Das Wechselverhältnis von Beteiligung und vertrauensvoller Arbeitsbeziehung im Handlungsfeld der Suchthilfe - Forschungsergebnisse und aktuelle Diskussionen im Kontext des BTHG

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Dr. Rita Hansjürgen
- Dipl.-Soz.Arb./Soz.Päd. Martina Tranel

Über die Referent*innen:

− Dr. Rita Hansjürgens, M.A. klinische Soziale Arbeit (Lehrkraft für besondere Aufgaben, Katholische Hochschule NRW, Abt. Paderborn)
− Martina Tranel, Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (Gesamtleitung Theresienhaus, CRT - Caritas Reha und Teilhabe GmbH, Osnabrück)

Form

Workshop

Workshop 1,5-stündig

Thema

Fachlichkeit – Kooperation – Selbstverständnis: Soziale Arbeit praktiziert

Schlagworte

Suchthilfe

Bekannt ist, dass eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung als Grundlage von Kooperation zwischen Fachkraft und Klient_in nicht nur in der Suchthilfe, aber dort besonders, eine hohe Bedeutung hat. Gleichzeitig stellt die Beteiligung von Klient_innen an Hilfeprozessen ein hohes Gut dar, gleichwohl dies in einem Spannungsverhältnis steht zu Zielvorgaben, abzuarbeitenden Hilfeplänen, wirtschaftlicher Steuerung, Wirkungskontrolle und ggf. Regress seitens der Leistungsträger usw. In diesem Workshop soll auf der Basis einer neueren empirischen Untersuchung der Zusammenhang zwischen einer vertrauensvollen Arbeitsbeziehung und einer Beteiligung von Klient_innen näher betrachtet und Folgerungen für die Praxis der Suchthilfe im Lichte des BTHG und seiner Anforderungen diskutiert werden.