Digitalisierung

Digitalisierung der Sozialen Arbeit – praktische, ethische und rechtliche Herausforderungen

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Nadia Kutscher
- Dr. Klaus Graf
- Christian Müller

Form

Workshop

In vielen verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit findet eine zunehmende Digitalisierung statt – Alltagsmedien wie soziale Netzwerke und Apps werden genutzt, um mit Adressat*innen in Kontakt zu sein oder Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, Fachsoftware wird eingesetzt, um Fälle zu dokumentieren oder Gefährdungseinschätzungen vorzunehmen. In diesem Zusammenhang begeben sich viele Träger auf den Weg und versuchen, gute fachliche Arbeit mit innovativen digitalen Formen der Sozialen Arbeit zu verbinden. Dabei stellen sich viele Fragen, die sowohl die genutzten Dienste (können wir WhatsApp nutzen?) als auch die Handlungsspielräume der Fachkräfte betreffen ...

Digitale Zugänge zu Sozialer Arbeit. Entwicklungsbedarfe und Perspektiven für wohlfahrtsstaatliche Infrastrukturen

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Dr. Thomas Ley
- Prof. Dr. Udo Seelmeyer
- Matthias Selle
- Stephan Groschwitz

Form

Workshop

Die Digitalisierung ist nicht nur quer durch alle beruflichen Sektoren, sondern auch in der Sozialen Arbeit mittlerweile in aller Munde. Dabei scheinen der weitreichende Einsatz der Informationstechnologien in sozialen Dienstleistungen und sein Einfluss auf Sozialpolitik und die Wohlfahrtsproduktion aber erst am Beginn ihrer Entwicklung zu stehen. Auch auf politischer Ebene kommt das Thema der Digitalisierung sozialer Dienstleistungen vermehrt auf die Agenda. So veröffentlichte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Juni 2017 ein Impulspapier mit dem Titel ‚Digitale Agenda für eine lebenswerte Gesellschaft‘ (BMFSFJ 2017). ...

Digitalisierung der Hochschulbildung und die Perspektive Sozialer Arbeit: Möglichkeitsräume und Barrieren für Bildungsprozessese

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Verena Ketter
- Josephina Schmitd M.A.
- Athanasios Tsirikiotis M.A.

Form

Workshop

Verbunden mit Digitalisierung als gesamtgesellschaftlichem „Metaprozess“ (Krotz 2007) ist die Diskussion um Bildung und deren Ausgestaltung an Hochschulen. Dies betrifft damit unmittelbar Bildungsprozesse angehender Sozialarbeiter*innen, die Wissensproduktion forschender Sozialarbeiter*innen und die Gestaltung von Qualifizierungsmaßnahmen für praktizierende Sozialarbeiter*innen. In den Diskursen um Digitalisierung der Bildung wird das Soziale häufig methodisch verkürzt und auf dessen bloße Funktion bei der Vermittlung von Inhalten diskutiert. Ebenfalls wird Digitalisierung auf den Aspekt der Rationalisierung von personellen und räumlichen Ressourcen ...

Einzelbeitragsforum Soziale Arbeit in der Praxis

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Daniela Molnar
- Prof. Dr. Martin Klein

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Molnar
Der ‚Wert‘ der niedrigschwelligen Drogenhilfe und ihrer Mitarbeiter*innen:

Das Arbeitsfeld der niedrigschwelligen Drogenhilfe gilt als komplex und anforderungsintensiv. Die Manifestation gesellschaftlicher Vorstellungen des ‚richtigen/ falschen‘ Lebens in rechtlichen Vorgaben, der Normalisierungsauftrag, eingebettet in asymmetrische Verhältnisse, u.a.m. führen zu einer Arbeitssituation, die vielfach von Konflikten und Spannungsfeldern dominiert ist, für welche nicht in ausreichendem Maß Bewältigungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Dies ist jedoch kein Spezifikum niedrigschwelliger Drogenhilfe: Die je ...

Einzelbeitragsforum

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B246

Referent*innen

- Dr. Stefan Eberitzsch
- Wenran Song

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Eberitzsch
Serious Games in der Sozialen Arbeit: Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit sog. «Serious Games» in Kontexten der Sozialen Arbeit eingesetzt werden. Das Spektrum solcher Spiele reicht mittlerweile recht weit: so werden Games u.a. zur Vermittlung von kulturellen und sozialen Werten, als Bildungsträger, zur Verknüpfung von Bewegung und kognitiven Inhalten, bis hin in Beratungssettings (z.B. zum Erlenen von kooperativer Entscheidungsfindung zwischen Eltern und Kindern) eingesetzt. Die Chancen und Risiken, die sich mit dieser Form von Spielen für die Soziale Arbeit ergeben, aber auch die Auswertung von ...

