Partizipative Forschung dargestellt an beruflichen Übergängen von Beschäftigten der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Malte Teismann M.A.
- Jens Oertmann M.A.

Über die Referent*innen:

− Malte Teismann, M.A. (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sozialwesen; Fachhochschule Bielefeld, Schwerpunkt Berufliche Rehabilitation)

− Jens Oertmann M.A. (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sozialwesen; Fachhochschule Bielefeld)

Form

Workshop

Workshop 1,5-stündig

Thema

Bildung – Qualifizierung – Wissensproduktion: Soziale Arbeit lernt

Schlagworte

Teilhabe | Partizipation

„Nichts ohne uns über uns“ lautet der zentrale Grundsatz der im Jahre 2008 verabschiedeten UN-Behindertenrechtskonvention. Zweck der Konvention ist die Gleichberechtigung und Stärkung der Menschenrechte und Grundfreiheiten aller Menschen mit Behinderungen. Auch im Bereich der Forschung wird der Grundsatz immer mehr Teil der Methodologie. Partizipative Forschung stellt dabei die Menschen, ihre Perspektiven und Lernprozesse in den Vordergrund und möchte die Basis ihrer sozialen Wirklichkeit verstehen. Im Workshop wird die Basis partizipativer Forschung am Beispiel beruflicher Übergänge von Beschäftigten der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen dargestellt. Werkstätten für Menschen mit Behinderungen werden häufig als exkludierend dargestellt, selten wird dabei jedoch die Sichtweise der Betroffenen selbst berücksichtigt. Die Vorzüge einer gemeinsamen Verstehensgrundlage werden im Workshop anhand von wissenschaftlichen Ergebnissen aufgezeigt.