Programm | Donnerstag, 06.09.2018

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Was hat Soziale Arbeit bei der Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen bewirkt?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B249

Referent*innen

- Nicole Schulz
- Judit Kastner
- Volker Verhoff
- Kathrin Tennstedt

Form

Workshop

Der Workshop gibt einen Einblick und Rückblick auf die in 2011 errichteten Tätigkeiten der Bielefelder Clearinghäuser für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Dabei wird die Fragestellung der Wirkung von Sozialer Arbeit auf die Entwicklung der Jugendlichen erörtert, z.B. welche Elemente wurden in der Praxis als hilfreich erlebt oder stellten Barrieren dar? Eine geschlechtsspezifische Betrachtungsweise wird berücksichtigt.

Einzelbeitragsforum

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B300

Referent*innen

- Jacob C. Will
- André Heinz

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Will. Dividuelle Beratung: Von der Normierung zur freiwilligen Selbstkontrolle oder vom Wert des Gleichen: Beratung zeigt sich seit den Anfängen der Institutionalisierung moderner Beratung im ausgehenden 19. Jahrhundert als ein ambivalentes Format. Neben dem Rat geben in seiner Funktion als Orientierungshilfe für Einzelne als Emanzipationsermöglichung wird vor allem auch deutlich, dass beraten auch Mechanismen der Normierung und Normalisierung implizieren kann: mit Blick auf eine soziohistorische Verortung von Beratung als Praxis, lässt sich ein Wandel vom privaten Gebrauch des Kommunikationsmusters 'Rat geben’ hin zum Gebrauch für ...

Schulsozialarbeit - Performanz und Verortung - widersprüchlich oder wertvoll aufeinander abgestimmt?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Prof. Dr. Florian Baier
- Prof.'in Dr. Anja Reinecke-Terner

Form

Workshop

Die Anforderungen an eine wertvolle Fachlichkeit der Schulsozialarbeit sind hoch. So beschreibt Florian Baier einen "Schulsozialarbeitshabitus", dessen Strukturmaxime und Handlungsprinzipien u.a. auf Freiwilligkeit und Partizipation beruht. Diese Performanz findet sich jedoch wenig in einer Schulsozialarbeit wider, die Reinecke-Terner als "Herstellung einer Zwischenbühne" beschreibt. Hier wird deutlich, wie sich ihre Professionalität im Schullalltag vor allem auf ein Handeln im "Zwischen" bezieht, welches zwischen Vorderbühne (Unterricht) und Hinterbühne (Lebensweltliche Bedürfnisse) verortet ist und einen neuen "Raum", eine Bühne erschafft, die kaum ...

Soziale Arbeit im Schatten des Sozialstaats. Von der De- und Re-Regulation des Sozialen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E4

Referent*innen

- Brigitte Aulenbacher
- Philipp Sandermann
- Holger Schoneville
- Moderation: Fabian Kessl, Marie Frühauf und Sarah Henn

Form

Workshop, Symposium

Der bundesdeutsche Sozialstaat hat in den vergangenen Dekaden, wie fast alle Wohlfahrtsregime weltweit, eine massive Veränderung erlebt. Im Lichte der wissenschaftlichen Reflexionen und der fachpolitischen Diskussionen dieses Umbaus des vormaligen Sozialstaats ist ein Phänomen allerdings bisher weitgehend unbeachtet geblieben: Im Schatten der etablierten Sicherungs-, Versorgungs- und Dienstleistungsstrukturen wurden nicht- oder de-institutionalisierte und de-professionalisierte Angebote in großer Zahl aufgebaut. Diese Angebote unterlaufen – erstens – formal weiterhin bestehende Leistungsrechte; verändern – zweitens – grundlegend die dortigen ...

"Dressur zur Mündigkeit"– Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C1

Referent*innen

- Timm Kunstreich

Form

Workshop

2019 wird die "National Coalition" der Bundesrepublik einen weiteren Bericht über die Umsetzung und Durchsetzung der Normen der UN-Kinderrechts-Konvention der Bundesregierung zur Beantwortung vorlegen. Der AKS Hamburg ist dabei, die Verletzung wichtiger Normen durch sogenannte Stufen- bzw. Phasen- Vollzüge in der Heimerziehung zu untersuchen und zu dokumentieren. Der Stand dieses Vorhabens soll präsentiert und diskutiert werden.