Organisationen und digitale Technologien

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E1

Referent*innen

- Christian Helbig M.A.
- Jun.-Prof.'in Dr. Sandra Hofhues
- Maike Altenrath
- Dr. Daniela Böhringer
- Dr. Roland Schöttler
- Prof. Dr. Michael Schemmann
- Dr. Sascha Koch
- Prof. Dr. Udo Seelmeyer

Form

Panel

Digitale Handlungspraktiken in vielen Bereichen der Gesellschaft stellen Organisationen, Professionelle, Aufgabendefinitionen und fachliche Handlungslogiken der Sozialen Arbeit vor die Herausforderung, digitale Technologien zu (er)kennen und sie vor dem Hintergrund fachlicher Überlegungen sowie ihrer Potenziale und Risiken auszuwählen und zu gestalten. Deshalb widmet sich das vorliegende Panel dem Verhältnis von Organisationen und digitalen Technologien im Kontext Sozialer Arbeit. Auf der Subjektebene ist erstens festzuhalten, dass die versierte Nutzung von Medien gesellschaftliche Teilhabechancen durch Zugang zu Bildungs-, Artikulations-, Gestaltungs- ...

Digitale Bildung in der Sozialen Arbeit – ein MOOC (Massive-Open-Online-Course) als Format der Hochschullehre und der Weiterqualifizierung

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C226

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Verena Ketter
- Jürgen Ertelt

Form

Workshop

Angesichts der alle individuellen und gesellschaftlichen Bereiche umfassenden Digitalisierung steht die Disziplin und Profession Soziale Arbeit vor der Herausforderung, digitale Bildung zu thematisieren und auch Konzepte zur mediengestützten (Weiter-)Qualifizierung zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Im Mittelpunkt des Workshops steht der „jugend.beteiligen.jetzt MOOC – ein Online-Kurs für die digitale Jugendbeteiligung“ (jbjMOOC), der als Lehrforschungsprojekt und in Kooperation der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland (IJAB) und der Hochschule Esslingen geplant und produziert wurde. Der jbjMOOC ist ein ...

Digitalisierung im Jugendamt (Checkliste abgearbeitet – Beratungsqualität gut? Standard- bzw. Qualitätssicherung, Dokumentation)

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B245

Referent*innen

- Phillip Heinze
- Brigitte Strehl

Form

Workshop

Die Einführung von und die Arbeit mit spezieller Software für die Beschäftigten in Jugendämtern wirft neben vielfach auftretenden Mehrbelastungen und Verwerfungen auch fachliche Fragen auf. Während das Softwaredesign auf die Qualitätssicherung und Gewährleistung der Dokumentationspflichten fokussiert. Die Frage nach der Beratungsqualität und der Bedeutung sozialpädagogischer Fachlichkeit findet nur im Rahmen dieser Ziele Raum. Wir wollen die bestehenden Auswirkungen auf das fachliche Handeln beleuchten und eine kritische Debatte dazu eröffnen.

Big Data & Künstliche Intelligenz: Die digitale Zukunft Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C1

Referent*innen

- Pascal Bastian
- Prof. Mark Schrödter
- Prof. Udo Seelmeyer
- Birte Schiffhauer

Form

Workshop

Die Nutzung von Big Data und künstlicher Intelligenz wird immer mehr Einzug in den Alltag der Sozialen Arbeit erhalten. So wird Soziale Arbeit zukünftig zum Beispiel zunehmend mit computergestützten Verfahren der Risikodiagnostik konfrontiert, die in der Wirtschaft und im Gesundheitswesen unter dem Label »Big Data Analytics«, »Predictive Analytics« oder »Machine Learning« diskutiert werden. Es geht dabei um die Produktion und Nutzung riesiger, rasant anwachsender Datenmengen, bestehend aus einer Vielfalt an Datenquellen und Datenformaten, die in dem Maße, wie dieses Datenvolumen wächst, vollständig automatisiert verarbeitet werden können. Oft werden ...