Bildung

Digitalisierung der Hochschulbildung und die Perspektive Sozialer Arbeit: Möglichkeitsräume und Barrieren für Bildungsprozessese

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Verena Ketter
- Josephina Schmitd M.A.
- Athanasios Tsirikiotis M.A.

Form

Workshop

Verbunden mit Digitalisierung als gesamtgesellschaftlichem „Metaprozess“ (Krotz 2007) ist die Diskussion um Bildung und deren Ausgestaltung an Hochschulen. Dies betrifft damit unmittelbar Bildungsprozesse angehender Sozialarbeiter*innen, die Wissensproduktion forschender Sozialarbeiter*innen und die Gestaltung von Qualifizierungsmaßnahmen für praktizierende Sozialarbeiter*innen. In den Diskursen um Digitalisierung der Bildung wird das Soziale häufig methodisch verkürzt und auf dessen bloße Funktion bei der Vermittlung von Inhalten diskutiert. Ebenfalls wird Digitalisierung auf den Aspekt der Rationalisierung von personellen und räumlichen Ressourcen ...

Kulturelle Bildungsarbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen: soziale, künstlerische und politisch-ökonomische Dimensionen

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B240

Referent*innen

- Prof. Dr. Eric Sons

Form

Workshop

Im Workshop möchte ich meine und weitere sozialarbeitswissenschaftliche Forschungsergebnisse zum Themenkreis soziale Kulturarbeit vor dem Hintergrund eines sich wandelnden neoliberal "aktivierenden" Sozialstaates und dem Hype um Kulturelle Bildung beleuchten und die Widersprüche und emanzipatorischen Potentiale jugendkultureller Resozialisierungsprojekte mit den Teilnehmenden diskutieren. Dabei werde ich in den Arbeitsgruppen die unterschiedlichen Dimensionen dieser Projekte, vor allem die soziale, künstlerische, ökonomische und politische Dimension, vertiefend herausarbeiten und erste interpretative Theoretisierungen der erarbeiteten Ergebnisse anreißen ...

Voraussetzungen für eine gelingende Kooperation zwischen außerschulischer politischer Bildung und sozialen Institutionen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd. Sabine Beinlich

Form

Vortrag, Diskussion

Über die Notwendigkeit der Durchführung von Maßnahmen zur Vermittlung sozialer und interkultureller Kompetenzen, zur Förderung des konstruktiven Umgangs mit Konfliktsituationen sowie zur Prävention von Gewalt besteht bei allen Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe/Jugendberufshilfe, für die Arbeit und Leben Bielefeld e.V. in diesem Bereich Ansprechpartner ist, Konsens. Ungelöste Konflikte und gewaltförmiges Verhalten belasten, neben anderen Problemlagen, das Zusammenleben und -arbeiten innerhalb der Institutionen und gefährden nicht zuletzt auch die schulische und berufliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Viele Schulen und Einrichtungen ...

Einzelbeitragsforum Wissensproduktion in Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Yvonne Rubin
- Dr. Stefan Eberitzsch

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Rubin: Wissensproduktion in der Sozialen Arbeit durch partizipative Forschung: Am Beispiel des Forschungsprojektes ‚BUSLAR – Bürgerhilfevereine und Sozialgenossenschaften als Partner der öffentlichen Daseinsvorsorge und Pflege‘ wird partizipative Forschung sowohl als Form zur Wissensproduktion als auch als Zugangsmöglichkeit zu Bedürfnissen von Adressat*innen skizziert: Im Rahmen des partizipativ angelegten Forschungsprojektes wurden Bedürfnisse von Bewohnenden in ländlichen Regionen rekonstruiert. Innerhalb sog. Zukunftscafés (einer an den Phasen einer Zukunftswerkstatt orientierten Gruppendiskussion) wurden für die Bewohner*innen ...

Einzelbeitragsforum

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B246

Referent*innen

- Dr. Stefan Eberitzsch
- Wenran Song

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Eberitzsch
Serious Games in der Sozialen Arbeit: Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit sog. «Serious Games» in Kontexten der Sozialen Arbeit eingesetzt werden. Das Spektrum solcher Spiele reicht mittlerweile recht weit: so werden Games u.a. zur Vermittlung von kulturellen und sozialen Werten, als Bildungsträger, zur Verknüpfung von Bewegung und kognitiven Inhalten, bis hin in Beratungssettings (z.B. zum Erlenen von kooperativer Entscheidungsfindung zwischen Eltern und Kindern) eingesetzt. Die Chancen und Risiken, die sich mit dieser Form von Spielen für die Soziale Arbeit ergeben, aber auch die Auswertung von ...

ToolBox X - Seminarkonzept zur Prävention von Rassismus & Rechtsextremismus

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Doreen Wagner

Form

Workshop

Rassistische und völkisch-nationalistische Weltbilder sind ein Problem unserer Gegenwart. Menschenverachtende Einstellungen sind dabei keine Randphänomene, sondern auch in der sogenannten Mitte der Gesellschaft zu finden. Toleranz und Zivilcourage sind Eigenschaften, die für einen gewaltfreien Umgang miteinander unverzichtbar sind. Ausgrenzung, Mobbing und rassistische Weltbilder entstehen häufig durch unreflektiertes Übernehmen von Urteilen und Vorurteilen über Menschen, die uns fremd erscheinen. Doch was bedeutet es eigentlich, tolerant zu sein? Inwieweit bestimmen Vorurteile das eigene Denken und Handeln? Und wann beginnt Rassismus? Was beinhaltet ...

Sozialpädagogische Normierungen im Jugend- und jungen Erwachsenenalter

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

- Christiane Dittrich
- Dr. Milena Noll
- Dr. Tobias Franzheld

Form

Workshop

In unterschiedlichen sozialpädagogischen Handlungsfeldern zeigt sich der Bedarf an Beratung, Unterstützung und Schutz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Zwar steigt in diesem Zusammenhang auch die Anforderung an Hilfesysteme, sie den Bedürfnissen des Jugend- und jungen Erwachsenenalters anzupassen, gleichzeitig lässt sich aber in den damit verbundenen Erziehungs-, Bildungs- und Schutzpraktiken ein »Ausklammern« adressatenspezifischer Bedürfnis- und Problemlagen verzeichnen. Wenngleich sich vielfältige sozialpädagogische Angebote auf das Jugendalter und wenige an junge Volljährige richten und Jugend als Zielgruppe für Präventions- und ...

Hochschulsozialarbeit als innovatives Handlungsfeld Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Prof. Dr. Andreas Markert
- Dipl.-Soz.Arb./Soz.Päd. Sandro Hänseroth

Form

Workshop

Seit einigen Jahren lassen sich bei Studierenden zunehmende Stress- und Problemlagen sowie (psycho-)somatische Beeinträchtigungen beobachten, die sich vielfach sowohl negativ auf die privaten Lebenswelten als auch auf die Studiensituation der Betroffenen auswirken. Exemplarisch sei an dieser Stelle darauf verwiesen, dass bspw. die Hälfte der Studierenden in der BRD angibt, an stressbedingter Erschöpfung zu leiden (vgl. Techniker Krankenkasse, 2015) und etwa sieben Prozent aller Studentinnen und Studenten studienerschwerende gesundheitliche Beeinträchtigungen aufweisen (vgl. bspw. Middendorff, E. et al., 2013: 17). Hieraus resultiert nicht zuletzt ein ...