Soziale Arbeit als Disziplin und Profession: Welcher Mehrwert für die Gesundheit lässt sich erschließen? Die DVSG lädt zur Podiumsdiskussion ein.

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Prof. Dr. Stephan Dettmers
- Michael Leinenbach
- Prof. Dr. Dieter Röh
- Prof. Dr. Holger Ziegler
- Moderation: N.N.

Über die Referent*innen:

Diskutant_innen:
− Prof. Dr. Stephan Dettmers (Fachhochschule Kiel, Dekan des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit, 1. Vorsitzender der DVSG, Verfasser des Qualifikationsrahmens Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit, Mitglied ECCSW, DBSH, DGS Sektion Gesundheitssoziologie)
− Michael Leinenbach (1. Vorsitzender des DBSH)
− Prof. Dr. Dieter Röh (HAW Hamburg, Department Soziale Arbeit, Mitglied des Vorstands der DGSA, Mitglied der DGSP und DBSH)
− Prof. Dr. Holger Ziegler (Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Leiter der AG 8 Soziale Arbeit, Mitglied in der DGfE-Kommission Sozialpädagogik)
− Moderation: N.N.

Form

Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion 1,5-stündig

Thema

Fachlichkeit – Kooperation – Selbstverständnis: Soziale Arbeit praktiziert

Schlagworte

Fachliche Kooperation | Professionalität | Identitätsproblematik

Aktuelle Entwicklungen stellen die Soziale Arbeit vor Herausforderungen, wie z.B. Zertifizierungen und Leitlinienentwicklungen im Gesundheitssystem, die Ausdifferenzierung der Studiengänge oder der Diskurs um den Zugang zur Ausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapie. Gleichzeitig werden immer häufiger Arbeitsstellen für Sozialarbeiter_innen in Einrichtungen des Gesundheitswesens durch andere Professionen besetzt. Dies ist keine neue Entwicklung – die Soziale Arbeit ist seit Anbeginn ihrer Zeit mit Entprofessionalisierungs-Tendenzen konfrontiert. Es drängt sich die Frage nach der notwendigen Fachlichkeit und dem Wert Sozialer Arbeit im Kontext Gesundheit auf. Diese und weitere Fragen wollen wir zur Diskussion stellen. Anschließend werden Nachfragen gestellt und Lösungsstrategien aus aktuellen Kontroversen und Gemeinsamkeiten beleuchtet. * Wie kann einer Entprofessionalisierung entgegengesteuert werden? * Woran macht sich Entprofessionalisierung fest? * Welche Bedeutung hat die multidisziplinäre Zusammenarbeit, will man sie nicht gegen die Profession ausspielen?