Fachlichkeit – Kooperation – Selbstverständnis: Soziale Arbeit praktiziert

Pädagogische Professionalität gegen sexualisierte Gewalt – Perspektiven für Soziale Arbeit und Beratung

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Katharina Kopp
- Gesa Bertels
- Michaela Quente
- Bernd Christmann

Form

Workshop

Welche Kompetenzen benötigen pädagogische Fachkräfte, um Kinder und Jugendliche gegen sexuelle Gewalt zu stärken, um die Anzeichen bzw. Folgen sexualisierter Gewalt zu erkennen und Hilfsangebote bereitstellen bzw. vermitteln zu können? Diese Kernfrage steht im Mittelpunkt von drei Forschungsprojekten, die in diesem Workshop ihre jeweiligen Perspektiven auf diese gemeinsame Ausgangsfrage fokussieren und gemeinsam entwickeln. Viele Meldungen auf Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung, die bei den Jugendämtern eingehen, erfolgen aus dem schulischen Raum. Schulsozialarbeiter*innen sind aufgrund ihrer Schnittstellenposition zwischen diesen beiden Systemen ...

Wert der Sozialen Arbeit – Bewertung der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B239

Referent*innen

- Alexander Wegner
- Angelika Spautz

Form

Workshop

In den Auseinandersetzungen um die tarifliche Aufwertung treffen schwierige Konfliktbedingungen und eine heterogene Konfliktbereitschaft der Beschäftigten auf eine entschlossene Abwehrhaltung der Arbeitgeber. Hinzu kommt, dass freie und konfessionelle Träger z.T. deutlich niedrigere Entgelte zahlen. Konkurrenz auf Kosten der Beschäftigten ist an der Tagesordnung. Wir wollen den Status quo beleuchten und Perspektiven diskutieren.

Vernetzung oder Verstrickung? – Erfahrungen mit systemischer Netzwerkarbeit in der Krisenintervention

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B400

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd. Gabriele Kluge
- Saskia Weifenbach M.A.

Form

Vortrag, Diskussion

In Zeiten zunehmender Ambulantisierung der Hilfen und Stärkung der Autonomie psychisch erkrankter Menschen stehen die Sozialpsychiatrischen Dienste vor neuen Herausforderungen. Insbesondere Krisendiensten kommt eine erhebliche Bedeutung zu. Sozialpsychiatrische Dienste sind allzu oft nicht mehr erste Anlaufstelle in der Not, sondern vielmehr ein Netz unter den Netzen, wenn das Hilfesystem nicht mehr trägt. Der Vortrag beleuchtet die Veränderungen im sozialpsychiatrischen Versorgungssystem am Beispiel des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises Steinburg in Schleswig-Holstein. Unterbringungen nach dem PsychKG können nur vermieden werden, wenn ...

DVSG „SaY“ – Studies & Young Professionals: Workshop für Berufseinsteiger

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B300

Referent*innen

- Alexander Faupel
- Katharina Small

Form

Vortrag, Diskussion

Im 1. Schritt erfolgt ein kurzer Abriss zum aktuellen Stand i.d. Praxis: Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie sind die Verdienstmöglichkeiten? Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es bzw. wie schaut die Perspektive des Berufsfeldes in der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit aus? Auch sollen bestehende Probleme und Fallstricke näher erläutert werden, bspw. die Diskussion um immer neu aufkommende Studiengänge sowie neue Berufsfelder und deren Spannungen bzw. Auswirkungen in unserer täglichen Praxis. Aber auch Fragen bzgl. Falschberatung bzw. Beraterhaftung werden erläutert. Der Diskurs mit einem selbst, die Frage nach Rolle und Selbstverständnis, stellen ...

Schulsozialarbeit - Performanz und Verortung - widersprüchlich oder wertvoll aufeinander abgestimmt?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 120

Raum: E3

Referent*innen

- Prof. Dr. Florian Baier
- Prof.'in Dr. Anja Reinecke-Terner

Form

Workshop

Die Anforderungen an eine wertvolle Fachlichkeit der Schulsozialarbeit sind hoch. So beschreibt Florian Baier einen "Schulsozialarbeitshabitus", dessen Strukturmaxime und Handlungsprinzipien u.a. auf Freiwilligkeit und Partizipation beruht. Diese Performanz findet sich jedoch wenig in einer Schulsozialarbeit wider, die Reinecke-Terner als "Herstellung einer Zwischenbühne" beschreibt. Hier wird deutlich, wie sich ihre Professionalität im Schullalltag vor allem auf ein Handeln im "Zwischen" bezieht, welches zwischen Vorderbühne (Unterricht) und Hinterbühne (Lebensweltliche Bedürfnisse) verortet ist und einen neuen "Raum", eine Bühne erschafft, die kaum ...

