Bildung – Qualifizierung – Wissensproduktion: Soziale Arbeit lernt

Fachkräftemangel in der Kita - Senken die Ausbildungs- und Personalgewinnungsstrategien die Qualität?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: E2

Referent*innen

- Elke Alsago
- Toren Christians

Form

Workshop

Der eklatante Fachkräftemangel, entstanden durch den Ausbau der Kita-Landschaft, bewirkt bei Ländern, Kommunen und Trägern die Realisierung vielfältigster Strategien zur Personalgewinnung. Die Veränderung der Fachkräftekataloge und der Umbau der sozialpädagogischen Berufs- und Fachschulausbildung scheint besonders effektiv. Kurzfristig scheinen sich damit Probleme lösen zu lassen, doch werden sich diese Strategien langfristig auf die pädagogische Arbeit in den Kindertageseinrichtungen auswirken. Der Workshop dient der Bewertung der aktuellen Strategien und der Positionierung.

Duale Studiengänge in der Sozialen Arbeit - Überblick und inhaltliche Qualitätsstandards für eine sich verändernde Hochschullandschaft

Datum u. Ort

06.09.2018 - 13:30 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 16

Raum: B245

Referent*innen

- Prof. Dr. Dieter Röh
- Prof. Dr. Christian Spatscheck

Form

Workshop

Während der letzten Jahre entstanden in Deutschland in kurzer Zeit viele neuartige Studienmodelle für „duale Studiengänge“ der Sozialen Arbeit. Bei der Etablierung dieser Studienmodelle scheinen sowohl didaktische Erwägungen aber auch hochschulpolitische, arbeitsmarktbezogene und finanzielle Interessen eine zentrale Rolle zu spielen.

Aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) sollte die inhaltlich-wissenschaftliche Qualität und Unabhängigkeit bei der Ausbildung in der Sozialen Arbeit im Vordergrund stehen und auch bei dualen Modellen nicht eingeschränkt werden. Um einen Überblick über die neue Hochschullandschaft dualer ...

Wissenschaftlichkeit des Studiums der Sozialen Arbeit in Gefahr!? Gegen die Schere der Effizienz, des Wettbewerbs und der "Employability" in den Köpfen!

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C1

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd. Rodolfo Bohnenberger
- Lea Degener
- Jorrit Schwagereck
- Prof. Dr. Tilmann Lutz
- Einreichend: Elke Alsago

Form

Vortrag, Diskussion

Die Felder Sozialer Arbeit bilden Brennpunkte des parteilichen Aushandelns unterschiedlicher Interessen – die Hochschule ist davon nicht ausgenommen. Was für parteiliche, kritische Soziale Arbeit gilt, gilt auch für die Auseinandersetzungen um die Freiheit von Lehre, Wissenschaft und Forschung. Bologna wird offiziell als Erfolg gefeiert. Die Abschlüsse BA und MA haben sich durchgesetzt. Die Hochschullandschaft hat sich verändert. Manche Bundesländer weiten die Studienplatzkapazitäten an den staatlichen und kirchlichen Hochschulen gerade in den Metropolen nicht aus, obwohl dort eine große Nachfrage an Fachkräften durch die Träger vorhanden ist. Das ...

Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik professionell gestalten

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C226

Referent*innen

- Stephanie Spanu
- Prof.'in Dr. Cornelia Wustmann
- Mirjam Christ
- Dr. Anke Karber
- Vanessa Mertens
- Prof.'in (i.R.) Dr.'in Maria-Eleonora Karsten
- Prof.'in Dr. Rita Braches-Chyrek

Form

Workshop

Wissensbezogene Forschungsfragen sind sowohl für die Gestaltung von Bildungsprogrammen wie auch für didaktisch-methodische Planungen und Ausformungen in der beruflichen Bildung unabdingbar. In dem Workshop werden neben unterschiedlichen Möglichkeiten der Bildungsorganisationen und Institutionalisierungsformen Wissensinhalte, der Umgang mit Wissen und Prozesse der Wissensgenerierung in den ausgewählten Bereichen der Persönlichkeitsbildung, Inklusion, Professionalisierung und Digitalisierung diskutiert.

Qualitätsentwicklung Früher Hilfen vor Ort: Vorstellung des NZFH-Praxisprojekts „Kommunale Qualitätsdialoge Frühe Hilfen“

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Till Hoffmann
- Nadine Keller
- Kristin Caumanns
- Erik Schäffer
- Christina Heß

Form

Workshop

Frühe Hilfen bilden lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren. Sie zielen darauf ab, nachhaltig Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familien und in der Gesellschaft frühzeitig zu verbessern. Neben alltagspraktischer Unterstützung leisten Frühe Hilfen insbesondere einen Beitrag zur Förderung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz von (werdenden) Müttern und Vätern. Damit tragen Frühe Hilfen maßgeblich zum gesunden Aufwachsen von Kindern bei und sichern deren Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe. Frühe Hilfen sind im ...

