Sozialpädagogik und Schule? - Eine neue Dynamik durch den Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 54

Raum: B243

Referent*innen

- Elke Alsago
- Sieglinde Friess
- Manja Plehn
- Jürgen Günther

Über die Referent*innen:

− Elke Alsago, ver.di Bundesverwaltung
− Sieglinde Friess, ver.di Hamburg
− Manja Plehn, Hochschule Gera
− Jürgen Günther, Kita-Leiter Wendelstein ver.di in Kooperation mit der AG Kinder zwischen 6 und 12 Jahren (BAG-BEK e.V.)

Form

Workshop

Workshop über zwei Phasen

Thema

Expansion – neue Felder – Arbeitsbedingungen: Soziale Arbeit wächst

Schlagworte

Schulsozialarbeit | Politik

Mit der Erwartung von Chancengerechtigkeit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf war der Platzausbau der ganztägigen Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den Kindertageseinrichtungen und Krippen verbunden. In vielen Kommunen und Gemeinden wurden auch Betreuungsplätze für Kinder über sechs Jahren ausgebaut – häufig in unterschiedli-chen Formen in den Schulen. Der Koalitionsvertrag (CDU/CSU/SPD) sieht vor, einen „Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter“ einzuführen und bis 2025 zu realisieren. Als Ausgestaltungsgrundlage soll das SGB VIII dienen. Gleichzeitig wird formuliert, die heute vorfindliche Vielfalt der Länder und Kommunen berücksichtigen zu wollen. Sozialpädagogik und Schule sind zunehmend in der Verantwortung, den Alltag mit Mädchen, Jungen und Queers gemeinsam gestalten zu müssen. Dies ist Herausforderung und Chance zugleich. Dieses Forum ist zweischrittig aufgebaut. Zunächst wollen wir die unterschiedlichen Perspektiven auf die Thematik beleuchten und anschließend Forderungen formulieren, die den Prozess der Gesetzesentwicklung und -realisierung begleiten sollen.