Die Praxis der Gefährdungseinschätzung in der Kinder- und Jugendhilfe – Handlungsleitende Orientierungen von Fachkräften

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 54

Raum: B245

Referent*innen

- Heike Fiebig M.A.

Form

Workshop

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe nehmen Einschätzungen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vor (§ 8a SGB VIII). Das Verfahren und die Aufgaben sind zwar gesetzlich festgeschrieben, jedoch kann – bezogen auf die konkrete Ausgestaltung von Gefährdungseinschätzungen – auf keine verbindlichen Standards hinsichtlich des Prozesses der Erkenntnisbildung, Bewertung, Einschätzung und Prognose zurückgegriffen werden. Eine empirische Auseinandersetzung mit Fallbesprechungen in zwei Erziehungsberatungsstellen ermöglicht einen Einblick in die Praxis der Gefährdungseinschätzung, indem sich den handlungsleitenden Orientierungen zugewendet wird.

Was hat Soziale Arbeit bei der Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen bewirkt?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B239

Referent*innen

- Nicole Schulz
- Judit Kastner
- Volker Verhoff
- Kathrin Tennstedt

Form

Workshop

Der Workshop gibt einen Einblick und Rückblick auf die in 2011 errichteten Tätigkeiten der Bielefelder Clearinghäuser für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Dabei wird die Fragestellung der Wirkung von Sozialer Arbeit auf die Entwicklung der Jugendlichen erörtert, z.B. welche Elemente wurden in der Praxis als hilfreich erlebt oder stellten Barrieren dar? Eine geschlechtsspezifische Betrachtungsweise wird berücksichtigt.

Selbstverständnis, Fachlichkeit und Kooperationen professioneller Akteur*innen in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: D2

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Melanie Kubandt
- Prof. Dr. Nikolaus Meyer
- Prof. Dr. Thorsten Bührmann
- Prof.'in Dr. Julia Schütz
- Nora Berner M.A.
- Dipl.-Päd./Soz.Päd. Ulrike Schmidt
- Prof.'in (i.R.) Dr.'in Maria-Eleonora Karsten

Form

Workshop

Im Workshop werden zu den drei Kernbegriffen des Themenblocks jeweils empirische Ergebnisse aus eigenen Projekten, bezogen auf unterschiedliche Tätigkeitsfelder vorgestellt und anschließend bezogen auf das übergeordnete Kongressthema mit den Teilnehmenden zusammen gedeutet und interpretiert. Die Vorträge finden in Tandems statt, in denen immer auch ein*e Nachwuchswissenschaftler*in eingebunden ist. Die geplante Arbeitsgruppe „Selbstverständnis, Fachlichkeit und Kooperationen professioneller Akteur*innen in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen“ widmet sich den Themen Selbstverständnis, Fachlichkeit und Kooperationen von Professionellen im Feld der ...

Das Wechselverhältnis von Beteiligung und vertrauensvoller Arbeitsbeziehung im Handlungsfeld der Suchthilfe - Forschungsergebnisse und aktuelle Diskussionen im Kontext des BTHG

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Dr. Rita Hansjürgen
- Dipl.-Soz.Arb./Soz.Päd. Martina Tranel

Form

Workshop

Bekannt ist, dass eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung als Grundlage von Kooperation zwischen Fachkraft und Klient_in nicht nur in der Suchthilfe, aber dort besonders, eine hohe Bedeutung hat. Gleichzeitig stellt die Beteiligung von Klient_innen an Hilfeprozessen ein hohes Gut dar, gleichwohl dies in einem Spannungsverhältnis steht zu Zielvorgaben, abzuarbeitenden Hilfeplänen, wirtschaftlicher Steuerung, Wirkungskontrolle und ggf. Regress seitens der Leistungsträger usw. In diesem Workshop soll auf der Basis einer neueren empirischen Untersuchung der Zusammenhang zwischen einer vertrauensvollen Arbeitsbeziehung und einer Beteiligung von Klient_innen ...

Soziale Arbeit und die „Neue“ Rechte

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 120

Raum: E3

Referent*innen

- Jerome Trebing

Form

Vortrag

Faschistische Sozialarbeit? Wie die extreme Rechte versucht den sozialen Raum zu erobern. Seit Jahren baut die europaweit agierende extrem rechte Gruppierung "Identitäre Bewegung“ an eigenen Strukturen, um jugendlichen AdressatInnen ein breites Angebot an soziokulturellen Aktivitäten anbieten zu können. „Wir sind patriotische Streetworker“ mit dem Ziel einer „patriotischen Erziehung der Jugend“, wird dabei verlautbart. Vorbild dürfte hierbei die neofaschistische italienische Gruppe „Casa Pound“ sein, die zahlreiche Stadtteilzentren unterhält und sich in größeren Städten als SozialarbeiterInnen – zum Beispiel in der aufsuchenden Jugend- sowie der ...

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