Bildung – Qualifizierung – Wissensproduktion: Soziale Arbeit lernt

Einzelbeitragsforum zum Studium der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Manuela Westphal
- Dr. Sina Motzek-Öz
- Christine Jahn

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Westphal/Motzek-Öz
Professionelles Handeln in der Migrationsgesellschaft – Erkundungen eines Reflexionsmodells am Übergang Studium-Beruf:
Trotz der gestiegenen Aufmerksamkeit für Migration/Flucht und Interkulturalität und dem damit einhergehenden Auftrag an die Soziale Arbeit im Kontext von Integration und Teilhabe sind die Themen weiterhin oft nicht verpflichtender Teil der Studiengänge der Sozialen Arbeit. Mehr und auch weniger interessierte Studierende sammeln häufig in Praxisphasen die ersten Erfahrungen mit professionellem Handeln in von Migration und Flucht geprägten Situationen. Teilweise kommt es hier zu ...

Digitalisierung der Hochschulbildung und die Perspektive Sozialer Arbeit: Möglichkeitsräume und Barrieren für Bildungsprozessese

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: E2

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Verena Ketter
- Josephina Schmitd M.A.
- Athanasios Tsirikiotis M.A.

Form

Workshop

Verbunden mit Digitalisierung als gesamtgesellschaftlichem „Metaprozess“ (Krotz 2007) ist die Diskussion um Bildung und deren Ausgestaltung an Hochschulen. Dies betrifft damit unmittelbar Bildungsprozesse angehender Sozialarbeiter*innen, die Wissensproduktion forschender Sozialarbeiter*innen und die Gestaltung von Qualifizierungsmaßnahmen für praktizierende Sozialarbeiter*innen. In den Diskursen um Digitalisierung der Bildung wird das Soziale häufig methodisch verkürzt und auf dessen bloße Funktion bei der Vermittlung von Inhalten diskutiert. Ebenfalls wird Digitalisierung auf den Aspekt der Rationalisierung von personellen und räumlichen Ressourcen ...

Ausbildung als Beitrag einer professionellen Identitätsentwicklung bei Sozial Arbeitenden?

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 54

Raum: B245

Referent*innen

- Manuela Käppeli
- Dr. Katja Girschik
- Jeannine Hess
- Esther Bussmann

Form

Workshop, Diskussion

Die Soziale Arbeit in der Schweiz durchläuft seit den letzten 20 Jahren kontinuierliche Professionalisierungs- und Disziplinentwicklungsprozesse (Becker-Lenz, 2018). Sozial Arbeitende werden mit diesen Entwicklungen in unterschiedlichen Kontexten konfrontiert und stehen vor neuen Herausforderungen in der beruflichen Identitätsentwicklung (Thiersch, 2016). Auch an die Hochschulen für Soziale Arbeit stellen sich in diesem Kontext besondere Anforderungen. Ausgewählte Studien zeigen dabei, dass die Ausbildung einen geringen bis gar keinen Einfluss auf die professionelle Identitätsentwicklung nimmt (Ackermann & Seeck, 2000; Harmsen, 2004, Bourmer, 2009, ...

Kulturelle Bildungsarbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen: soziale, künstlerische und politisch-ökonomische Dimensionen

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B240

Referent*innen

- Prof. Dr. Eric Sons

Form

Workshop

Im Workshop möchte ich meine und weitere sozialarbeitswissenschaftliche Forschungsergebnisse zum Themenkreis soziale Kulturarbeit vor dem Hintergrund eines sich wandelnden neoliberal "aktivierenden" Sozialstaates und dem Hype um Kulturelle Bildung beleuchten und die Widersprüche und emanzipatorischen Potentiale jugendkultureller Resozialisierungsprojekte mit den Teilnehmenden diskutieren. Dabei werde ich in den Arbeitsgruppen die unterschiedlichen Dimensionen dieser Projekte, vor allem die soziale, künstlerische, ökonomische und politische Dimension, vertiefend herausarbeiten und erste interpretative Theoretisierungen der erarbeiteten Ergebnisse anreißen ...

"Was ich gelernt hab, ist zu kämpfen." Aufwachsen in öffentlicher Erziehung und das Leben meistern. Ergebnisse aus der SOS-Längsschnittstudie

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E1

Referent*innen

- Dr. Veronika Salzburger
- Dr. Wolfgang Sierwald

Form

Workshop

Wie kommen Menschen im Leben klar, die Teile ihrer Kindheit und/oder Jugend in Angeboten der stationären Erziehungshilfe gelebt haben? Was lässt sie vorwärts gehen, Mut fassen, Ziele erreichen? Wer steht ihnen bei? Haben sie in der Zeit der öffentlichen Erziehung Grundlegendes gelernt, was ihnen auch in ihrem Erwachsenenleben Orientierung gibt? Wie gehen Sie mit Krisen und Herausforderungen um? Über das theoretische Konstrukt der Handlungsbefähigung beschreiben wir in der SOS-Längsschnittstudie Gelingensfaktoren für ein persönlich als gut empfundenes Leben nach der Fremdunterbringung. Die Studie bietet die Möglichkeit, Entwicklungen während der Betreuung ...

