Expansion – neue Felder – Arbeitsbedingungen: Soziale Arbeit wächst

Digitalisierung der Sozialen Arbeit – praktische, ethische und rechtliche Herausforderungen

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Nadia Kutscher
- Dr. Klaus Graf
- Christian Müller

Form

Workshop

In vielen verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit findet eine zunehmende Digitalisierung statt – Alltagsmedien wie soziale Netzwerke und Apps werden genutzt, um mit Adressat*innen in Kontakt zu sein oder Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, Fachsoftware wird eingesetzt, um Fälle zu dokumentieren oder Gefährdungseinschätzungen vorzunehmen. In diesem Zusammenhang begeben sich viele Träger auf den Weg und versuchen, gute fachliche Arbeit mit innovativen digitalen Formen der Sozialen Arbeit zu verbinden. Dabei stellen sich viele Fragen, die sowohl die genutzten Dienste (können wir WhatsApp nutzen?) als auch die Handlungsspielräume der Fachkräfte betreffen ...

Die Bedeutung Sozialer Arbeit in der ländlichen Regionalentwicklung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Leonie Wagner
- Dr. Anke Kaschlik
- Jaqueline Schmidt
- Sarah Metz
- Lukas Thöle
- Julia Yildiz

Form

Workshop

Angesichts schwieriger demographischer und gesellschaftlicher Entwicklungen in einigen ländlichen Regionen, steht Soziale Arbeit vor der Herausforderung, sich in sehr unterschiedlichen Kontexten einzubringen und mit bislang eher ungewohnten Partner_innen zu kooperieren. Bedeutsam sind dabei neben sozialen auch ökonomische und baulich-räumliche Entwicklungsprozesse, in denen es nicht zuletzt um Fragen der Integration und der Sicherung der Daseinsvorsorge geht. In dem Workshop werden Projekte präsentiert und diskutiert, die unterschiedliche, sich teilweise überlagernde oder gegenseitig bedingende Aspekte derartiger Prozesse betrachten: Migration und ...

Begleitung am Lebensende - Professionalisierungschance für die Soziale Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 16

Raum: B246

Referent*innen

- Karin A. Stadelmann M.A.

Form

Workshop

Im Rahmen des Workshops wird die aktuelle Lage der Sozialen Arbeit in Hospiz und Palliative Care, unter Berücksichtigung der erst seit ein paar Jahren vermehrt einsetzenden Hospizbewegung in der Schweiz, verhandelt. Begleitung am Lebensende wird in erster Linie mit medizinischen und pflegerischen sowie spirituellen Tätigkeiten verbunden. In der Praxis arbeiten jedoch einige Fachkräfte der Sozialen Arbeit in Hospiz und Palliative Care, es fehlt daher an einem gestärkten Bewusstsein für ihre Arbeit, der vermehrten Darstellung nach außen und damit auch an einer klaren Positionierung in diesem Handlungsfeld. Der Gegenstand und die Rolle der Sozialen Arbeit ...

Soziale Arbeit, interplanetare bemannte Raumfahrt und Gesundheit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B400

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd./Dipl.-Soz.Arb. Hans Kuhn

Form

Einzelbeitrag

Untertitel: Der Aufbruch einer Profession in ein neues Feld und völlig neue Zeit.
Der Vortrag befasst sich mit einem neuen und bisher weitestgehend unerforschten Feld Sozialer Arbeit. Es geht um die Profession im Zusammenhang mit bemannter Raumfahrt. Vor dem Hintergrund der Gesunderhaltung bzw. der Überlebenssicherung von Menschen in bisher nie da gewesenen Lebenszusammenhängen und Umwelten, versucht der Vortrag Antworten auf folgende Fragen zu finden: Zum einen, was die Profession Sozialer Arbeit mit bemannter Raumfahrt zu tun hat. Zum anderen - basierend auf ernstzunehmenden und immer konkreteren Planungen der National Aeronautics and Space ...

Sozialpädagogik und Schule? - Eine neue Dynamik durch den Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 54

Raum: B243

Referent*innen

- Elke Alsago
- Sieglinde Friess
- Manja Plehn
- Jürgen Günther

Form

Workshop

Mit der Erwartung von Chancengerechtigkeit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf war der Platzausbau der ganztägigen Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den Kindertageseinrichtungen und Krippen verbunden. In vielen Kommunen und Gemeinden wurden auch Betreuungsplätze für Kinder über sechs Jahren ausgebaut – häufig in unterschiedli-chen Formen in den Schulen. Der Koalitionsvertrag (CDU/CSU/SPD) sieht vor, einen „Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter“ einzuführen und bis 2025 zu realisieren. Als Ausgestaltungsgrundlage soll das SGB VIII dienen. Gleichzeitig wird formuliert, die heute vorfindliche Vielfalt der Länder und ...

