Fachlichkeit – Kooperation – Selbstverständnis: Soziale Arbeit praktiziert

Professionalität Sozialer Arbeit und das Spannungsverhältnis von Solidarität und Kritik

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

- Prof. Michael May
- Prof. Arne Schäfer
- Marcel Schmidt

Form

Workshop

Das Konzept einer solidarischen Professionalität hat im Kontext Kritischer Sozialer Arbeit einen hohen Stellenwert. Dennoch können in Bezug auf bestimmte Gruppen von Adressat*innen oder in spezifischen Konstellationen der professionellen Praxis Solidarität und Kritik in Spannung zueinander geraten. Solche Konstellationen sollen im Workshop an konkretem Fallmaterial näher untersucht werden. Dabei stellen die drei Referenten jeweils spezifische Interpretationen und Handlungsoptionen vor, die dann methodisch in Form eines Fishbowls diskutiert werden.

Inklusion – herausgeforderte Kinder- und Jugendhilfe?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B400

Referent*innen

- Dr. Nina Thieme
- Benedikt Hopmann

Form

Workshop

In diesem Workshop soll Inklusion als Herausforderung für die Kinder- und Jugendhilfe konturiert und mit Blick auf einen aktuellen inklusiven Schauplatz, die Hilfen zur Erziehung, exemplifiziert werden. Obgleich „Inklusion“ und „Exklusion“, vor allem als Bezugspunkte (system)theoretischer Fundierungsversuche Sozialer Arbeit, bereits seit längerem zum begrifflichen Repertoire disziplinärer Auseinandersetzung gehören, ist „Inklusion“ seit dem Einsetzen der Debatte um eine Große bzw. Inklusive Lösung im Rahmen der Reform des SGB VIII zur neuen Losung der Kinder- und Jugendhilfe avanciert. Die Verwendung dieses (neuen) Leitbegriffs im diskursiven Mainstream ...

Zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmungen Sozialer Arbeit - Ein Annährungsversuch anhand empirischer Beispiele

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B238

Referent*innen

- Sophie Phries Künstler
- Deborah Nägler
- Nils Klevermann

Form

Workshop, Diskussion

Wie bereits die Ankündigung des Bundeskongresses herausstellt, gibt es auf die Frage, was genau Ziel und Wert Sozialer Arbeit sind, keine zeit- und kontextunabhängigen, generalisierbaren Antworten. Vielmehr muss in der Praxis immer wieder verhandelt werden, was Soziale Arbeit eigentlich soll, worauf sie zielt und was sie im konkreten Fall sein kann. Dies geschieht aus unterschiedlichen Perspektiven und auf unterschiedlichen Ebenen. Ziel und Wert Sozialer Arbeit bestimmen sich in der offenen Kinder- und Jugendarbeit anders als in sog. Migrant*innenorganisationen oder in Maßnahmen zur Aktivierung in den Arbeitsmarkt. So lassen sich einerseits verschiedene ...

Multiprofessionelle Kooperation von Jugendhilfe und Schule

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Mirja Silkenbeuer
- Dr. Nina Thieme
- Prof.'in Dr. Martina Richter
- Meike Wittfeld M.A.

Form

Workshop

Die Kooperation von Jugendhilfe mit Schule gilt als etabliert und angesichts vielschichtiger sozialer Probleme in ihrer Notwendigkeit als unstrittig, zum Beispiel mit Blick auf die Gestaltung inklusiver Bildungssettings und Bearbeitung von Bildungsungleichheit. Die kooperierenden Berufsgruppen bestehend aus sozialpädagogischen Fachkräften, Lehrer*innen, Sonderpädagog*innen etc. nähern sich augenscheinlich in ihren Zuständigkeiten und Profilen an. Zugleich unterliegen Sozial- und Bildungswesen gegenwärtig grundlegenden Transformationen, zum Beispiel angesichts vielschichtiger Leistungs- und Platzierungsanforderungen oder aber eines neu zu verhandelnden ...

Organisationen und digitale Technologien

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E1

Referent*innen

- Christian Helbig M.A.
- Jun.-Prof.'in Dr. Sandra Hofhues
- Maike Altenrath
- Dr. Daniela Böhringer
- Dr. Roland Schöttler
- Prof. Dr. Michael Schemmann
- Dr. Sascha Koch
- Prof. Dr. Udo Seelmeyer

Form

Panel

Digitale Handlungspraktiken in vielen Bereichen der Gesellschaft stellen Organisationen, Professionelle, Aufgabendefinitionen und fachliche Handlungslogiken der Sozialen Arbeit vor die Herausforderung, digitale Technologien zu (er)kennen und sie vor dem Hintergrund fachlicher Überlegungen sowie ihrer Potenziale und Risiken auszuwählen und zu gestalten. Deshalb widmet sich das vorliegende Panel dem Verhältnis von Organisationen und digitalen Technologien im Kontext Sozialer Arbeit. Auf der Subjektebene ist erstens festzuhalten, dass die versierte Nutzung von Medien gesellschaftliche Teilhabechancen durch Zugang zu Bildungs-, Artikulations-, Gestaltungs- ...