Wie gelingt guter Kinderschutz? Perspektiven von Theorie und Praxis auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen in pädagogischen Settings und Hilfesystemen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 120

Raum: E3

Referent*innen

- Fabian Brückner
- Prof. Dr. Michael Böwer
- Stefan Heinitz
- Dr. Monika Weber

Form

Workshop

Schutz und Hilfe für einen gelingenderen Alltag – dies sind zwei Seiten Sozialer Arbeit, von der das Fach behauptet: das ist professioneller Kinderschutz. Doch wer näher mit Alltagspraxis in Jugendämtern und in den Hilfen zur Erziehung vor Ort vertraut ist, weiß: Oft gelingt das nicht. Fernab jeder Öffentlichkeit streiten Gerichte, Anwält_innen, leibliche und soziale Eltern ums Kindeswohl. Fachkräfte sind alltäglich vielfältig herausgefordert und nehmen, wie Studien zeigen, Kinder lieber ‚präventiv‘ in Obhut – groß ist die Sorge, Fehleinschätzungen zu treffen. Nicht selten wird übereilt gehandelt; die Perspektive der Kinder/Jugendlichen selbst ist kaum ...

Einzelbeitragsforum zu Ökonomisierung und Standardisierung Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B243

Referent*innen

- Thea-Maria Caputo
- Dr. Sylvia Kühne
- Dr. Christina Schlepper

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Caputo. Bedeutung ökonomischer Rahmenbedingungen in der Professionalisierung psychosozialer Beratung. Befragung von Leiter*innen Sozialpsychiatrischer Dienste in Bayern und Hessen: Die Professionalisierung psychosozialer Beratung stellt im wissenschaftlichen Beratungsdiskurs ein zentrales Thema dar. Insbesondere die ökonomische Ausrichtung psychosozialer Beratung spielt dabei eine Rolle. Diese zeigt sich etwa in den Anforderungsprofilen von Beratungsstellen (z.B. Service- und Qualitätsanforderungen der Mitarbeiter*innen im Rahmen effizienter und effektiver Arbeitsmodelle). Beratungsstellen, die an die sozialpsychiatrische Versorgung ...

Einzelbeitragsforum Erwachsene in enger Begleitung durch die Soziale Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B238

Referent*innen

- Wolfgang Stadel
- Josephina Schmidt M.A.

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Stadel. Mit "geistiger Behinderung" alt werden - Vorstellungen und Befürchtungen aus der Betroffenenperspektive: Die "Pioniergeneration" an Menschen mit sog. „geistiger Behinderung“ erreicht das Rentenalter. Der 7. Altenbericht fasst zusammen, dass dieser Personenkreis vielfältigen Risiken ausgesetzt ist. Die traditionelle Behindertenhilfe hat - nicht zuletzt angeregt durch die UN-BRK - damit begonnen, Hilfsangebote für Menschen mit „geistiger Behinderung“ zu planen und zu entwickeln. Allerdings, so lässt sich feststellen, ohne oder nur mit wenig Beteiligung der eigentlich betroffenen Personen. In einer qualit. Untersuchung soll ...

Voraussetzungen für eine gelingende Kooperation zwischen außerschulischer politischer Bildung und sozialen Institutionen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd. Sabine Beinlich

Form

Vortrag, Diskussion

Über die Notwendigkeit der Durchführung von Maßnahmen zur Vermittlung sozialer und interkultureller Kompetenzen, zur Förderung des konstruktiven Umgangs mit Konfliktsituationen sowie zur Prävention von Gewalt besteht bei allen Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe/Jugendberufshilfe, für die Arbeit und Leben Bielefeld e.V. in diesem Bereich Ansprechpartner ist, Konsens. Ungelöste Konflikte und gewaltförmiges Verhalten belasten, neben anderen Problemlagen, das Zusammenleben und -arbeiten innerhalb der Institutionen und gefährden nicht zuletzt auch die schulische und berufliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Viele Schulen und Einrichtungen ...

Partizipative Forschung dargestellt an beruflichen Übergängen von Beschäftigten der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B240

Referent*innen

- Malte Teismann M.A.
- Jens Oertmann M.A.

Form

Workshop

„Nichts ohne uns über uns“ lautet der zentrale Grundsatz der im Jahre 2008 verabschiedeten UN-Behindertenrechtskonvention. Zweck der Konvention ist die Gleichberechtigung und Stärkung der Menschenrechte und Grundfreiheiten aller Menschen mit Behinderungen. Auch im Bereich der Forschung wird der Grundsatz immer mehr Teil der Methodologie. Partizipative Forschung stellt dabei die Menschen, ihre Perspektiven und Lernprozesse in den Vordergrund und möchte die Basis ihrer sozialen Wirklichkeit verstehen. Im Workshop wird die Basis partizipativer Forschung am Beispiel beruflicher Übergänge von Beschäftigten der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen ...