Einzelbeitragsforum zum Thema Soziale Arbeit und neueste Fluchtmigrationsprozesse

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B244

Referent*innen

- Sebastian Muy
- Juri Kilian

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Muy. Soziale Arbeit im Kontext verschärfter Asylpolitik: In den letzten Jahren wurden in Deutschland eine Reihe von Asylrechtsänderungen verabschiedet, die neben einigen (selektiven) Erleichterungen vor allem eine Reihe von Verschärfungen mit sich brachten. Aufgrund der institutionellen Abhängigkeit Sozialer Arbeit können sich unter den Bedingungen einer repressiver werdenden Politik auch die Widersprüche zwischen dem professionellen Selbstverständnis Sozialer Arbeit auf der einen und den rechtlichen Rahmenbedingungen und den Erwartungen der Auftrag- und Geldgeber auf der anderen Seite verschärfen.
2. Einzelbeitrag - Kilian. ...

Tiere und Pflanzen in der Sozialen Arbeit - zum sozialen und ökologischen Mehrwert neuer Felder der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Jun.-Prof.´in Dr. Alexandra Retkowski
- Dr. Thomas van Elsen
- Katrin Rauber
- Clara Waskönig

 

Form

Workshop

Die Frage, welchen Beitrag Soziale Arbeit zu einer ökologischen Transformation leisten kann, wird zukünftig einen zunehmend bedeutsameren Stellenwert gewinnen. Blickt man in die Praxis, so gibt es zahlreiche vielversprechende Ansätze, die die Sicherung der Rechte nichtmenschlicher Lebewesen als einen Kernbestandteil ihrer Arbeit und Professionalität im Dienste einer nachhaltigen Lebensweise betrachten. Zwei Praxisbereiche – inklusive ökologische Landwirtschaft und der Einsatz von Hunden in Schule und Rehabilitation – werden in dem Workshop genauer vorgestellt. Da diese und andere Ansätze derzeit zwar den Status eines expandierenden Praxisfelds haben, ...

High-Speed-Jugendhilfe – Erfahrungen mit der vorläufigen Inobhutnahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Oliver Freesemann
- Dr. Renate Breithecker

Form

Vortrag, Diskussion

High-Speed-Jugendhilfe kennzeichnet die Jugendhilfe während der sogenannten Flüchtlingskrise. Aufgrund der starken Zuwanderung stand die Jugendhilfe zwischen 2014 und 2018 vor großen Herausforderungen. Die Aufnahme und Versorgung dieser hohen Zahl minderjähriger Geflüchteter konnte nur bewältigt werden, indem die etablierten Standards der Kinder- und Jugendhilfe kurzfristig verlassen, kreative Lösungen entwickelt und neue Wege beschritten wurden. Wie waren die Erfahrungen in dieser Phase – z.B. mit der schnellen Umverteilung, den neuen Großgruppen und zusätzlichen Akteuren (Security, Erziehungshelfer*innen, Ehrenamtlichen)? Wie ging die Soziale Arbeit ...

Was hat die Bundesinitiative Frühe Hilfen bewirkt? Empirische Befunde, Erfahrungen und Erwartungen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B239

Referent*innen

- Silke Karsunky
- Ernst-Uwe Küster
- Christopher Pabst

Form

Workshop

Mit der Bundesinitiative Frühe Hilfen sind die Ziele verbunden, den Gesundheitsbereich systematischer als bislang in die Netzwerke mit Zuständigkeit für Frühe Hilfen einzubeziehen, den Einsatz von Familienhebammen und Personen aus vergleichbaren Gesundheitsberufen bundesweit auszuweiten und insgesamt die psychosoziale Versorgung von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern in belastenden Lebenslagen zu verbessern. Nach Abschluss der Bundesinitiative soll auf Grundlage der bundesweiten wissenschaftlichen Begleitung und den Erfahrungen in einem Bundesland Bilanz gezogen werden.

Medienpädagogik und Erziehungshilfe - Ein Arbeitsfeld denkt um

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B239

Referent*innen

- Alexander Hundenborn

Form

Workshop

Snapchat, Instagram oder musical.ly sind nur wenige der digitalen Lebenswelten, in denen sich Kinder und Jugendliche tagtäglich bewegen. Welche Herausforderungen und Chancen bringen die mediatisierten Lebenswelten mit sich? Wie kann ein Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit, welches den Schutz der Adressat_innen sehr groß schreibt, mitwirken, Chancengleichheit auch im, durch und mit dem Internet zu ermöglichen? Das Projekt PowerUp – Medienpädagogik und Erziehungshilfe widmet sich seit 2014 diesen Fragen und liefert exemplarische Antworten. Im Workshop soll ein kurzer Input, die dringlichsten Fragen beleuchten und über einen gemeinsamen Austausch Impulse zur ...

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