Scham und Stigmatisierung - Die Bedeutung von Lebensmitteltafeln aus Nutzer*innensicht

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 16

Raum: C223

Referent*innen

– Svenja Fischbach M.A.
– Moderation: Karen Polzin M.A.

Über die Referent*innen:

- Svenja Fischbach, M.A. Soziale Arbeit, Fachreferentin im Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg
- Karen Polzin M.A. Soziale Arbeit, Fachreferentin im Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg

Form

Workshop, Vortrag, Diskussion

Workshop 1,5-stündig mit Vortrag und Diskussion

Thema

Programmatiken – Neuregulierung – demokratische Beteiligung: Soziale Arbeit politisch

Schlagworte

Adressat*innen | Nutzungsverhalten

In einem Input werden Forschungsergebnisse dazu vorgestellt, was Lebensmitteltafeln für die Nutzer*innen bedeuten und wie sie ihre Armut erleben: Die Betroffenen haben mit Scham und Stigmatisierung zu kämpfen. Gleichzeitig entwickeln sie Strategien, wie sie die Diskriminierung bewältigen. Dabei wird deutlich, wie sich die Bewältigungsstrategien und unser gesellschaftliches Wertesystem gegenseitig bedingen. Außerdem werden wir uns als Beispiel die Entscheidung der Essener Tafel vom vergangenen Februar, nur noch „Deutsche“ in ihre Kartei neu aufzunehmen, genauer anschauen. Im zweiten Teil des Workshops wollen wir gemeinsam diskutieren und Bezüge zur Sozialen Arbeit herstellen.