Fachlichkeit – Kooperation – Selbstverständnis: Soziale Arbeit praktiziert

Pädagogische Professionalität gegen sexualisierte Gewalt – Perspektiven für Soziale Arbeit und Beratung

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C1

Referent*innen

- Katharina Kopp
- Gesa Bertels
- Michaela Quente
- Bernd Christmann

Form

Workshop

Welche Kompetenzen benötigen pädagogische Fachkräfte, um Kinder und Jugendliche gegen sexuelle Gewalt zu stärken, um die Anzeichen bzw. Folgen sexualisierter Gewalt zu erkennen und Hilfsangebote bereitstellen bzw. vermitteln zu können? Diese Kernfrage steht im Mittelpunkt von drei Forschungsprojekten, die in diesem Workshop ihre jeweiligen Perspektiven auf diese gemeinsame Ausgangsfrage fokussieren und gemeinsam entwickeln. Viele Meldungen auf Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung, die bei den Jugendämtern eingehen, erfolgen aus dem schulischen Raum. Schulsozialarbeiter*innen sind aufgrund ihrer Schnittstellenposition zwischen diesen beiden Systemen ...

Soziale Arbeit in verschiedenen Systemen: Die Kunst der Kooperation zwischen Kirche und Schule

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B238

Referent*innen

- Carola Häger-Hoffmann

Form

Workshop

Die Zusammenarbeit verschiedener Systeme stellt uns vor besondere Herausforderungen, nicht nur in fachlicher Sicht, sondern auch in der organisatorischen Vorgehensweise. Die Nordkirche veranstaltet seit fast 20 Jahren sehr erfolgreich das Konzept "TEO" ( Tage Ethischer Orientierung) und ist in der Zeit zum "Kooperationsprofi" geworden. Jährlich werden rund 5000 Schüler*innen erreicht. Wie ist dieses Kooperationsnetz entstanden? Was ist zu beachten? Welche Fallstricke gibt es? Tauchen Sie ein in die Welt der Kooperationen!

Wert der Sozialen Arbeit – Bewertung der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B245

Referent*innen

- Alexander Wegner
- Angelika Spautz

Form

Workshop

In den Auseinandersetzungen um die tarifliche Aufwertung treffen schwierige Konfliktbedingungen und eine heterogene Konfliktbereitschaft der Beschäftigten auf eine entschlossene Abwehrhaltung der Arbeitgeber. Hinzu kommt, dass freie und konfessionelle Träger z.T. deutlich niedrigere Entgelte zahlen. Konkurrenz auf Kosten der Beschäftigten ist an der Tagesordnung. Wir wollen den Status quo beleuchten und Perspektiven diskutieren.

Vernetzung oder Verstrickung? – Erfahrungen mit systemischer Netzwerkarbeit in der Krisenintervention

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B400

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd. Gabriele Kluge
- Saskia Weifenbach M.A.

Form

Vortrag, Diskussion

In Zeiten zunehmender Ambulantisierung der Hilfen und Stärkung der Autonomie psychisch erkrankter Menschen stehen die Sozialpsychiatrischen Dienste vor neuen Herausforderungen. Insbesondere Krisendiensten kommt eine erhebliche Bedeutung zu. Sozialpsychiatrische Dienste sind allzu oft nicht mehr erste Anlaufstelle in der Not, sondern vielmehr ein Netz unter den Netzen, wenn das Hilfesystem nicht mehr trägt. Der Vortrag beleuchtet die Veränderungen im sozialpsychiatrischen Versorgungssystem am Beispiel des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises Steinburg in Schleswig-Holstein. Unterbringungen nach dem PsychKG können nur vermieden werden, wenn ...

DVSG „SaY“ – Studies & Young Professionals: Workshop für Berufseinsteiger

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Alexander Faupel
- Katharina Small

Form

Vortrag, Diskussion

Im 1. Schritt erfolgt ein kurzer Abriss zum aktuellen Stand i.d. Praxis: Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie sind die Verdienstmöglichkeiten? Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es bzw. wie schaut die Perspektive des Berufsfeldes in der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit aus? Auch sollen bestehende Probleme und Fallstricke näher erläutert werden, bspw. die Diskussion um immer neu aufkommende Studiengänge sowie neue Berufsfelder und deren Spannungen bzw. Auswirkungen in unserer täglichen Praxis. Aber auch Fragen bzgl. Falschberatung bzw. Beraterhaftung werden erläutert. Der Diskurs mit einem selbst, die Frage nach Rolle und Selbstverständnis, stellen ...

