schule gilt als etabliert und angesichts vielschichtiger sozialer Probleme in ihrer Notwendigkeit als unstrittig, zum Beispiel mit Blick auf die Gestaltung inklusiver Bildungssettings und Bearbeitung von Bildungsungleichheit. Die kooperierenden Berufsgruppen bestehend aus sozialpädagogischen Fachkräften, Lehrer*innen, Sonderpädagog*innen etc. nähern sich augenscheinlich in ihren Zuständigkeiten und Profilen an. Zugleich unterliegen Sozial- und Bildungswesen gegenwärtig grundlegenden Transformationen, zum Beispiel angesichts vielschichtiger Leistungs- und Platzierungsanforderungen oder aber eines neu zu verhandelnden Verhältnisses zu Familie und Eltern, die als weitere Kooperationspartner auftreten bzw. als solche adressiert werden. In der AG werden entlang von Forschungen aus dem Bereich Schule und Jugendhilfe, Erkenntnisse zu der Gestalt von Kooperationen zur Diskussion gestellt und Perspektiven für die Kooperationen entwickelt.