Nicht steuern, sondern konstruktiv begleiten: Soziale Arbeit und bürgerschaftliches Engagement

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Alexandra Engel
- Malina Haßelbusch M.A.
- David Rüger M.A.
- Dipl.-Soz.Arb./Dipl.-Soz.Päd. Jessica Schneider

Über die Referent*innen:

− Alexandra Engel, Prof.'in Dr.: Die Illusion, bürgerschaftliches Engagement zu steuern. Die Funktion und Funktionsweise von Engagement in der Gesellschaft und dessen Beziehung zur beruflichen Sozialen Arbeit
− Malina Haßelbusch, MA Soziale Arbeit: „Da gibste dich auf“ – Grenzen freiwilligen Engagements
− David Rüger, MA Soziale Arbeit: Bedürfnisse, Macht und Regeln – Wie Konflikte zwischen Freiwilligen erklärt und bearbeitet werden können
− Jessica Schneider, Dipl.Soz.Arb./Dipl.Soz.Päd.: Ist Engagement eine Möglichkeit, Teilhabe zu ermöglichen und zu stärken? Der Zusammenhang von Lebenslage und Engagement am Beispiel marginalisierter Menschen in Dörfern
− Moderation: Prof.'in Dr. Alexandra Engel

Form

Workshop, Diskussion

Workshop über zwei AG Phasen mit 4 Kurzinputs und Diskussionen

Thema

Programmatiken – Neuregulierung – demokratische Beteiligung: Soziale Arbeit politisch

Schlagworte

Fachliche Kooperation | Professionalität

Der Workshop geht von der These aus, dass bürgerschaftliches Engagement sich nicht, wie auf politischen Ebenen häufig angenommen, steuern lässt, aber durch Soziale Arbeit konstruktiv begleitet und entwickelt werden kann. Am Beispiel bürgerschaftlichen Engagements in ländlichen Räumen werden Referent/-innen der Forschungsgruppe „Bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen und Soziale Arbeit“ des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter an der HAWK diese These auf Basis von Zwischenergebnissen empirischer Projekte illustrieren und eine Programmatik freiwilligen Engagements aus Sicht Sozialer Arbeit skizzieren. Im Fokus der daran anschließenden Diskussion steht die Frage, welche Rolle die Praxis Sozialer Arbeit einnehmen kann und sollte, um Engagierte in ihren Engagementprozessen zu stützen, zu begleiten, zu mediieren und damit ein teilhabestärkendes Engagement zu ermöglichen.