Inklusion

Wachstum als Herausforderung. Impulse aus dem Monitor Hilfen zur Erziehung 2018 für Hilfen zur Erziehung und Eingliederungshilfe

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Sandra Fendrich
- Elena Kiepe
- Dr. Jens Pothmann
- Agathe Tabel

Form

Workshop

Die Hilfen zur Erziehung sind ein zentrales Unterstützungsinstrument im Leistungsspektrum der Kinder- und Jugendhilfe, mit denen mittlerweile mehr als 1 Mio. junge Menschen und deren Familien pro Jahr erreicht werden – Tendenz steigend. Die steigenden Fallzahlen gehen einher mit einem kontinuierlichen Zuwachs der finanziellen Aufwendungen auf zuletzt 10 Mrd. Euro im fiskalisch zweitgrößten Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe. In jedem einzelnen Fall sind die jeweiligen Hilfen eine Reaktion des Hilfesystems auf soziale Benachteiligungen bzw. individuelle Beeinträchtigungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen, die dazu führen, dass ...

Inklusion – herausgeforderte Kinder- und Jugendhilfe?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B400

Referent*innen

- Dr. Nina Thieme
- Benedikt Hopmann

Form

Workshop

In diesem Workshop soll Inklusion als Herausforderung für die Kinder- und Jugendhilfe konturiert und mit Blick auf einen aktuellen inklusiven Schauplatz, die Hilfen zur Erziehung, exemplifiziert werden. Obgleich „Inklusion“ und „Exklusion“, vor allem als Bezugspunkte (system)theoretischer Fundierungsversuche Sozialer Arbeit, bereits seit längerem zum begrifflichen Repertoire disziplinärer Auseinandersetzung gehören, ist „Inklusion“ seit dem Einsetzen der Debatte um eine Große bzw. Inklusive Lösung im Rahmen der Reform des SGB VIII zur neuen Losung der Kinder- und Jugendhilfe avanciert. Die Verwendung dieses (neuen) Leitbegriffs im diskursiven Mainstream ...

Einzelbeitragsforum zu inklusiver Bildung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 16

Raum: C232

Referent*innen

- Dr. Julia Brunner
- Kathrin te Poel

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Brunner. Handlungsorientierungen im Kontext einer inklusiven Bildung: Insbesondere durch die Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) von Deutschland im Jahr 2009 sind außerschulische Bildungsinstitutionen, wie die Kindertageseinrichtungen, verpflichtet, sich hinsichtlich einer inklusiven Bildung auszurichten. Die Erkenntnisse einer explorativen, qualitativ-rekonstruktiven, empirischen Studie mit frühpädagogischen Fachkräften zeigen u.a., dass die rekonstruierten Handlungsorientierungen jegliches professionelle, pädagogische Handeln in der Praxis prägen und so auf die Förderung von Teilhabe im ...

Inklusive Hilfeplanung – Organisationale Analysen von Kategorisierungsprozessen in Hilfen für junge Menschen in Jugend- und Behindertenhilfe

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Prof. Dr. Gunther Graßhoff
- Anna Renker
- Daniela Molnar

Form

Workshop, Diskussion

Adressat*innen der Sozialen Arbeit gibt es nicht ohne Prozesse von Zuschreibung von Hilfe- oder Unterstützungsbedarf. Menschen werden in unterschiedlichen institutionellen Kontexten zu Adressat*innen gemacht: Indem zum Beispiel Erziehungsdefizite konstatiert oder eine ‚Behinderung‘ diagnostiziert werden. Inklusive Hilfeplanung wird in diesem Workshop unter der Frage diskutiert, ob die organisationale Verschränkung von Jugendhilfe und Behindertenhilfe andere Formen der Adressierung der Adressat*innen zulässt. Oder entstehen durch die Gesamtzuständigkeit gar neue Formen von Zuschreibung und Stigmatisierung, wenn z.B. inkompatible Diagnoseinstrumente ...

Fachlichkeit und Kooperation im Feld der Gemeindepsychiatrie

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 54

Raum: B245

Referent*innen

- Vera Dangel M.A.
- Prof. Michael May

Form

Workshop, Diskussion

Zu Vortrag 1: Der Beitrag diskutiert die Bedeutung von Ciompis affektzentriertem Ansatz im gemeindepsychiatrischen Kontext vor dem Hintergrund der veränderten Verfasstheit des Sozialen. Er kritisiert die dominierende biomedizinische psychiatrische Realitätskonstruktion als Orientierungsrahmen für Professionelle der Sozialen Arbeit und ihren Adressat*innen in der Gemeindepsychiatrie und verweist dabei auf die Aktualität von Goffman (Totale Institutionen) und Basaglia, um dem ein personenorientiertes Recoveryverständnis und anthropologische Ansätze der Sozialpsychiatrie entgegenzusetzen.
Zu Vortrag 2: Vor dem Hintergrund einer Unterscheidung zwischen ...