Empirie

Einzelbeitragsforum zum Verhältnis Soziale Arbeit und unbezahlte Care-Tätigkeiten

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Yvonne Rubin
- Janine Kuhnt M.A.

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Rubin. Die Übernahme von sorgenden Tätigkeiten für eine älter werdende Bevölkerung als freiwilliges Engagement: Freiwilliges Engagement – und insbesondere dann, wenn es bei einem solchen Engagement um eine Gestaltung des Sozialen geht – ist immer auch verknüpft mit geschlechtsspezifischen Fragestellungen. So liegt die Vermutung nahe, dass durch die gegenwärtige politische Forderung nach mehr freiwilligem Engagement in der Versorgung der älter werdenden Bevölkerung mit sorgenden Tätigkeiten, insbesondere Frauen angesprochen werden, sich in einer solchen Art und Weise zu engagieren. Die Debatte über die Organisation von sorgenden ...

Selbstverständnis, Fachlichkeit und Kooperationen professioneller Akteur*innen in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: D2

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Melanie Kubandt
- Prof. Dr. Nikolaus Meyer
- Prof. Dr. Thorsten Bührmann
- Prof.'in Dr. Julia Schütz
- Nora Berner M.A.
- Dipl.-Päd./Soz.Päd. Ulrike Schmidt
- Prof.'in (i.R.) Dr.'in Maria-Eleonora Karsten

Form

Workshop

Im Workshop werden zu den drei Kernbegriffen des Themenblocks jeweils empirische Ergebnisse aus eigenen Projekten, bezogen auf unterschiedliche Tätigkeitsfelder vorgestellt und anschließend bezogen auf das übergeordnete Kongressthema mit den Teilnehmenden zusammen gedeutet und interpretiert. Die Vorträge finden in Tandems statt, in denen immer auch ein*e Nachwuchswissenschaftler*in eingebunden ist. Die geplante Arbeitsgruppe „Selbstverständnis, Fachlichkeit und Kooperationen professioneller Akteur*innen in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen“ widmet sich den Themen Selbstverständnis, Fachlichkeit und Kooperationen von Professionellen im Feld der ...

Einzelbeitragsforum Wissensproduktion in Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Yvonne Rubin
- Dr. Stefan Eberitzsch

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Rubin: Wissensproduktion in der Sozialen Arbeit durch partizipative Forschung: Am Beispiel des Forschungsprojektes ‚BUSLAR – Bürgerhilfevereine und Sozialgenossenschaften als Partner der öffentlichen Daseinsvorsorge und Pflege‘ wird partizipative Forschung sowohl als Form zur Wissensproduktion als auch als Zugangsmöglichkeit zu Bedürfnissen von Adressat*innen skizziert: Im Rahmen des partizipativ angelegten Forschungsprojektes wurden Bedürfnisse von Bewohnenden in ländlichen Regionen rekonstruiert. Innerhalb sog. Zukunftscafés (einer an den Phasen einer Zukunftswerkstatt orientierten Gruppendiskussion) wurden für die Bewohner*innen ...

Die Berufsethik im Berufsalltag – Forschung und Praxis

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C1

Referent*innen

- Prof. Dr. Frank Como-Zipfel
- FH-Prof.'in Iris Kohlfürst
- Prof. Dr. Dieter Kulke

Form

Workshop, Vortrag, Diskussion

Soziale Arbeit ist eng mit Ethik, Moral und den Menschenrechten verbunden: Moralische Werte wie Hilfestellung, Förderung von Autonomie und Selbstständigkeit ihrer Klientel, Soziale Gerechtigkeit und Solidarität sind nicht nur der Grund, warum es Soziale Arbeit überhaupt gibt, sie bilden auch mit das Fundament der Berufsethik. Es ist unbestritten, dass die Berufsethik – im Zuge des Professionalisierungsprozesses der Sozialen Arbeit auch in den jeweiligen Richtlinien und Kodizes der nationalen und internationalen Berufsverbände niedergeschrieben – im Berufsalltag eine wesentliche Rolle spielt. Allerdings scheint es oft schwierig, sich in der Praxis ...

