Die Berufsethik im Berufsalltag – Forschung und Praxis

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C1

Referent*innen

- Prof. Dr. Frank Como-Zipfel
- FH-Prof.'in Iris Kohlfürst
- Prof. Dr. Dieter Kulke

Über die Referent*innen:

− Prof. Dr. Frank Como-Zipfel (Professor für Sozialpädagogische Methoden an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt)
− FH-Prof.'in Iris Kohlfürst (Professorin für Ethik an der Fachhochschule Oberösterreich im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit)
− Prof. Dr. Dieter Kulke (Professor für Soziologie an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Mitglied der DGSA)

Form

Workshop, Vortrag, Diskussion

Workshop mit Vortrag und Diskussion in der Gruppe

Thema

Solidarität – Gerechtigkeit – Emanzipation: Soziale Arbeit mischt sich ein

Schlagworte

Soziale Arbeit und Ethik | Professionalität | Empirie

Soziale Arbeit ist eng mit Ethik, Moral und den Menschenrechten verbunden: Moralische Werte wie Hilfestellung, Förderung von Autonomie und Selbstständigkeit ihrer Klientel, Soziale Gerechtigkeit und Solidarität sind nicht nur der Grund, warum es Soziale Arbeit überhaupt gibt, sie bilden auch mit das Fundament der Berufsethik. Es ist unbestritten, dass die Berufsethik – im Zuge des Professionalisierungsprozesses der Sozialen Arbeit auch in den jeweiligen Richtlinien und Kodizes der nationalen und internationalen Berufsverbände niedergeschrieben – im Berufsalltag eine wesentliche Rolle spielt. Allerdings scheint es oft schwierig, sich in der Praxis entsprechend dieser Vorgaben und Ansprüche zu verhalten. In diesem Workshop möchten wir in einem ersten Schritt aktuelle Ergebnisse aus der Forschung zum Stellenwert der Berufsethik im sozialpädagogischen/-arbeiterischen Alltag präsentieren. Hierfür wurde eine standardisierte Befragung in Deutschland und Österreich durchgeführt, an der über 1.300 Erwerbstätige in der Sozialen Arbeit teilnahmen. Diese quantitative Forschung wird ergänzt durch qualitative Analysen früherer Studien. In einem zweiten Schritt sollen diese empirischen Analysen und ihre Relevanz für die Soziale Arbeit gemeinsam diskutiert werden.