Kritische Perspektiven auf soziale Kategorisierungen, Differenzierungen und Zugehörigkeitsordnungen in der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Tillmann Kallenbach
- Christina Müller
- Prof.'in Dr. Rita Braches-Chyrek

Form

Workshop

Professionelle Wahrnehmungen, Deutungen und Normierungen vulnerabler AdressatInnengruppen in der Sozialen Arbeit werden im Kontext unterschiedlicher Perspektivierungen diskutiert. Transformationspotentiale migrationspolitischer Praktiken in der Sozialen Arbeit. Geflüchtete sind erneut zu einer große Adressat*innengruppe in der Sozialen Arbeit geworden. Die Arbeit mit geflüchteten Menschen stellt Soziale Arbeit immer noch vor große Herausforderungen: Oft nur mäßig oder uneindeutig durch Sozialgesetzgebungen abgesichert, werden hier die Grenzen des Nationalstaats als Bezugsrahmen deutlich. Diese Grenzen werden aber auch auf einer individuellen Ebene ...

Der (Mehr)Wert von Gender Studies - eine notwendige Kritik zur Wissensproduktion in den Sozialarbeitswissenschaften

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Elke Schimpf
- Verw.-Prof.'in Anna Kasten

Form

Workshop

Neuere queer-theoretische Analysen der Gender Studies verdeutlichen, dass Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit als binärer Code in der Wissensproduktion der Sozialarbeitswissenschaften, aber auch in den Professions- und Bildungsdiskursen der Sozialen Arbeit immer noch eine Selbstverständlichkeit darstellen. Herausgearbeitet und gezeigt werden soll in dem Panel beispielhaft auf unterschiedlichen Ebenen der Wissensproduktion - Theorie, Ausbildung und Qualifizierung - das kritische Potential bzw. der (Mehr)Wert - von Gender Studies und feministischen Diskursen für die Soziale Arbeit. Neuere queer-theoretische Analysen der Gender Studies ...

DVSG „SaY“ – Studies & Young Professionals: Workshop für Berufseinsteiger

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Alexander Faupel
- Katharina Small

Form

Vortrag, Diskussion

Im 1. Schritt erfolgt ein kurzer Abriss zum aktuellen Stand i.d. Praxis: Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie sind die Verdienstmöglichkeiten? Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es bzw. wie schaut die Perspektive des Berufsfeldes in der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit aus? Auch sollen bestehende Probleme und Fallstricke näher erläutert werden, bspw. die Diskussion um immer neu aufkommende Studiengänge sowie neue Berufsfelder und deren Spannungen bzw. Auswirkungen in unserer täglichen Praxis. Aber auch Fragen bzgl. Falschberatung bzw. Beraterhaftung werden erläutert. Der Diskurs mit einem selbst, die Frage nach Rolle und Selbstverständnis, stellen ...

Das Bundesteilhabegesetz und seine Relevanz für die Soziale Arbeit für behinderte Menschen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Dr. Yvonne Kahl
- Prof. Dr. Dieter Röh
- Prof. Dr. Stephan Dettmers
- Prof. Dr. Christian Huppert

Form

Workshop

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, die Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen aus dem System der Fürsorge herauszulösen und zu einem modernen Teilhaberecht weiterzuentwickeln. In einem ersten Schritt wird von Christian Huppert erörtert, inwiefern die neuen gesetzlichen Regelungen das Potenzial haben, wirksam erlebte Teilhabe für behinderte Menschen zu ermöglichen. Neben einem Blick auf den Gesetzgebungsprozess werden einzelne Regelungen kritisch überprüft auf solche Chancen und mögliche Begrenzungen. Dieter Röh lenkt den Blick auf Professionalitäts- und Professionalisierungsfragen, die sich aus dem ...

Schizophrenie im Spannungsfeld gemeindepsychiatrischer Interventionsmöglichkeiten

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C226

Referent*innen

- Dr. med. Anne-F. Hübener

Form

Workshop

Durchführung eines planspielerischen Expertenpuzzles bestehend aus 4 Gruppen zur Erarbeitung von gemeindepsychiatrischen, multiprofessionellen Interventionsmöglichkeiten bei KlientInnen mit Schizophrenie. Themenschwerpunkte: Sozialpsychiatrie, Schizophrenie, multiprofessionelle Teams, Versorgungsstrukturen.