Die Praxis der Gefährdungseinschätzung in der Kinder- und Jugendhilfe – Handlungsleitende Orientierungen von Fachkräften

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B245

Referent*innen

- Heike Fiebig M.A.

Form

Workshop

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe nehmen Einschätzungen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vor (§ 8a SGB VIII). Das Verfahren und die Aufgaben sind zwar gesetzlich festgeschrieben, jedoch kann – bezogen auf die konkrete Ausgestaltung von Gefährdungseinschätzungen – auf keine verbindlichen Standards hinsichtlich des Prozesses der Erkenntnisbildung, Bewertung, Einschätzung und Prognose zurückgegriffen werden. Eine empirische Auseinandersetzung mit Fallbesprechungen in zwei Erziehungsberatungsstellen ermöglicht einen Einblick in die Praxis der Gefährdungseinschätzung, indem sich den handlungsleitenden Orientierungen zugewendet wird.

Schulsozialarbeit - Performanz und Verortung - widersprüchlich oder wertvoll aufeinander abgestimmt?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Prof. Dr. Florian Baier
- Prof.'in Dr. Anja Reinecke-Terner

Form

Workshop

Die Anforderungen an eine wertvolle Fachlichkeit der Schulsozialarbeit sind hoch. So beschreibt Florian Baier einen "Schulsozialarbeitshabitus", dessen Strukturmaxime und Handlungsprinzipien u.a. auf Freiwilligkeit und Partizipation beruht. Diese Performanz findet sich jedoch wenig in einer Schulsozialarbeit wider, die Reinecke-Terner als "Herstellung einer Zwischenbühne" beschreibt. Hier wird deutlich, wie sich ihre Professionalität im Schullalltag vor allem auf ein Handeln im "Zwischen" bezieht, welches zwischen Vorderbühne (Unterricht) und Hinterbühne (Lebensweltliche Bedürfnisse) verortet ist und einen neuen "Raum", eine Bühne erschafft, die kaum ...

Was hat Soziale Arbeit bei der Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen bewirkt?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B249

Referent*innen

- Nicole Schulz
- Judit Kastner
- Volker Verhoff
- Kathrin Tennstedt

Form

Workshop

Der Workshop gibt einen Einblick und Rückblick auf die in 2011 errichteten Tätigkeiten der Bielefelder Clearinghäuser für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Dabei wird die Fragestellung der Wirkung von Sozialer Arbeit auf die Entwicklung der Jugendlichen erörtert, z.B. welche Elemente wurden in der Praxis als hilfreich erlebt oder stellten Barrieren dar? Eine geschlechtsspezifische Betrachtungsweise wird berücksichtigt.

Chancen und Grenzen partizipativer Innovationsentwicklung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Cäcilia Mühl M.A.

- Prof. Dr. Emmerich

Form

Workshop

Gesellschaftliche Wandlungsprozesse wirken sich unmittelbar auf den Lebensalltag von Menschen aus und erfordern von Einrichtungen der Sozialen Arbeit einen stetigen Anpassungs- und Veränderungsprozess, um auf aktuelle gesellschaftliche Problemlagen reagieren zu können. Etablierte Dienstleistungen müssen überprüft und angepasst, neue Konzepte müssen entwickelt werden. Eine Besonderheit der Sozialen Arbeit ist die partizipative Einbindung der Zielgruppen in die eigene Arbeit. Sprechen wir von Innovationen, welche auf neue oder veränderte gesellschaftliche Problemkonstellationen reagieren sollen, ist eine systematische Einbindung der Betroffenengruppen ...

Schizophrenie im Spannungsfeld gemeindepsychiatrischer Interventionsmöglichkeiten

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C226

Referent*innen

- Dr. med. Anne-F. Hübener

Form

Workshop

Durchführung eines planspielerischen Expertenpuzzles bestehend aus 4 Gruppen zur Erarbeitung von gemeindepsychiatrischen, multiprofessionellen Interventionsmöglichkeiten bei KlientInnen mit Schizophrenie. Themenschwerpunkte: Sozialpsychiatrie, Schizophrenie, multiprofessionelle Teams, Versorgungsstrukturen.

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