Tiere und Pflanzen in der Sozialen Arbeit - zum sozialen und ökologischen Mehrwert neuer Felder der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Jun.-Prof.´in Dr. Alexandra Retkowski
- Dr. Thomas van Elsen
- Katrin Rauber
- Clara Waskönig

 

Über die Referent*innen:

− Jun.-Prof.’in Dr. Alexandra Retkowski (Universität Kassel; Fachgebiet Professionsethik): Ökologische Werte in der Sozialen Arbeit. Einführung in den Workshop (10 Minuten)
− Dr. Thomas van Elsen (Universität Kassel; Fachgebiet Ökologischer Land- und Pflanzenbau): Ökologische Inklusion. Soziale Landwirtschaft als Ort der Entwicklung von Mensch und Natur (Arbeitstitel): 20-30 Minuten
− Katrin Rauber (Lehrerin in NRW; Fachkraft für tiergestützte Intervention; Ausbilderin von Schulbegleithundeteams über Klasse-Tier) & Clara Waskönig (Universität Kassel; Fachgebiet Professionsethik): Der Schulhund und der Therapiehund als Akteure in der Sozialen Arbeit (Arbeitstitel): 20-30 Minuten
− Moderierte Diskussion mit allen Teilnehmer*innen: Tiere und Pflanzen in der Sozialen Arbeit - zum sozialen und ökologischen Mehrwert neuer Felder der Sozialen Arbeit (30 Minuten)
− Jun.-Prof.’in Dr. Alexandra Retkowski: Ergebnissicherung und Ausblick (10-20 Minuten)

Form

Workshop

Workshop 1,5-stündig Disziplinäre und handlungsfeldbezogene Inputs münden in eine gemeinsame Diskussion mit den Teilnehmer*innen des Workshops. Ziel ist die Zusammenführung theoretisch- interdisziplinären und handlungspraktischen Wissens in der Sozialen Arbeit, welches eine rein anthropozentrische Perspektive transzendiert und damit neue Felder Sozialen Arbeit erschließt. Dabei werden die Arbeitsbedingungen in dem expandierenden Feld ebenso zum Gegenstand der Diskussion wie sozialpolitische Forderungen im Dienste der Adressat*innen der Angebote.

Thema

Expansion – neue Felder – Arbeitsbedingungen: Soziale Arbeit wächst

Schlagworte

Professionalität

Die Frage, welchen Beitrag Soziale Arbeit zu einer ökologischen Transformation leisten kann, wird zukünftig einen zunehmend bedeutsameren Stellenwert gewinnen. Blickt man in die Praxis, so gibt es zahlreiche vielversprechende Ansätze, die die Sicherung der Rechte nichtmenschlicher Lebewesen als einen Kernbestandteil ihrer Arbeit und Professionalität im Dienste einer nachhaltigen Lebensweise betrachten. Zwei Praxisbereiche – inklusive ökologische Landwirtschaft und der Einsatz von Hunden in Schule und Rehabilitation – werden in dem Workshop genauer vorgestellt. Da diese und andere Ansätze derzeit zwar den Status eines expandierenden Praxisfelds haben, nicht jedoch ins Zentrum der fachlichen Auseinandersetzung vordringen, wird durch einen theoretisch orientierten Input sowie in der moderierten gemeinsamen Diskussion der Frage nachgegangen, wie Ökologie und Nachhaltigkeit als berufsethische Orientierung in der Sozialen Arbeit verankert werden können und wie Soziale Arbeit als Akteurin ökologischer Transformation deutlicher ins Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit treten kann.