Einzelbeitragsforum zu Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt im Kindes- und Jugendalter

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C226

Referent*innen

- Dr. phil. Christa Paul
 

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Paul. Partizipation als Beitrag zur Prävention sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend: Bei der Prävention von sexualisierter Gewalt gegenüber Mädchen und Jungen werden auch partizipative Ansätze verfolgt. Partizipation in der sozialen und pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen soll dazu beitragen, das Ausmaß sexualisierter Gewalt gegenüber Heranwachsenden zu verringern. Dabei wird angenommen, Partizipation habe diese Wirkung, weil Kinder und Jugendliche durch eine partizipative Haltung innerhalb von Einrichtungen erfahren, dass ihre Meinung bedeutsam ist und berücksichtigt wird. Als präventiv gilt auch ein besseres ...

Qualitätsentwicklung Früher Hilfen vor Ort: Vorstellung des NZFH-Praxisprojekts „Kommunale Qualitätsdialoge Frühe Hilfen“

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Till Hoffmann
- Nadine Keller
- Kristin Caumanns
- Erik Schäffer
- Christina Heß

Form

Workshop

Frühe Hilfen bilden lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren. Sie zielen darauf ab, nachhaltig Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familien und in der Gesellschaft frühzeitig zu verbessern. Neben alltagspraktischer Unterstützung leisten Frühe Hilfen insbesondere einen Beitrag zur Förderung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz von (werdenden) Müttern und Vätern. Damit tragen Frühe Hilfen maßgeblich zum gesunden Aufwachsen von Kindern bei und sichern deren Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe. Frühe Hilfen sind im ...

Was hat die Bundesinitiative Frühe Hilfen bewirkt? Empirische Befunde, Erfahrungen und Erwartungen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B239

Referent*innen

- Silke Karsunky
- Ernst-Uwe Küster
- Christopher Pabst

Form

Workshop

Mit der Bundesinitiative Frühe Hilfen sind die Ziele verbunden, den Gesundheitsbereich systematischer als bislang in die Netzwerke mit Zuständigkeit für Frühe Hilfen einzubeziehen, den Einsatz von Familienhebammen und Personen aus vergleichbaren Gesundheitsberufen bundesweit auszuweiten und insgesamt die psychosoziale Versorgung von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern in belastenden Lebenslagen zu verbessern. Nach Abschluss der Bundesinitiative soll auf Grundlage der bundesweiten wissenschaftlichen Begleitung und den Erfahrungen in einem Bundesland Bilanz gezogen werden.

Einzelbeitragsforum zur Wohnungslosenhilfe

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Athanasios Tsirikiotis
- Hannah Obert

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Tsirikiotis. Autonomie, Biografie, Wohnungslosigkeit. Einblick in das Dissertationsprojekt »Subjektivierung in der Wohnungsnotfallhilfe«: Das Soziale ist nicht zeitlos, sondern stets auch konkrete, historisch gewordene Gesellschaftsformation. Diese wiederum ist selbst kein ausschließlich kontingentes Gebilde, sondern auch Ausdruck von Versuchen der Re-Produktion ihrer selbst und der darin eingeschliffenen gesellschaftlichen Stratifizierung (Marx), vorläufiger Zwischenstand gesellschaftlicher Kämpfe um Macht (Foucault) und Anerkennung (Honneth) und auch Knotenpunkt diverser Pfade der Bearbeitung anthropologischer Konstanten, z.B. der ...

Jugend in der digitalen Gesellschaft – Herausforderungen im Kontext von Medienbildung und Medienkompetenz

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Dipl.-Päd. Anja Pielsticker
- Dipl.-Soz.Päd. Lajos Speck
- Dipl.-Soz. Olaf Seeliger

Form

Workshop

Digitale Medien sind Teil jugendlicher Alltagswelt. Vor welchen Herausforderungen steht also diesbezüglich die Soziale Arbeit? Und wie können digitale Medien in der Sozialen Arbeit sinnvoll, kreativ und chancenorientiert eingesetzt werden? In diesem Workshop soll es um die Jugend in der digitalen Gesellschaft – Herausforderungen im Kontext von Medienbildung und Medienkompetenz gehen. Zwei Bielefelder Projekte stellen sich hierbei genauer vor: Das GMK-M-Team zeigt Modelle und praktische Anregungen für den Einsatz von Medien im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Es werden niederschwellige, herausragende, praxisorientierte und kreative Methoden gezeigt ...