Lebensform – Differenzen – Fallkonstruktion: Soziale Arbeit normalisiert

Einzelbeitragsforum

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B300

Referent*innen

- Jacob C. Will
- André Heinz

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Will. Dividuelle Beratung: Von der Normierung zur freiwilligen Selbstkontrolle oder vom Wert des Gleichen: Beratung zeigt sich seit den Anfängen der Institutionalisierung moderner Beratung im ausgehenden 19. Jahrhundert als ein ambivalentes Format. Neben dem Rat geben in seiner Funktion als Orientierungshilfe für Einzelne als Emanzipationsermöglichung wird vor allem auch deutlich, dass beraten auch Mechanismen der Normierung und Normalisierung implizieren kann: mit Blick auf eine soziohistorische Verortung von Beratung als Praxis, lässt sich ein Wandel vom privaten Gebrauch des Kommunikationsmusters 'Rat geben’ hin zum Gebrauch für ...

Einzelbeitragsforum Erwachsene in enger Begleitung durch die Soziale Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B238

Referent*innen

- Wolfgang Stadel
- Josephina Schmidt M.A.

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Stadel. Mit "geistiger Behinderung" alt werden - Vorstellungen und Befürchtungen aus der Betroffenenperspektive: Die "Pioniergeneration" an Menschen mit sog. „geistiger Behinderung“ erreicht das Rentenalter. Der 7. Altenbericht fasst zusammen, dass dieser Personenkreis vielfältigen Risiken ausgesetzt ist. Die traditionelle Behindertenhilfe hat - nicht zuletzt angeregt durch die UN-BRK - damit begonnen, Hilfsangebote für Menschen mit „geistiger Behinderung“ zu planen und zu entwickeln. Allerdings, so lässt sich feststellen, ohne oder nur mit wenig Beteiligung der eigentlich betroffenen Personen. In einer qualit. Untersuchung soll ...

Das Bundesteilhabegesetz und seine Relevanz für die Soziale Arbeit für behinderte Menschen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Dr. Yvonne Kahl
- Prof. Dr. Dieter Röh
- Prof. Dr. Stephan Dettmers
- Prof. Dr. Christian Huppert

Form

Workshop

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, die Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen aus dem System der Fürsorge herauszulösen und zu einem modernen Teilhaberecht weiterzuentwickeln. In einem ersten Schritt wird von Christian Huppert erörtert, inwiefern die neuen gesetzlichen Regelungen das Potenzial haben, wirksam erlebte Teilhabe für behinderte Menschen zu ermöglichen. Neben einem Blick auf den Gesetzgebungsprozess werden einzelne Regelungen kritisch überprüft auf solche Chancen und mögliche Begrenzungen. Dieter Röh lenkt den Blick auf Professionalitäts- und Professionalisierungsfragen, die sich aus dem ...

Kritische Perspektiven auf soziale Kategorisierungen, Differenzierungen und Zugehörigkeitsordnungen in der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Tillmann Kallenbach
- Christina Müller
- Prof.'in Dr. Rita Braches-Chyrek

Form

Workshop

Professionelle Wahrnehmungen, Deutungen und Normierungen vulnerabler AdressatInnengruppen in der Sozialen Arbeit werden im Kontext unterschiedlicher Perspektivierungen diskutiert. Transformationspotentiale migrationspolitischer Praktiken in der Sozialen Arbeit. Geflüchtete sind erneut zu einer große Adressat*innengruppe in der Sozialen Arbeit geworden. Die Arbeit mit geflüchteten Menschen stellt Soziale Arbeit immer noch vor große Herausforderungen: Oft nur mäßig oder uneindeutig durch Sozialgesetzgebungen abgesichert, werden hier die Grenzen des Nationalstaats als Bezugsrahmen deutlich. Diese Grenzen werden aber auch auf einer individuellen Ebene ...

"Dressur zur Mündigkeit"– Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C1

Referent*innen

- Timm Kunstreich

Form

Workshop

2019 wird die "National Coalition" der Bundesrepublik einen weiteren Bericht über die Umsetzung und Durchsetzung der Normen der UN-Kinderrechts-Konvention der Bundesregierung zur Beantwortung vorlegen. Der AKS Hamburg ist dabei, die Verletzung wichtiger Normen durch sogenannte Stufen- bzw. Phasen- Vollzüge in der Heimerziehung zu untersuchen und zu dokumentieren. Der Stand dieses Vorhabens soll präsentiert und diskutiert werden.