Soziale Arbeit als Disziplin und Profession: Welcher Mehrwert für die Gesundheit lässt sich erschließen? Die DVSG lädt zur Podiumsdiskussion ein.

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Prof. Dr. Stephan Dettmers
- Michael Leinenbach
- Prof. Dr. Dieter Röh
- Prof. Dr. Holger Ziegler
- Moderation: N.N.

Form

Podiumsdiskussion

Aktuelle Entwicklungen stellen die Soziale Arbeit vor Herausforderungen, wie z.B. Zertifizierungen und Leitlinienentwicklungen im Gesundheitssystem, die Ausdifferenzierung der Studiengänge oder der Diskurs um den Zugang zur Ausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapie. Gleichzeitig werden immer häufiger Arbeitsstellen für Sozialarbeiter_innen in Einrichtungen des Gesundheitswesens durch andere Professionen besetzt. Dies ist keine neue Entwicklung – die Soziale Arbeit ist seit Anbeginn ihrer Zeit mit Entprofessionalisierungs-Tendenzen konfrontiert. Es drängt sich die Frage nach der notwendigen Fachlichkeit und dem Wert Sozialer Arbeit im Kontext ...

Zusammen geht mehr! - "Sexuelle Bildung" in einer Jugendhilfeeinrichtung gemeinsam mit den Jugendlichen fachlich weiterentwickeln

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Dipl.-Psych. Christina Witz
- Dipl.-Psych. Helge Jannink
- Dipl.-Soz.Päd./Dipl.-Soz.Arb. Ralf Mengedoth

Form

Workshop

Die Umsetzung der fachlichen Leitidee einer Sozialpädagogik der Beteiligung und Grenzwahrung wird am Beispiel einer laufenden übergreifenden Fortbildungsreihe zum Thema "Sexuelle Bildung" in der Ev. Jugendhilfe Schweicheln vorgestellt und diskutiert. Wie kann die fachliche Arbeit in einer internen Fortbildungsreihe mit den Kindern und Jugendlichen weiter entwickelt werden? Geht dies auch bei dem so schambesetzten Thema Sexualität? Was ist für die Kinder und Jugendlichen, die Mitarbeiter*innen und die Leitungsverantwortlichen zu beachten? Welche Ideen und übergreifenden Themen wurden deutlich? Was hat dies mit erfolgreicher Sozialer Arbeit und internem ...

Fachlichkeit und Kooperation im Feld der Gemeindepsychiatrie

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 54

Raum: B245

Referent*innen

- Vera Dangel M.A.
- Prof. Michael May

Form

Workshop, Diskussion

Zu Vortrag 1: Der Beitrag diskutiert die Bedeutung von Ciompis affektzentriertem Ansatz im gemeindepsychiatrischen Kontext vor dem Hintergrund der veränderten Verfasstheit des Sozialen. Er kritisiert die dominierende biomedizinische psychiatrische Realitätskonstruktion als Orientierungsrahmen für Professionelle der Sozialen Arbeit und ihren Adressat*innen in der Gemeindepsychiatrie und verweist dabei auf die Aktualität von Goffman (Totale Institutionen) und Basaglia, um dem ein personenorientiertes Recoveryverständnis und anthropologische Ansätze der Sozialpsychiatrie entgegenzusetzen.
Zu Vortrag 2: Vor dem Hintergrund einer Unterscheidung zwischen ...

Fallarbeit und Fallverstehen in der Sozialen Arbeit - Selbstverständnis der Profession und Umgang mit den Adressat_innen

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 54

Raum: B243

Referent*innen

- Monika Althoff

Form

Vortrag, Diskussion

Die Diskussion und Reflexion der Theorie und Praxis des Fallverstehens scheint bisweilen vernachlässigt zu werden, obwohl es den Kern sozialarbeiterischen Handelns darstellt. In dem Workshop soll die Bedeutung des Fallverstehens hervorgehoben werden, um sich des professionellen Handelns und der Profession zu vergewissern. Der Vortrag hat folgenden Aufbau: - Darstellung der (groben) Entwicklungslinien des Fallverstehens seit den 1950er Jahren - Möglichkeiten einer sozialwissenschaftlichen Fundierung - Blick auf eine reflexiv-hermeneutische Herangehensweise. Damit wird Fallarbeit als sozialer und diskursiver Ort konzipiert.

Klinische Sozialarbeit in der sozialen und beruflichen Rehabilitation von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und/oder Epilepsien

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B238

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd. Alexander Thomas

Form

Workshop

In dem Workshop sollen die Möglichkeiten Klinischer Sozialarbeit im ambulant unterstützten Wohnen und der beruflichen Rehabilitation von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und/oder Epilepsien dargestellt werden. Einführend werden Konzepte und Methoden der Klinischen Sozialarbeit erläutert und Anhand von Fallbeispielen vertieft. Die Zusammenarbeit mit Neuropsychologen, Heilmittelerbringern, der Anleitung von Hilfskräften und Assistenzkräften zur alltagsorientierten Komplextherapie stehen dabei im besonderen Fokus. Die Arbeit an konkreten Fallbesprechungen im Workshop ermöglicht einen Praxistransfer auf Grundlage der Praxis Klinischer Sozialarbeit. ...

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