Der (Mehr)Wert von Gender Studies - eine notwendige Kritik zur Wissensproduktion in den Sozialarbeitswissenschaften

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Elke Schimpf
- Verw.-Prof.'in Anna Kasten

Über die Referent*innen:

− Moderation: Elke Schimpf, Evangelische Hochschule Darmstadt
− Verw.-Prof.'in Anna Kasten, Vertretungsprofessor*in für Sozialarbeitswissenschaften an der Hochschue für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, stellvertretende Sprecherin der Sektion Forschung der DGSA. Arbeitstitel: Feministische Theorie als Kritik der Wissensproduktion in den Sozialarbeitswissenschaften
− Prof.'in Dr. Elke Schimpf - Professor*in für Theorie und Handlungsansätze der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule Darmstadt, Fachbereich Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Mitglied der Fachgruppe Gender und der Sektion Forschung und Fachliche Leitung des Gender- und Frauenforschungszentrums der Hessischen Hochschulen gFFZ. Arbeitstitel: Jugendliche als Nutzer*innen Sozialer Medien und deren Adressierung über 'gegenderte Sexualisierungsdiskurse' - zur Notwendigkeit kritischer Handlungs- und Forschungsperspektiven

Form

Workshop

Workshop 1,5-stündig - mit Impulsbeiträgen und Thesen zur Diskussion

Thema

Bildung – Qualifizierung – Wissensproduktion: Soziale Arbeit lernt

Schlagworte

Genderstudies

Neuere queer-theoretische Analysen der Gender Studies verdeutlichen, dass Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit als binärer Code in der Wissensproduktion der Sozialarbeitswissenschaften, aber auch in den Professions- und Bildungsdiskursen der Sozialen Arbeit immer noch eine Selbstverständlichkeit darstellen. Herausgearbeitet und gezeigt werden soll in dem Panel beispielhaft auf unterschiedlichen Ebenen der Wissensproduktion - Theorie, Ausbildung und Qualifizierung - das kritische Potential bzw. der (Mehr)Wert - von Gender Studies und feministischen Diskursen für die Soziale Arbeit. Neuere queer-theoretische Analysen der Gender Studies verdeutlichen, dass Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit als binärer Code in der Wissensproduktion der Sozialarbeitswissenschaften, aber auch in den Professions- und Bildungsdiskursen der Sozialen Arbeit immer noch eine Selbstverständlichkeit darstellen. Herausgearbeitet und gezeigt werden soll in dem Panel beispielhaft auf unterschiedlichen Ebenen der Wissensproduktion - Theorie, Ausbildung und Qualifizierung - das kritische Potential bzw. der (Mehr)Wert - von Gender Studies und feministischen Diskursen für die Soziale Arbeit. Arbeitstitel der Beiträge Anna Kasten: Feminsitische Theorie als Kritik der Wissensproduktion in den Sozialarbeitswissenschaften Elke Schimpf: Jugendliche als Nutzer*innen Sozialer Medien und deren Adressierung über 'gegenderte Sexualisierungsdiskurse' - zur Notwendigkeit kritischer Handlungs- und Forschungsperspektiven