Partizipation

Digitale Teilhabe und digitale Assistenztechnologien in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 30

Raum: Extern, Treffpunkt vor dem Hupteingang der FH

Referent*innen

- Nadine Nowakowski
- Joanna Albrecht
- Lilia Khalil

Form

Workshop

Digitalisierung und technische Unterstützung zählen schon seit einigen Jahren zu den zentralen strategischen Themen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Dabei stehen die Förderung der Teilhabe an der Nutzung digitaler Medien sowie die Entwicklung und Erprobung technischer Unterstützungssysteme im Wohnumfeld besonders im Fokus, was auch Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention entspricht (Vgl. u. a. Art. 3 g UN-BRK sowie Art. 4 Absatz 1 h UN-BRK). Nadine Nowakowski wird in diesem Vortrag die bisherigen Projekte der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel vorstellen. In diesen Projekten wirken interessierte Menschen mit Behinderungen an der ...

Kulturelle Bildungsarbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen: soziale, künstlerische und politisch-ökonomische Dimensionen

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B240

Referent*innen

- Prof. Dr. Eric Sons

Form

Workshop

Im Workshop möchte ich meine und weitere sozialarbeitswissenschaftliche Forschungsergebnisse zum Themenkreis soziale Kulturarbeit vor dem Hintergrund eines sich wandelnden neoliberal "aktivierenden" Sozialstaates und dem Hype um Kulturelle Bildung beleuchten und die Widersprüche und emanzipatorischen Potentiale jugendkultureller Resozialisierungsprojekte mit den Teilnehmenden diskutieren. Dabei werde ich in den Arbeitsgruppen die unterschiedlichen Dimensionen dieser Projekte, vor allem die soziale, künstlerische, ökonomische und politische Dimension, vertiefend herausarbeiten und erste interpretative Theoretisierungen der erarbeiteten Ergebnisse anreißen ...

Partizipative Forschung dargestellt an beruflichen Übergängen von Beschäftigten der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B240

Referent*innen

- Malte Teismann M.A.
- Jens Oertmann M.A.

Form

Workshop

„Nichts ohne uns über uns“ lautet der zentrale Grundsatz der im Jahre 2008 verabschiedeten UN-Behindertenrechtskonvention. Zweck der Konvention ist die Gleichberechtigung und Stärkung der Menschenrechte und Grundfreiheiten aller Menschen mit Behinderungen. Auch im Bereich der Forschung wird der Grundsatz immer mehr Teil der Methodologie. Partizipative Forschung stellt dabei die Menschen, ihre Perspektiven und Lernprozesse in den Vordergrund und möchte die Basis ihrer sozialen Wirklichkeit verstehen. Im Workshop wird die Basis partizipativer Forschung am Beispiel beruflicher Übergänge von Beschäftigten der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen ...

Chancen und Grenzen partizipativer Innovationsentwicklung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Cäcilia Mühl M.A.

- Prof. Dr. Emmerich

Form

Workshop

Gesellschaftliche Wandlungsprozesse wirken sich unmittelbar auf den Lebensalltag von Menschen aus und erfordern von Einrichtungen der Sozialen Arbeit einen stetigen Anpassungs- und Veränderungsprozess, um auf aktuelle gesellschaftliche Problemlagen reagieren zu können. Etablierte Dienstleistungen müssen überprüft und angepasst, neue Konzepte müssen entwickelt werden. Eine Besonderheit der Sozialen Arbeit ist die partizipative Einbindung der Zielgruppen in die eigene Arbeit. Sprechen wir von Innovationen, welche auf neue oder veränderte gesellschaftliche Problemkonstellationen reagieren sollen, ist eine systematische Einbindung der Betroffenengruppen ...

Partizipation als Arbeit am Sozialen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: E2

Referent*innen

- Dr. Sandra Küchler

Form

Workshop

In diesem Workshop möchte ich meine Dissertation zur Diskussion stellen, in der ich 'Praktiken der Partizipation' erarbeitet habe. Das Besondere dieser Arbeit ist, dass ich nicht nur über Partizipation geforscht habe, sondern selbst den Anspruch hatte partizipativ zu forschen. Aus dem empirischen Material wurde ein Instrumentarium entwickelt, das das 'Minoritär Werden', den 'Bruch', den 'Verrat' und 'die Schöpfung' eines partizipativen Prozesses handlungsorientierend beschreibt, aus dem heraus 'Neues' verstanden als 'gemeinsames Drittes' entsteht. Was genau in den wenigen Momenten passiert, in denen Partizipation als 'Gemeinsames' gelingt und wie diese ...

