High-Speed-Jugendhilfe – Erfahrungen mit der vorläufigen Inobhutnahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Oliver Freesemann
- Dr. Renate Breithecker

Über die Referent*innen:

− Oliver Freesemann (Geschäftsführer ZEFIE: Zentrum für individuelle Erziehungshilfe, Karlsruhe)
− Dr. Renate Breithecker (Soziologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin von ZEFIE, Karlsruhe)

Form

Vortrag, Diskussion

Vortrag ca. 30-45 Minuten mit anschließender Diskussion, insg. 1,5 h

Thema

Expansion – neue Felder – Arbeitsbedingungen: Soziale Arbeit wächst

Schlagworte

Kinder- und Jugendhilfe | Flucht/Asyl

High-Speed-Jugendhilfe kennzeichnet die Jugendhilfe während der sogenannten Flüchtlingskrise. Aufgrund der starken Zuwanderung stand die Jugendhilfe zwischen 2014 und 2018 vor großen Herausforderungen. Die Aufnahme und Versorgung dieser hohen Zahl minderjähriger Geflüchteter konnte nur bewältigt werden, indem die etablierten Standards der Kinder- und Jugendhilfe kurzfristig verlassen, kreative Lösungen entwickelt und neue Wege beschritten wurden. Wie waren die Erfahrungen in dieser Phase – z.B. mit der schnellen Umverteilung, den neuen Großgruppen und zusätzlichen Akteuren (Security, Erziehungshelfer*innen, Ehrenamtlichen)? Wie ging die Soziale Arbeit damit um? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Weiterentwicklung der Jugendhilfe? Diese Fragen möchten wir auf der Grundlage eines Erfahrungsberichts und einer empirischen Analyse im Rahmen des Workshops diskutieren.