Der polizeiliche Umgang mit stationären Wohngruppen der Heimerziehung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B300

Referent*innen

- Prof. Dr. Norbert Pütter
- Mareike Rüggeberg
- Mitarbeiterin einer Hamburger Wohngruppe (anonym)
- Moderation und Veranstalter*innen: Zoe Clark und Fabian Fritz

Über die Referent*innen:

- Prof. Dr. Norbert Pütter (BTU Cottbus): Soziale Arbeit und Polizei
- Mareike Rüggeberg (KJSV – Stiftung für Kinder): Polizeieinsatz Berlin-Lichtenhagen: Stand der Debatte
- Mitarbeiterin in einer Hamburger Wohngruppe (anonym): Ein Erfahrungsbericht – Wie agiert die Polizei im Umgang mit Jugendlichen einer Wohngruppe in Hamburg

Form

Workshop

Workshop 1,5 h

Schlagworte

Heimerziehung | Kinder- und Jugendhilfe | Gewalt

Am 09.Mai 2018 kam es in Berlin-Lichtenhagen zu einem Polizeieinsatz in einer Wohngruppe mit geflüchteten jungen Menschen, bei dem laut Medienberichterstattungen sowie der Stellungnahme der Fachkräfte zwei unbeteiligte Jugendliche erheblich verletzt wurden. Dieser drastische Fall zeigt auf dramatische Weise den Bedarf an einer fachlichen und politischen Debatte über den Umgang zwischen der Kinder- und Jugendhilfe (insbesondere der Heimerziehung) und der Polizei. Dieses Panel verfolgt das Anliegen, die Dringlichkeit dieser Auseinandersetzung sichtbar zu machen und zu der Debatte beizutragen, die in der Folge dieses Polizeieinsatzes im Entstehen ist.