Arbeitsbedingungen

Berufs- und professionspolitische Positionierungen für die Zukunft Sozialer (Frauen-)Berufe

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C226

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Melanie Kubandt
- Prof.'in (i.R.) Dr.'in Maria-Eleonora Karsten

Form

Workshop

Im aktuellen tiefgreifenden Wandel aller sozialen Berufe und Professionen und ihrer unstreitigen zentralen Bedeutung für die Gestaltung aller Formen der zukünftigen Erwerbsarbeit, des Arbeitsmarktes, und der Lebens- wie auch Bildungsgrundlagen und gleichzeitig wesentlicher Wachstumsbereiche, wird an bereits langjährig argumentierte Positionen der Gleichberechtigung und Aufwertungsnotwendigkeiten sozialer Berufe als Frauenberufe historisch erinnert und für aktuelle Strategien pointiert.

Interessenpolitik in Care-Berufen – Voraussetzungen kollektiver Sorgekämpfe und gesellschaftspolitische Handlungsperspektiven am Beispiel der Care Revolution

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

- Katja Schmidt M.A.
- Prof.in Dr. Gabriele Winker

Form

Panel

Die Ökonomisierung des Sozialen und die Vergeschlechtlichung von bezahlter und unbezahlter Care-Tätigkeiten stellen den Ausgangspunkt des Panels dar. Angesichts veränderter gesellschaftlicher Notwendigkeiten zur Gestaltung von Care-Arbeit sind die Fragen, „wer kümmert sich um wen, warum und unter welchen Bedingungen“ von zentraler Bedeutung. Auf Grundlage qualitativer Interviews mit Pflegekräften werden zunächst die Voraussetzungen und Machtressourcen kollektiver Sorgekämpfe exemplarisch beleuchtet. In Anbetracht der gegenwärtigen (care-)politischen Regulierungsdefizite bedarf es, so unsere These, neben arbeitspolitischen Veränderungen weitere ...

Einzelbeitragsforum

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B244

Referent*innen

- Jacob C. Will
- André Heinz

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Will. Dividuelle Beratung: Von der Normierung zur freiwilligen Selbstkontrolle oder vom Wert des Gleichen: Beratung zeigt sich seit den Anfängen der Institutionalisierung moderner Beratung im ausgehenden 19. Jahrhundert als ein ambivalentes Format. Neben dem Rat geben in seiner Funktion als Orientierungshilfe für Einzelne als Emanzipationsermöglichung wird vor allem auch deutlich, dass beraten auch Mechanismen der Normierung und Normalisierung implizieren kann: mit Blick auf eine soziohistorische Verortung von Beratung als Praxis, lässt sich ein Wandel vom privaten Gebrauch des Kommunikationsmusters 'Rat geben’ hin zum Gebrauch für ...

DVSG „SaY“ – Studies & Young Professionals: Workshop für Berufseinsteiger

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B300

Referent*innen

- Alexander Faupel
- Katharina Small

Form

Vortrag, Diskussion

Im 1. Schritt erfolgt ein kurzer Abriss zum aktuellen Stand i.d. Praxis: Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie sind die Verdienstmöglichkeiten? Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es bzw. wie schaut die Perspektive des Berufsfeldes in der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit aus? Auch sollen bestehende Probleme und Fallstricke näher erläutert werden, bspw. die Diskussion um immer neu aufkommende Studiengänge sowie neue Berufsfelder und deren Spannungen bzw. Auswirkungen in unserer täglichen Praxis. Aber auch Fragen bzgl. Falschberatung bzw. Beraterhaftung werden erläutert. Der Diskurs mit einem selbst, die Frage nach Rolle und Selbstverständnis, stellen ...

Zwischen Aktenberg und Kindeswohl (Arbeitsbelastung im ASD, Überlastung und Gegenwehr der Beschäftigten)

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Jutta Wilke-Peters
- Brigitte Strehl
- Peter Erlbeck

Form

Workshop

Seit Jahren klagen die Beschäftigten in den ASDs (KSDs bzw. RSDs) über hohe Arbeitsbelastungen und Fallzahlen, die eine sach- und fachgerechte Aufgabenwahrnehmung erschweren oder gar verhindern. Die weißen Fahnen sind längst gehisst. Arbeitgeberseitig werden zur Verbesserung jedoch nur unzureichende Schritte unternommen. Der Druck, auch strafrechtlich belangt zu werden, auf die Beschäftigten wächst. Ver.di hat eine Forderung formuliert, nach der im ASD eine Fallzahlbegrenzung auf 28 Fälle zu regeln ist. Wir wollen diese Forderung vorstellen und Handlungsstrategien diskutieren.

Organisationen Sozialer Arbeit – Potenziale und Hemmnisse für die Professionalisierung Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Verena Klomann
- Dr. Simon Mohr
- Dipl.-Päd. Bettina Ritter

Form

Workshop

Titel: Organisationen Sozialer Arbeit – Potenziale und Hemmnisse für die Professionalisierung Sozialer Arbeit. Soziale Arbeit ist in der modernen Gesellschaft ohne Organisationen nicht denkbar: Sie gelten als konstitutiv zur Erbringung sozialstaatlicher Funktionen und gewährleisten eine einzigartige Form der Erwartbarkeit von Hilfe. Trotz dieser konstitutiven Bedeutung werden sie nur selten in ihrer Eigendynamik und ihrem Verhältnis zur Leistungserbringung analysiert – gleichwohl werden Organisationsstrukturen und -kulturen tagtäglich in jeder Einrichtung gestaltet und praktiziert: im Personalmanagement, durch Maßnahmen der Qualitätsentwicklung, in ...