Beratung

Zur Notwendigkeit von Machtsensibilität bei Sozialarbeiter*innen – Handlungspraktische Empfehlungen aus der Psychologie und der Pädagogik zur partizipativen Machtanwendung

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 120

Raum: E3

Referent*innen

- Dr. des. Melanie Misamer

Form

Vortrag

Machtsensibilität beschreibt eine konstitutive Empfindsamkeit gegenüber der Machtanwendung. Eine Voraussetzung zur Entwicklung von Machtsensibilität bei Sozialarbeiter*innen gegenüber ihren Klient*innen ist zum einen die Entwicklung eines Bewusstseins über Machtdynamiken. Wie über die Situationsspezifität eines Machtstatus oder über die divergierende Wahrnehmung von Machtausübung (je nach Blickwinkel, ob die machtanwendende Person betrachtet oder die Person auf die Macht angewendet wird, Witte, 2001; Dilthey & Drescher, 2006). Zum anderen ist ein Wissen über Machtmechanismen wichtig. Wie über dynamische Prozesse, die ablaufen. Gemeint sind mögliche ...

Einzelbeitragsforum

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B244

Referent*innen

- Jacob C. Will
- André Heinz

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Will. Dividuelle Beratung: Von der Normierung zur freiwilligen Selbstkontrolle oder vom Wert des Gleichen: Beratung zeigt sich seit den Anfängen der Institutionalisierung moderner Beratung im ausgehenden 19. Jahrhundert als ein ambivalentes Format. Neben dem Rat geben in seiner Funktion als Orientierungshilfe für Einzelne als Emanzipationsermöglichung wird vor allem auch deutlich, dass beraten auch Mechanismen der Normierung und Normalisierung implizieren kann: mit Blick auf eine soziohistorische Verortung von Beratung als Praxis, lässt sich ein Wandel vom privaten Gebrauch des Kommunikationsmusters 'Rat geben’ hin zum Gebrauch für ...

Einzelbeitragsforum zu Ökonomisierung und Standardisierung Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Thea-Maria Caputo
- Dr. Sylvia Kühne
- Dr. Christina Schlepper

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Caputo. Bedeutung ökonomischer Rahmenbedingungen in der Professionalisierung psychosozialer Beratung. Befragung von Leiter*innen Sozialpsychiatrischer Dienste in Bayern und Hessen: Die Professionalisierung psychosozialer Beratung stellt im wissenschaftlichen Beratungsdiskurs ein zentrales Thema dar. Insbesondere die ökonomische Ausrichtung psychosozialer Beratung spielt dabei eine Rolle. Diese zeigt sich etwa in den Anforderungsprofilen von Beratungsstellen (z.B. Service- und Qualitätsanforderungen der Mitarbeiter*innen im Rahmen effizienter und effektiver Arbeitsmodelle). Beratungsstellen, die an die sozialpsychiatrische Versorgung ...

Kritische Perspektiven auf soziale Kategorisierungen, Differenzierungen und Zugehörigkeitsordnungen in der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Tillmann Kallenbach
- Prof.'in Dr. Rita Braches-Chyrek

Form

Workshop

Professionelle Wahrnehmungen, Deutungen und Normierungen vulnerabler AdressatInnengruppen in der Sozialen Arbeit werden im Kontext unterschiedlicher Perspektivierungen diskutiert. Transformationspotentiale migrationspolitischer Praktiken in der Sozialen Arbeit. Geflüchtete sind erneut zu einer große Adressat*innengruppe in der Sozialen Arbeit geworden. Die Arbeit mit geflüchteten Menschen stellt Soziale Arbeit immer noch vor große Herausforderungen: Oft nur mäßig oder uneindeutig durch Sozialgesetzgebungen abgesichert, werden hier die Grenzen des Nationalstaats als Bezugsrahmen deutlich. Diese Grenzen werden aber auch auf einer individuellen Ebene ...

Befähigungsorientierte Bildungsberatung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Prof.'in Dr. phil. habil. Gertrud Siller

Form

Workshop

Die Flexibilisierung von Zugängen zu (Aus-)Bildung und Weiterbildung durch eine stärkere Kompetenzen- und Ressourcenorientierung und ein diesbezügliches Angebot an Beratung sagen noch nichts darüber aus, inwieweit diese vergrößerten Optionsräume von einzelnen Subjekten in ihren jeweiligen Lebensverhältnissen annehmbar und umsetzbar sind. Sie haben soziale Ungleichheiten im Bildungssystem nicht aufgelöst. Im Workshop wird ein fähigkeitenorientierter Ansatz professioneller Bildungsberatung und -begleitung vorgestellt und zur Diskussion gestellt, der die Unterstützung von Entscheidungs- und Handlungsfähigkeiten in Bezug auf die individuelle Lebensgestaltung ...

Digitalisierung im Jugendamt (Checkliste abgearbeitet – Beratungsqualität gut? Standard- bzw. Qualitätssicherung, Dokumentation)

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B245

Referent*innen

- Phillip Heinze
- Brigitte Strehl

Form

Workshop

Die Einführung von und die Arbeit mit spezieller Software für die Beschäftigten in Jugendämtern wirft neben vielfach auftretenden Mehrbelastungen und Verwerfungen auch fachliche Fragen auf. Während das Softwaredesign auf die Qualitätssicherung und Gewährleistung der Dokumentationspflichten fokussiert. Die Frage nach der Beratungsqualität und der Bedeutung sozialpädagogischer Fachlichkeit findet nur im Rahmen dieser Ziele Raum. Wir wollen die bestehenden Auswirkungen auf das fachliche Handeln beleuchten und eine kritische Debatte dazu eröffnen.

Hochschulsozialarbeit als innovatives Handlungsfeld Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Prof. Dr. Andreas Markert
- Dipl.-Soz.Arb./Soz.Päd. Sandro Hänseroth

Form

Workshop

Seit einigen Jahren lassen sich bei Studierenden zunehmende Stress- und Problemlagen sowie (psycho-)somatische Beeinträchtigungen beobachten, die sich vielfach sowohl negativ auf die privaten Lebenswelten als auch auf die Studiensituation der Betroffenen auswirken. Exemplarisch sei an dieser Stelle darauf verwiesen, dass bspw. die Hälfte der Studierenden in der BRD angibt, an stressbedingter Erschöpfung zu leiden (vgl. Techniker Krankenkasse, 2015) und etwa sieben Prozent aller Studentinnen und Studenten studienerschwerende gesundheitliche Beeinträchtigungen aufweisen (vgl. bspw. Middendorff, E. et al., 2013: 17). Hieraus resultiert nicht zuletzt ein ...