Dekolonialisierung als Herausforderung für die Sozialarbeitsausbildung im „Globalen Norden“

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B244

Referent*innen

- Prof.'in Cornelia Giebeler
- Sandra Holtgreve

Form

Workshop

In der Sozialarbeitsausbildung stellt der professionelle Umgang mit Folgen der Globalisierung eine Herausforderung dar. Studierende müssen auf Konflikte vorbereitet werden, die bedingt durch Diversität, Rassismus, Migration, internationale Zusammenarbeit und eine zunehmende Neoliberalisierung des Gesundheits-, Bildungs- und Sozialsystems vorbereitet werden. Der Ansatz der Dekolonialisierung bietet hier insofern neue Möglichkeiten, als hier der Ursprung sozialer Problemlagen und nicht die Phänomene selbst zu ihrem Ausgangspunkt gemacht werden. Hier werden die Ordnungen hinterfragt, die diese Folgen produzieren. Sie bestimmen Lebenswelten und Alltag im „ ...

Vernetzung oder Verstrickung? – Erfahrungen mit systemischer Netzwerkarbeit in der Krisenintervention

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B400

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd. Gabriele Kluge
- Saskia Weifenbach M.A.

Form

Vortrag, Diskussion

In Zeiten zunehmender Ambulantisierung der Hilfen und Stärkung der Autonomie psychisch erkrankter Menschen stehen die Sozialpsychiatrischen Dienste vor neuen Herausforderungen. Insbesondere Krisendiensten kommt eine erhebliche Bedeutung zu. Sozialpsychiatrische Dienste sind allzu oft nicht mehr erste Anlaufstelle in der Not, sondern vielmehr ein Netz unter den Netzen, wenn das Hilfesystem nicht mehr trägt. Der Vortrag beleuchtet die Veränderungen im sozialpsychiatrischen Versorgungssystem am Beispiel des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises Steinburg in Schleswig-Holstein. Unterbringungen nach dem PsychKG können nur vermieden werden, wenn ...

Chancen und Grenzen partizipativer Innovationsentwicklung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Cäcilia Mühl M.A.

- Prof. Dr. Emmerich

Form

Workshop

Gesellschaftliche Wandlungsprozesse wirken sich unmittelbar auf den Lebensalltag von Menschen aus und erfordern von Einrichtungen der Sozialen Arbeit einen stetigen Anpassungs- und Veränderungsprozess, um auf aktuelle gesellschaftliche Problemlagen reagieren zu können. Etablierte Dienstleistungen müssen überprüft und angepasst, neue Konzepte müssen entwickelt werden. Eine Besonderheit der Sozialen Arbeit ist die partizipative Einbindung der Zielgruppen in die eigene Arbeit. Sprechen wir von Innovationen, welche auf neue oder veränderte gesellschaftliche Problemkonstellationen reagieren sollen, ist eine systematische Einbindung der Betroffenengruppen ...

Keine Erziehung ohne Strafe? Disziplinierung und Kontrolle in der Heimerziehung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E1

Referent*innen

- Ulrich Steckmann
- Prof.'in Dr. Zoe Clark
- Annika Gaßmöller
- Verena Lüer
- Moderation: Prof.'in Dr. Zoe Clark & Prof.'in Dr. Nina Oelkers

Form

Workshop, Diskussion

In den Einrichtungen der stationären Kinder- und Jugendhilfe werden die AdressatInnen mittels Freiheitsentzug, Freiheitseinschränkungen, temporärer sozialer Isolation, Arbeitsstunden oder dem Entzug von Kommunikations- und Informationsmedien sanktioniert, diszipliniert und kontrolliert. In dieser Arbeitsgruppe werden grundlegende Fragen der ethischen Legitimierbarkeit des Strafens diskutiert. Darauf aufbauend werden Forschungsergebnisse aus der Heimerziehung und der geschlossenen Unterbringung vorgestellt, die die Modi des Strafens sowie kontrollierende und disziplinierende Handlungsformen in sozialpädagogischen Einrichtungen analysieren.

Die Praxis der Gefährdungseinschätzung in der Kinder- und Jugendhilfe – Handlungsleitende Orientierungen von Fachkräften

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B245

Referent*innen

- Heike Fiebig M.A.

