Adressat*innen

Scham und Stigmatisierung - Die Bedeutung von Lebensmitteltafeln aus Nutzer*innensicht

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

– Svenja Fischbach M.A.
– Moderation: Karen Polzin M.A.

Form

Workshop, Vortrag, Diskussion

In einem Input werden Forschungsergebnisse dazu vorgestellt, was Lebensmitteltafeln für die Nutzer*innen bedeuten und wie sie ihre Armut erleben: Die Betroffenen haben mit Scham und Stigmatisierung zu kämpfen. Gleichzeitig entwickeln sie Strategien, wie sie die Diskriminierung bewältigen. Dabei wird deutlich, wie sich die Bewältigungsstrategien und unser gesellschaftliches Wertesystem gegenseitig bedingen. Außerdem werden wir uns als Beispiel die Entscheidung der Essener Tafel vom vergangenen Februar, nur noch „Deutsche“ in ihre Kartei neu aufzunehmen, genauer anschauen. Im zweiten Teil des Workshops wollen wir gemeinsam diskutieren und Bezüge zur ...

Die Bedeutung Sozialer Arbeit in der ländlichen Regionalentwicklung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Leonie Wagner
- Dr. Anke Kaschlik
- Jaqueline Schmidt
- Sarah Metz
- Lukas Thöle
- Julia Yildiz

Form

Workshop

Angesichts schwieriger demographischer und gesellschaftlicher Entwicklungen in einigen ländlichen Regionen, steht Soziale Arbeit vor der Herausforderung, sich in sehr unterschiedlichen Kontexten einzubringen und mit bislang eher ungewohnten Partner_innen zu kooperieren. Bedeutsam sind dabei neben sozialen auch ökonomische und baulich-räumliche Entwicklungsprozesse, in denen es nicht zuletzt um Fragen der Integration und der Sicherung der Daseinsvorsorge geht. In dem Workshop werden Projekte präsentiert und diskutiert, die unterschiedliche, sich teilweise überlagernde oder gegenseitig bedingende Aspekte derartiger Prozesse betrachten: Migration und ...

Wenn der Wert der Sozialen Arbeit in Frage steht – Zu Nutzungsdisparitäten und der Nicht-Inanspruchnahme Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

- Stephan Damen
- Jaqueline Kunhenn
- Dr. Thomas Ley
- Dr. Jens Pothmann
- Ines Hiegemann
- Kristin Beer
- Peter Engert
- Alexandra Zein

Form

Panel, Workshop

Institutionen Sozialer Arbeit sind mit dem Phänomen konfrontiert, dass Personen, die einen formalrechtlichen Anspruch auf eine bestimmte sozialstaatliche Leistung haben, diesen - aus welchen Gründen auch immer - nicht einfordern, nicht in Anspruch nehmen, nicht erhalten oder nicht (mehr) nutzen. Sei es aufgrund fehlenden Wissens über spezifische Angebote seitens der Nutzer, der Nicht-Nachfrage aufgrund mangelnden Interesses, aufgrund von individuellen Hemmnissen oder des Nicht-Erhaltens von Leistungen, welches auf institutionelle Barrieren zurückzuführen sind. Während allgemein bekannt ist, dass längst nicht alle Adressat*innen einer Maßnahme Zugang zu ...

Inklusive Hilfeplanung – Organisationale Analysen von Kategorisierungsprozessen in Hilfen für junge Menschen in Jugend- und Behindertenhilfe

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Prof. Dr. Gunther Graßhoff
- Anna Renker
- Daniela Molnar

Form

Workshop, Diskussion

Adressat*innen der Sozialen Arbeit gibt es nicht ohne Prozesse von Zuschreibung von Hilfe- oder Unterstützungsbedarf. Menschen werden in unterschiedlichen institutionellen Kontexten zu Adressat*innen gemacht: Indem zum Beispiel Erziehungsdefizite konstatiert oder eine ‚Behinderung‘ diagnostiziert werden. Inklusive Hilfeplanung wird in diesem Workshop unter der Frage diskutiert, ob die organisationale Verschränkung von Jugendhilfe und Behindertenhilfe andere Formen der Adressierung der Adressat*innen zulässt. Oder entstehen durch die Gesamtzuständigkeit gar neue Formen von Zuschreibung und Stigmatisierung, wenn z.B. inkompatible Diagnoseinstrumente ...

Medienpädagogik und Erziehungshilfe - Ein Arbeitsfeld denkt um

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: D2

Referent*innen

- Alexander Hundenborn

Form

Workshop

Snapchat, Instagram oder musical.ly sind nur wenige der digitalen Lebenswelten, in denen sich Kinder und Jugendliche tagtäglich bewegen. Welche Herausforderungen und Chancen bringen die mediatisierten Lebenswelten mit sich? Wie kann ein Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit, welches den Schutz der Adressat_innen sehr groß schreibt, mitwirken, Chancengleichheit auch im, durch und mit dem Internet zu ermöglichen? Das Projekt PowerUp – Medienpädagogik und Erziehungshilfe widmet sich seit 2014 diesen Fragen und liefert exemplarische Antworten. Im Workshop soll ein kurzer Input, die dringlichsten Fragen beleuchten und über einen gemeinsamen Austausch Impulse zur ...

Einzelbeitragsforum zur Wohnungslosenhilfe

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Athanasios Tsirikiotis
- Hannah Obert

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Tsirikiotis. Autonomie, Biografie, Wohnungslosigkeit. Einblick in das Dissertationsprojekt »Subjektivierung in der Wohnungsnotfallhilfe«: Das Soziale ist nicht zeitlos, sondern stets auch konkrete, historisch gewordene Gesellschaftsformation. Diese wiederum ist selbst kein ausschließlich kontingentes Gebilde, sondern auch Ausdruck von Versuchen der Re-Produktion ihrer selbst und der darin eingeschliffenen gesellschaftlichen Stratifizierung (Marx), vorläufiger Zwischenstand gesellschaftlicher Kämpfe um Macht (Foucault) und Anerkennung (Honneth) und auch Knotenpunkt diverser Pfade der Bearbeitung anthropologischer Konstanten, z.B. der ...

Sozialpädagogische Normierungen im Jugend- und jungen Erwachsenenalter

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

- Christiane Dittrich
- Dr. Milena Noll
- Dr. Tobias Franzheld

Form

Workshop

In unterschiedlichen sozialpädagogischen Handlungsfeldern zeigt sich der Bedarf an Beratung, Unterstützung und Schutz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Zwar steigt in diesem Zusammenhang auch die Anforderung an Hilfesysteme, sie den Bedürfnissen des Jugend- und jungen Erwachsenenalters anzupassen, gleichzeitig lässt sich aber in den damit verbundenen Erziehungs-, Bildungs- und Schutzpraktiken ein »Ausklammern« adressatenspezifischer Bedürfnis- und Problemlagen verzeichnen. Wenngleich sich vielfältige sozialpädagogische Angebote auf das Jugendalter und wenige an junge Volljährige richten und Jugend als Zielgruppe für Präventions- und ...