Flucht/Asyl

Einzelbeitragsforum zum Studium der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Manuela Westphal
- Dr. Sina Motzek-Öz
- Christine Jahn

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Westphal/Motzek-Öz
Professionelles Handeln in der Migrationsgesellschaft – Erkundungen eines Reflexionsmodells am Übergang Studium-Beruf:
Trotz der gestiegenen Aufmerksamkeit für Migration/Flucht und Interkulturalität und dem damit einhergehenden Auftrag an die Soziale Arbeit im Kontext von Integration und Teilhabe sind die Themen weiterhin oft nicht verpflichtender Teil der Studiengänge der Sozialen Arbeit. Mehr und auch weniger interessierte Studierende sammeln häufig in Praxisphasen die ersten Erfahrungen mit professionellem Handeln in von Migration und Flucht geprägten Situationen. Teilweise kommt es hier zu ...

Flucht  und  Einwanderung oder " to have a better life"- wie beeinflussen Rechtsnormen Migrationsprozesse?

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B300

Referent*innen

- Prof. Dr. jur. Holger Hoffmann

Form

Workshop

Das "gemeinsame Europäische Asylsystem" ebenso wie das Einwanderungsrecht der EU-Staaten stehen unter hohem "Migrationsdruck". Am Beispiel Deutschlands und evt. einiger ausgewählter anderer EU-Rechtssysteme soll erörtert werden, ob und wenn ja, wie rechtliche Vorgaben Migration beeinflussen können.

Was hat Soziale Arbeit bei der Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen bewirkt?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B239

Referent*innen

- Nicole Schulz
- Judit Kastner
- Volker Verhoff
- Kathrin Tennstedt

Form

Workshop

Der Workshop gibt einen Einblick und Rückblick auf die in 2011 errichteten Tätigkeiten der Bielefelder Clearinghäuser für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Dabei wird die Fragestellung der Wirkung von Sozialer Arbeit auf die Entwicklung der Jugendlichen erörtert, z.B. welche Elemente wurden in der Praxis als hilfreich erlebt oder stellten Barrieren dar? Eine geschlechtsspezifische Betrachtungsweise wird berücksichtigt.

Kritische Perspektiven auf soziale Kategorisierungen, Differenzierungen und Zugehörigkeitsordnungen in der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Tillmann Kallenbach
- Prof.'in Dr. Rita Braches-Chyrek

Form

Workshop

Professionelle Wahrnehmungen, Deutungen und Normierungen vulnerabler AdressatInnengruppen in der Sozialen Arbeit werden im Kontext unterschiedlicher Perspektivierungen diskutiert. Transformationspotentiale migrationspolitischer Praktiken in der Sozialen Arbeit. Geflüchtete sind erneut zu einer große Adressat*innengruppe in der Sozialen Arbeit geworden. Die Arbeit mit geflüchteten Menschen stellt Soziale Arbeit immer noch vor große Herausforderungen: Oft nur mäßig oder uneindeutig durch Sozialgesetzgebungen abgesichert, werden hier die Grenzen des Nationalstaats als Bezugsrahmen deutlich. Diese Grenzen werden aber auch auf einer individuellen Ebene ...

Wachstum als Herausforderung. Impulse aus dem Monitor Hilfen zur Erziehung 2018 für Hilfen zur Erziehung und Eingliederungshilfe

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Sandra Fendrich
- Elena Kiepe
- Dr. Jens Pothmann
- Agathe Tabel

Form

Workshop

Die Hilfen zur Erziehung sind ein zentrales Unterstützungsinstrument im Leistungsspektrum der Kinder- und Jugendhilfe, mit denen mittlerweile mehr als 1 Mio. junge Menschen und deren Familien pro Jahr erreicht werden – Tendenz steigend. Die steigenden Fallzahlen gehen einher mit einem kontinuierlichen Zuwachs der finanziellen Aufwendungen auf zuletzt 10 Mrd. Euro im fiskalisch zweitgrößten Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe. In jedem einzelnen Fall sind die jeweiligen Hilfen eine Reaktion des Hilfesystems auf soziale Benachteiligungen bzw. individuelle Beeinträchtigungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen, die dazu führen, dass ...

Alterseinschätzung geflüchteter junger Menschen als Arena fachpolitischer Auseinandersetzung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B238

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Julia Franz
- Prof.'in Dr. Júlia Wéber
- Sabine Schick

Form

Workshop

Ausgehend von der gemeinsamen Stellungnahme mehrerer Fachverbände gegen Gesetzesänderung zur medizinischen Alterseinschätzung (März 2018) geht es in diesem Workshop um eine kritische Auseinandersetzung zur Alterseinschätzung geflüchteter junger Menschen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Es geht dabei aus praktischer wie auch aus professionsethischer Perspektive darum, mandatswidrige Aufträge und Erwartungen zu diskutieren und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen sowie um Positionen von und Argumentation unter Ärzt*innen, die auch für Soziale Arbeit relevant sind. Der Workshop, der durch zwei Inputs angeleitet wird, zielt auf Austausch von Erfahrungen ...

Einzelbeitragsforum zum Thema Soziale Arbeit und neueste Fluchtmigrationsprozesse

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B244

Referent*innen

- Sebastian Muy
- Juri Kilian

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Muy. Soziale Arbeit im Kontext verschärfter Asylpolitik: In den letzten Jahren wurden in Deutschland eine Reihe von Asylrechtsänderungen verabschiedet, die neben einigen (selektiven) Erleichterungen vor allem eine Reihe von Verschärfungen mit sich brachten. Aufgrund der institutionellen Abhängigkeit Sozialer Arbeit können sich unter den Bedingungen einer repressiver werdenden Politik auch die Widersprüche zwischen dem professionellen Selbstverständnis Sozialer Arbeit auf der einen und den rechtlichen Rahmenbedingungen und den Erwartungen der Auftrag- und Geldgeber auf der anderen Seite verschärfen.
2. Einzelbeitrag - Kilian. ...

High-Speed-Jugendhilfe – Erfahrungen mit der vorläufigen Inobhutnahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Oliver Freesemann
- Dr. Renate Breithecker

Form

Vortrag, Diskussion

High-Speed-Jugendhilfe kennzeichnet die Jugendhilfe während der sogenannten Flüchtlingskrise. Aufgrund der starken Zuwanderung stand die Jugendhilfe zwischen 2014 und 2018 vor großen Herausforderungen. Die Aufnahme und Versorgung dieser hohen Zahl minderjähriger Geflüchteter konnte nur bewältigt werden, indem die etablierten Standards der Kinder- und Jugendhilfe kurzfristig verlassen, kreative Lösungen entwickelt und neue Wege beschritten wurden. Wie waren die Erfahrungen in dieser Phase – z.B. mit der schnellen Umverteilung, den neuen Großgruppen und zusätzlichen Akteuren (Security, Erziehungshelfer*innen, Ehrenamtlichen)? Wie ging die Soziale Arbeit ...