Alterseinschätzung geflüchteter junger Menschen als Arena fachpolitischer Auseinandersetzung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B238

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Julia Franz
- Prof.'in Dr. Júlia Wéber
- Sabine Schick

Über die Referent*innen:

− Prof.'in Dr. Julia Franz, Hochschule Hannover, Lehrgebiet: Erziehung und Bildung im Kontext Sozialer Arbeit, Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit
− Prof.'in Dr. Júlia Wéber, Hochschule Neubrandenburg, Lehrgebiet: Migrationsgesellschaft und Demokratiepädagogik, Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit
− Sabine Schick, Jugendamt Köln, Sachgebietsleitung für unbegleitete ausländische Minderjährige und Ortsfremde
− Einreichend: Prof. Dr. Julia Franz und Prof. Dr. Júlia Wéber

Form

Workshop

Workshop 1,5-stündig

Thema

Solidarität – Gerechtigkeit – Emanzipation: Soziale Arbeit mischt sich ein

Schlagworte

Soziale Arbeit und Ethik | Kinder- und Jugendhilfe | Flucht/Asyl

Ausgehend von der gemeinsamen Stellungnahme mehrerer Fachverbände gegen Gesetzesänderung zur medizinischen Alterseinschätzung (März 2018) geht es in diesem Workshop um eine kritische Auseinandersetzung zur Alterseinschätzung geflüchteter junger Menschen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Es geht dabei aus praktischer wie auch aus professionsethischer Perspektive darum, mandatswidrige Aufträge und Erwartungen zu diskutieren und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen sowie um Positionen von und Argumentation unter Ärzt*innen, die auch für Soziale Arbeit relevant sind. Der Workshop, der durch zwei Inputs angeleitet wird, zielt auf Austausch von Erfahrungen der Workshopteilnehmenden und Diskussion von ethischen Positionen in sozialen Berufen.