Fachpolitisch einmischen und gestalten – am Beispiel von Gesundheitsförderung und gesundheitsbezogener Prävention in der Kinder- und Jugendhilfe

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Prof. Dr. Albert Lenz
- Dr. Anna Lena Rademaker
 

Über die Referent*innen:

− Prof. Dr. Albert Lenz, Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie (igsp) der Katholischen Hochschule NRW, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) und in der vom BMFSFJ, BMG und BMAS gemeinsam eingerichteten Arbeitsgruppe „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“.
− Dr. Anna Lena Rademaker, FH Bielefeld, M.A. Soziale Arbeit, Referentin der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) und LfbA (FH Bielefeld, FB Sozialwesen).

 

Form

Workshop

Workshop 1,5-stündig

Thema

Programmatiken – Neuregulierung – demokratische Beteiligung: Soziale Arbeit politisch

Schlagworte

Prävention | Frühe Hilfen | Kinder- und Jugendhilfe

Der Workshop zielt darauf ab, Empirie geleiteten Implikationen für die Gesundheitsförderung und Prävention, am Beispiel der Arbeit mit Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil (präventiver Kinderschutz) und der Jugendgesundheitsförderung, aufzugreifen und davon ausgehend konkrete Wege der fachpolitischen Einmischung für Wissenschaftler_innen, Forscher_innen und Praktiker_innen in der Sozialen Arbeit zu skizzieren. Anhand der Beispiele werden konkrete Möglichkeiten, Herausforderungen sowie Grenzen der Mitgestaltung politischer Entwicklungen vorgestellt sowie deren Notwendigkeit diskutiert. Die Referent_innen beziehen sich dabei insbesondere auf die Übertragbarkeit von Forschungsergebnissen in die Politik sowie Chancen der Vernetzung, Kooperation und fachverbandlichen Interessensvertretung. Hierzu formulieren sie Thesen, die den Zuhörer_innen anschließend zur Diskussion gestellt werden.