Der (Mehr)Wert von Gender Studies - eine notwendige Kritik zur Wissensproduktion in den Sozialarbeitswissenschaften

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Elke Schimpf
- Verw.-Prof.'in Anna Kasten

Form

Workshop

Neuere queer-theoretische Analysen der Gender Studies verdeutlichen, dass Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit als binärer Code in der Wissensproduktion der Sozialarbeitswissenschaften, aber auch in den Professions- und Bildungsdiskursen der Sozialen Arbeit immer noch eine Selbstverständlichkeit darstellen. Herausgearbeitet und gezeigt werden soll in dem Panel beispielhaft auf unterschiedlichen Ebenen der Wissensproduktion - Theorie, Ausbildung und Qualifizierung - das kritische Potential bzw. der (Mehr)Wert - von Gender Studies und feministischen Diskursen für die Soziale Arbeit. Neuere queer-theoretische Analysen der Gender Studies ...

Dekolonialisierung als Herausforderung für die Sozialarbeitsausbildung im „Globalen Norden“

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

- Prof.'in Cornelia Giebeler
- Sandra Holtgreve

Form

Workshop

In der Sozialarbeitsausbildung stellt der professionelle Umgang mit Folgen der Globalisierung eine Herausforderung dar. Studierende müssen auf Konflikte vorbereitet werden, die bedingt durch Diversität, Rassismus, Migration, internationale Zusammenarbeit und eine zunehmende Neoliberalisierung des Gesundheits-, Bildungs- und Sozialsystems vorbereitet werden. Der Ansatz der Dekolonialisierung bietet hier insofern neue Möglichkeiten, als hier der Ursprung sozialer Problemlagen und nicht die Phänomene selbst zu ihrem Ausgangspunkt gemacht werden. Hier werden die Ordnungen hinterfragt, die diese Folgen produzieren. Sie bestimmen Lebenswelten und Alltag im „ ...

Partizipative Forschung dargestellt an beruflichen Übergängen von Beschäftigten der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Malte Teismann M.A.
- Jens Oertmann M.A.

Form

Workshop

„Nichts ohne uns über uns“ lautet der zentrale Grundsatz der im Jahre 2008 verabschiedeten UN-Behindertenrechtskonvention. Zweck der Konvention ist die Gleichberechtigung und Stärkung der Menschenrechte und Grundfreiheiten aller Menschen mit Behinderungen. Auch im Bereich der Forschung wird der Grundsatz immer mehr Teil der Methodologie. Partizipative Forschung stellt dabei die Menschen, ihre Perspektiven und Lernprozesse in den Vordergrund und möchte die Basis ihrer sozialen Wirklichkeit verstehen. Im Workshop wird die Basis partizipativer Forschung am Beispiel beruflicher Übergänge von Beschäftigten der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen ...

Einzelbeitragsforum Wissensproduktion in Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Yvonne Rubin
- Dr. Stefan Eberitzsch

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Rubin: Wissensproduktion in der Sozialen Arbeit durch partizipative Forschung: Am Beispiel des Forschungsprojektes ‚BUSLAR – Bürgerhilfevereine und Sozialgenossenschaften als Partner der öffentlichen Daseinsvorsorge und Pflege‘ wird partizipative Forschung sowohl als Form zur Wissensproduktion als auch als Zugangsmöglichkeit zu Bedürfnissen von Adressat*innen skizziert: Im Rahmen des partizipativ angelegten Forschungsprojektes wurden Bedürfnisse von Bewohnenden in ländlichen Regionen rekonstruiert. Innerhalb sog. Zukunftscafés (einer an den Phasen einer Zukunftswerkstatt orientierten Gruppendiskussion) wurden für die Bewohner*innen ...

Soziale Arbeit - Eine Menschenrechtsprofession?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E1

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Juliane Sagebiel
- Michael Domes

Form

Workshop

Soziale Arbeit agiert im machtvollen und widersprüchlichen Spannungsfeld zwischen der Logik der Auftraggeber, den Bedürfnissen der Klientel und dem Ethik Codex der Profession. Wie gelingen oder misslingen diese Machtbalancen zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der Praxis? Kann die Hochschule einen Beitrag leisten, diese Widersprüche verantwortungsvoll und professionell auszutarieren – in der Ausbildung und in der Weiterbildung? Welche Rolle spielen die Menschenrechte und Machtverhältnisse im Kontext institutionalisierter Regeln (implizite wie explizite Rechte und Pflichten) in der konkreten Praxis? Warum erweist es sich als schwierig, die Orientierung ...

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