DVSG „SaY“ – Studies & Young Professionals: Workshop für Berufseinsteiger

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B300

Referent*innen

- Alexander Faupel
- Katharina Small

Über die Referent*innen:

− Alexander Faupel (Direktionsleitung Neurologie & Psychosomatik, Lehrbeauftragter für Soziale Arbeit (B.A.), Leitung
− Katharina Small (Studentin, Stv. Leitung)

Form

Vortrag, Diskussion

Einzelvorträge zu jedem Schwerpunktthema mit integrierter Diskussion, 1,5-stündig

Thema

Fachlichkeit – Kooperation – Selbstverständnis: Soziale Arbeit praktiziert

Schlagworte

Soziale Arbeit und Ethik | Fachliche Kooperation | Arbeitsbedingungen

Im 1. Schritt erfolgt ein kurzer Abriss zum aktuellen Stand i.d. Praxis: Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie sind die Verdienstmöglichkeiten? Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es bzw. wie schaut die Perspektive des Berufsfeldes in der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit aus? Auch sollen bestehende Probleme und Fallstricke näher erläutert werden, bspw. die Diskussion um immer neu aufkommende Studiengänge sowie neue Berufsfelder und deren Spannungen bzw. Auswirkungen in unserer täglichen Praxis. Aber auch Fragen bzgl. Falschberatung bzw. Beraterhaftung werden erläutert. Der Diskurs mit einem selbst, die Frage nach Rolle und Selbstverständnis, stellen den 2. Schwerpunkt unseres Workshops dar. Die Arbeit mit Menschen, die unweigerlich Reflexion voraussetzt, erfordert stets auch einen engen Bezug zu sich selbst. Hier möchten wir aufzeigen, welche Fertigkeiten und Fähigkeiten, welche Fragestellungen oder auch welche Haltung notwendig sind, um den beruflichen Alltag zu meistern. Auch schwierige Praxissituationen, wie bspw. der Umgang bei fehlender Compliance oder mit teils schwierigem oder in Not geratenem Klientel, aber auch mögliche ausweglosen Beratungssituationen werden aufgegriffen. Was ist richtig, was ist falsch? Welche Grenzen sind zu beachten (gerade hinsichtlich des Dilemmas um das „Doppelte Mandat“)? Wo hört das berufliche „Ich“ auf (Rollenkonflikt; Grenzen)? Wie sind die Rahmenbedingungen? Der 3. Schwerpunkt stellt sich die Frage nach Netzwerken und Kollegialität – welche Synergien kann bzw. sollte ich nutzen? Kollegiale Beratung und kollegiale Unterstützung nehmen in allen Berufsfeldern stets eine Schlüsselrolle ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Berufsfeldern unterliegt die Soziale Arbeit im Gesundheitswesen einem stetigen Wandel. Diese Schnelllebigkeit, bedingt durch eine immer weitreichendere Ökonomisierung der Einrichtungen und dem fortwährenden Wandel der rechtlichen Rahmenbedingungen, verlangt Kolleginnen und Kollegen in ihrem Berufsalltag immer mehr ab. Um diesem Prozess gewachsen zu sein, bedarf es Netzwerken. Als Fachverband der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen bringt die DVSG Kolleginnen und Kollegen zusammen – nicht nur im Bereich junger Professioneller oder Wiedereinsteigern, sondern im gesamten Berufsfeld. Wir bieten bspw. durch unsere Landesarbeitsgemeinschaften nicht nur regional Raum für Austausch und kollegiale Unterstützung, sondern darüber hinaus auch die Möglichkeit, uns gemeinsam den aktuellen und kommenden Anforderungen zu stellen und ihnen gerecht zu werden. Im Rahmen dieses Schwerpunktes möchten wir euch darlegen, warum „netzwerken“ wichtig ist und welchen Anknüpfungspunkte es gibt.