Die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Gewährleistung des Selbstbestimmungsrechts von Kindern im Rahmen der Heilbehandlung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B244

Referent*innen

- Stefan Niewöhner

Form

Workshop

Wenn Kinder krank werden stellt sich die Frage, wer über die vorzunehmende Behandlung zu entscheiden hat. Die Eltern oder das Kind selbst? Das deutsche Rechtssystem nennt als Eintrittstor für die selbstständige Wahrnehmung des medizinischen Selbstbestimmungsrechts die Einwilligungsfähigkeit, die als Einsichts-, Urteils- und Steuerungsfähigkeit definiert wird. Entwicklungspsychologische Studien mit krankheitsvorerfahrenen Kindern haben gezeigt, dass diese sehr viel früher über diese Fähigkeiten verfügen, als ältere nicht krankheitsvorerfahrene Kinder oder gar Erwachsene.
Im Workshop soll der Beitrag der Sozialen Arbeit zur selbstständigen ...

Kinder haben oder nicht? – Balanceleistungen und Autonomieentwicklung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C226

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Yvonne Gassmann
- lic. phil. Jeannine Hess

Form

Workshop

Ein Beitrag fokussiert Frauen und Männer, die Kinder haben, und ein Beitrag fokussiert jene, die keine haben. Geplant ist eine gemeinsame Diskussion der Balanceleistungs- und Autonomieentwicklungsprozesse. Im ersten Beitrag wird auf die Verletzbarkeit durch Elternschaft und Balanceleistungsprozesse fokussiert. Pflegeeltern und Adoptiveltern sind in engen, emotionalen und deshalb normalen Eltern-Kind-Beziehungen spezifisch oder zusätzlich verletzbar. In einer breit angelegten qualitativ-rekonstruktiven Untersuchung kamen sie zu Wort. Die Analysen ihrer Erzählungen und Berichte erlauben 7 Modalitäten und 7 Entwicklungsräume erworbener Elternschaft ...

Einzelbeitragsforum zu inklusiver Bildung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Dr. Julia Brunner
- Kathrin te Poel

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Brunner. Handlungsorientierungen im Kontext einer inklusiven Bildung: Insbesondere durch die Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) von Deutschland im Jahr 2009 sind außerschulische Bildungsinstitutionen, wie die Kindertageseinrichtungen, verpflichtet, sich hinsichtlich einer inklusiven Bildung auszurichten. Die Erkenntnisse einer explorativen, qualitativ-rekonstruktiven, empirischen Studie mit frühpädagogischen Fachkräften zeigen u.a., dass die rekonstruierten Handlungsorientierungen jegliches professionelle, pädagogische Handeln in der Praxis prägen und so auf die Förderung von Teilhabe im ...

Befähigungsorientierte Bildungsberatung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B400

Referent*innen

- Prof.'in Dr. phil. habil. Gertrud Siller

Form

Workshop

Die Flexibilisierung von Zugängen zu (Aus-)Bildung und Weiterbildung durch eine stärkere Kompetenzen- und Ressourcenorientierung und ein diesbezügliches Angebot an Beratung sagen noch nichts darüber aus, inwieweit diese vergrößerten Optionsräume von einzelnen Subjekten in ihren jeweiligen Lebensverhältnissen annehmbar und umsetzbar sind. Sie haben soziale Ungleichheiten im Bildungssystem nicht aufgelöst. Im Workshop wird ein fähigkeitenorientierter Ansatz professioneller Bildungsberatung und -begleitung vorgestellt und zur Diskussion gestellt, der die Unterstützung von Entscheidungs- und Handlungsfähigkeiten in Bezug auf die individuelle Lebensgestaltung ...

"Jugendliche die durchs Raster der Jugendhilfe fallen" Arbeitsansätze; Hoch-Risiko Klientel; intervenieren Ja, Aber wie?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

- Benjamin Zwick B.A.
- Dipl.-Soz.Päd Sarah Loewe
- Dipl.-Soz.Arb. Sven Knab

Form

Workshop

Die Vertr. des Jugendhilfeträgers Freestyle haben sich in den vergangenen Jahren im Rahmen der Hilfen zur Erziehung in der Jugendhilfe auf das Klientel der sog. "Systemsprenger" spezialisiert. Der Verein möchte im Rahmen eines Workshops und /oder Vortrages aus der aktuellen Arbeit berichten, Arbeitsansätze weitergeben, die Möglichkeit zur Diskussion/Erfahrungsaustausch geben, wie dieses Klientel effektiv und nachhaltig erreicht werden kann. In dem Workshop/Vortrag soll auch darauf eingegangen werden, wie man mit der Hilflosigkeit von Jugendämtern und der Jugendlichen oder aber eigener Hilflosigkeit umgehen kann. Der Beitrag soll inspirieren, erfrischen, ...

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