Sexualität und Sexuelle Bildung als Themen der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 54

Raum: B243

Referent*innen

- Jun.Prof.'in Dr. Alexandra Retkowski
- Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß
- Katja Krolzik-Matthei
- Thorsten Linke
- Marlene Kowalski
- Maximilian Schäfer
- Clara Waskönig
- Inga Marie List
- Andrea Altenburg

Form

Workshop

Sexualität und Sexuelle Bildung sind Themen der Sozialen Arbeit. Dennoch spielen die Themen in Curricula zur Aus-, Fort- und Weiterbildung noch kaum eine Rolle und fühlen sich Fachkräfte in den Tätigkeitsfeldern nicht ausreichend auf den Umgang mit Fragen rund um Sexualität ihrer Klient*innen und zur Prävention vor und Intervention bei sexualisierter Gewalt in ihren Einrichtungen vorbereitet. Die Beiträge des Panels bieten entlang neuer Forschungsergebnisse zu ausgewählten Praxisfeldern der Sozialen Arbeit einen Einblick in die Bedeutung des Themenfeldes Sexualität. Zudem werden die bisher bestehenden Angebote zu Sexualität und zur Sexuellen Bildung in ...

Einzelbeitragsforum zur Beziehungsarbeit und Persönlichkeitsbildung im Studium der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

- Sabrina Amanda Hancken
- Prof. Dr. Peter Schäfer

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Hancken (45 Minuten inkl. Diskussion). Beziehungsgestaltung im Umbruch?! – Ansätze zur Beziehungsarbeit im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit: Im Zuge der neoliberalen Umstrukturierungsprozesse des Sozialstaates droht der Anspruch der Sozialen Arbeit, den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns zu stellen, immer weiter in den Hintergrund zu geraten. Um einer De-Professionalisierung entgegenzuwirken, muss Soziale Arbeit für ihre professionellen Werte und Standards eintreten. Nicht zuletzt weil sie die Voraussetzung für eine langfristige, wirksame Intervention bilden, wird der Gestaltung von Arbeitsbeziehungen im ...

Soziale Arbeit und die Herausforderung des Theorie-Praxis-Transfers. Impulse aus Theorie, Empirie und Praxis als Beiträge zur Diskussion von Gelingensbedingungen der Vermittlung von Theorie und Praxis

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 120

Raum: E3

Referent*innen

- Werner Thole
- Ina Kaul
- Desirée Schmidt
- Heike Grumz
- Markus Sauerwein
- Julian Sehmer
- Benedikt Sturzenhecker

Form

Symposium

Soziale Arbeit ist als Handlungswissenschaft in besonderer Weise gefordert, theoretisches Wissen, empirische Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zu transformieren und zu relationieren, um professionelle Hilfen anbieten zu können. Die in den verschiedenen Handlungsfeldern tätigen Fachkräfte gehen komplexe professionelle Beziehungen mit den Adressat_innen ein und tragen damit Verantwortung für diejenigen Menschen, die aufgrund unterschiedlichster Problemlagen stigmatisiert und an den Rand gedrängt wurden oder unmittelbar von Exklusion bedroht sind. Nur in der fachlichen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und individuellen Problemlagen sowie in ...

Soziale Arbeit im multiprofessionellen Lernen - Perspektivabgleich mit anderen Professionen

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B244

Referent*innen

- Dr. phil. Daniela Schmitz

Form

Workshop

Am Beispiel der Einführungswoche des Masterstudiengangs multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen wird aufgezeigt, wie der Abgleich der professionsbezogenen Perspektiven am Beispiel der Experten-Laien-Kommunikation durchgeführt werden kann. Im didaktischen Konzept des Studiengangs wird neben Service Learning und Blended Learning vor allem die Lehr-/Lernform des multiprofessionellen Lernen umgesetzt, die durch das Herstellen einer gemeinsamen Wissensbasis, Perspektivabgleich und Perspektivwechsel charakterisiert ist. Im Studiengang sind auch Lernende der Sozialen Arbeit vertreten.

Promotion nach FH-Abschluss in Sozialer Arbeit: Ist es uns das wert?

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: E2

Referent*innen

- Prof. Dr. Rudolf Schmitt
- Prof. Dr. Sebastian Schröer

Form

Workshop

Die Promotion nach FH-Abschluss (Diplom, Master) in Sozialer Arbeit ist trotz Erschwernissen möglich. Wir wollen darauf vorbereiten und orientieren uns an den Promotionsinteressierten und ihren Fragen. Eine vorbereitende Lektüre der frei herunterladbaren Promotionsbroschüre (https://f-s.hszg.de/personen/rudolf-schmitt/promotion-nach-fh-abschluss....) wird ein konzentriertes und fortgeschrittenes Arbeiten erleichtern.

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