Einzelbeitragsforum Wissensproduktion in Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Yvonne Rubin
- Dr. Stefan Eberitzsch

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Rubin: Wissensproduktion in der Sozialen Arbeit durch partizipative Forschung: Am Beispiel des Forschungsprojektes ‚BUSLAR – Bürgerhilfevereine und Sozialgenossenschaften als Partner der öffentlichen Daseinsvorsorge und Pflege‘ wird partizipative Forschung sowohl als Form zur Wissensproduktion als auch als Zugangsmöglichkeit zu Bedürfnissen von Adressat*innen skizziert: Im Rahmen des partizipativ angelegten Forschungsprojektes wurden Bedürfnisse von Bewohnenden in ländlichen Regionen rekonstruiert. Innerhalb sog. Zukunftscafés (einer an den Phasen einer Zukunftswerkstatt orientierten Gruppendiskussion) wurden für die Bewohner*innen ...

Die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Gewährleistung des Selbstbestimmungsrechts von Kindern im Rahmen der Heilbehandlung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B244

Referent*innen

- Stefan Niewöhner

Form

Workshop

Wenn Kinder krank werden stellt sich die Frage, wer über die vorzunehmende Behandlung zu entscheiden hat. Die Eltern oder das Kind selbst? Das deutsche Rechtssystem nennt als Eintrittstor für die selbstständige Wahrnehmung des medizinischen Selbstbestimmungsrechts die Einwilligungsfähigkeit, die als Einsichts-, Urteils- und Steuerungsfähigkeit definiert wird. Entwicklungspsychologische Studien mit krankheitsvorerfahrenen Kindern haben gezeigt, dass diese sehr viel früher über diese Fähigkeiten verfügen, als ältere nicht krankheitsvorerfahrene Kinder oder gar Erwachsene.
Im Workshop soll der Beitrag der Sozialen Arbeit zur selbstständigen ...

Partizipation in der Heimerziehung - das Modell der Gerechten Gemeinschaften

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B239

Referent*innen

- Dr. phil. Remi Stork

Form

Workshop

Demokratische Partizipation braucht qualifizierte methodische Rahmungen. Im Workshop wird das Modell der "Gerechten Gemeinschaften" vorgestellt, das auf den Moralpsychologen Lawrence Kohlberg zurückgeht. Für die Gestaltung von Gruppengesprächen in der Heimerziehung wurde es modifiziert und wird mittlerweile in ca. 10 Jugendhilfeeinrichtungen eingesetzt. Im Workshop wird das Modell vorgestellt und von den Erfahrungen berichtet.

Fanprojektarbeit im Spannungsfeld von Fanpartizipation und medialen Diskursen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

– Dipl.-Päd. Ricarda Bolten
– Fabian Fritz M.A.
– Julia Zeyn M.A.
– Jörg Hansmeier

Nicht–institutionalisierte Partizipationsformen, wie Proteste und widerständige Praktiken, sind Bestandteil der sozialen Welt von aktiven Fußballfans und werden öffentlich wahrgenommen und dargestellt. Fehlende Mitbestimmungsmöglichkeiten und Top–Down–Dialogprozesse werden von Fans kritisch betrachtet und eigene Initiativen gegründet, die solidarisch über Rivalitäten hinaus politisch wirksam sein wollen. Sozialpädagogische Fanprojekte sollen mithilfe der verbindenden Wirkung des Fußballs und aufgrund ihres pädagogischen und gesellschaftspolitischen Auftrags Selbstorganisation unterstützen. Seit Beginn der 80er Jahre leisten sie aufsuchende ...

Einzelbeitragsforum zu Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt im Kindes- und Jugendalter

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C226

Referent*innen

- Dr. phil. Christa Paul
 

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Paul. Partizipation als Beitrag zur Prävention sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend: Bei der Prävention von sexualisierter Gewalt gegenüber Mädchen und Jungen werden auch partizipative Ansätze verfolgt. Partizipation in der sozialen und pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen soll dazu beitragen, das Ausmaß sexualisierter Gewalt gegenüber Heranwachsenden zu verringern. Dabei wird angenommen, Partizipation habe diese Wirkung, weil Kinder und Jugendliche durch eine partizipative Haltung innerhalb von Einrichtungen erfahren, dass ihre Meinung bedeutsam ist und berücksichtigt wird. Als präventiv gilt auch ein besseres ...

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