Form

Workshop

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe nehmen Einschätzungen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vor (§ 8a SGB VIII). Das Verfahren und die Aufgaben sind zwar gesetzlich festgeschrieben, jedoch kann – bezogen auf die konkrete Ausgestaltung von Gefährdungseinschätzungen – auf keine verbindlichen Standards hinsichtlich des Prozesses der Erkenntnisbildung, Bewertung, Einschätzung und Prognose zurückgegriffen werden. Eine empirische Auseinandersetzung mit Fallbesprechungen in zwei Erziehungsberatungsstellen ermöglicht einen Einblick in die Praxis der Gefährdungseinschätzung, indem sich den handlungsleitenden Orientierungen zugewendet wird.

Das Wechselverhältnis von Beteiligung und vertrauensvoller Arbeitsbeziehung im Handlungsfeld der Suchthilfe - Forschungsergebnisse und aktuelle Diskussionen im Kontext des BTHG

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

- Dr. Rita Hansjürgen
- Dipl.-Soz.Arb./Soz.Päd. Martina Tranel

Form

Workshop

Bekannt ist, dass eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung als Grundlage von Kooperation zwischen Fachkraft und Klient_in nicht nur in der Suchthilfe, aber dort besonders, eine hohe Bedeutung hat. Gleichzeitig stellt die Beteiligung von Klient_innen an Hilfeprozessen ein hohes Gut dar, gleichwohl dies in einem Spannungsverhältnis steht zu Zielvorgaben, abzuarbeitenden Hilfeplänen, wirtschaftlicher Steuerung, Wirkungskontrolle und ggf. Regress seitens der Leistungsträger usw. In diesem Workshop soll auf der Basis einer neueren empirischen Untersuchung der Zusammenhang zwischen einer vertrauensvollen Arbeitsbeziehung und einer Beteiligung von Klient_innen ...

Selbstverständnis, Fachlichkeit und Kooperationen professioneller Akteur*innen in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: D2

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Melanie Kubandt
- Prof. Dr. Nikolaus Meyer
- Prof. Dr. Thorsten Bührmann
- Prof.'in Dr. Julia Schütz
- Nora Berner M.A.
- Dipl.-Päd./Soz.Päd. Ulrike Schmidt
- Prof.'in (i.R.) Dr.'in Maria-Eleonora Karsten

Form

Workshop

Im Workshop werden zu den drei Kernbegriffen des Themenblocks jeweils empirische Ergebnisse aus eigenen Projekten, bezogen auf unterschiedliche Tätigkeitsfelder vorgestellt und anschließend bezogen auf das übergeordnete Kongressthema mit den Teilnehmenden zusammen gedeutet und interpretiert. Die Vorträge finden in Tandems statt, in denen immer auch ein*e Nachwuchswissenschaftler*in eingebunden ist. Die geplante Arbeitsgruppe „Selbstverständnis, Fachlichkeit und Kooperationen professioneller Akteur*innen in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen“ widmet sich den Themen Selbstverständnis, Fachlichkeit und Kooperationen von Professionellen im Feld der ...

Partizipation als Arbeit am Sozialen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: E2

Referent*innen

- Dr. Sandra Küchler

Form

Workshop

In diesem Workshop möchte ich meine Dissertation zur Diskussion stellen, in der ich 'Praktiken der Partizipation' erarbeitet habe. Das Besondere dieser Arbeit ist, dass ich nicht nur über Partizipation geforscht habe, sondern selbst den Anspruch hatte partizipativ zu forschen. Aus dem empirischen Material wurde ein Instrumentarium entwickelt, das das 'Minoritär Werden', den 'Bruch', den 'Verrat' und 'die Schöpfung' eines partizipativen Prozesses handlungsorientierend beschreibt, aus dem heraus 'Neues' verstanden als 'gemeinsames Drittes' entsteht. Was genau in den wenigen Momenten passiert, in denen Partizipation als 'Gemeinsames' gelingt und wie diese ...

Die Bedeutung Sozialer Arbeit in der ländlichen Regionalentwicklung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Leonie Wagner
- Dr. Anke Kaschlik
- Jaqueline Schmidt
- Sarah Metz
- Lukas Thöle
- Julia Yildiz

Form

Workshop

Angesichts schwieriger demographischer und gesellschaftlicher Entwicklungen in einigen ländlichen Regionen, steht Soziale Arbeit vor der Herausforderung, sich in sehr unterschiedlichen Kontexten einzubringen und mit bislang eher ungewohnten Partner_innen zu kooperieren. Bedeutsam sind dabei neben sozialen auch ökonomische und baulich-räumliche Entwicklungsprozesse, in denen es nicht zuletzt um Fragen der Integration und der Sicherung der Daseinsvorsorge geht. In dem Workshop werden Projekte präsentiert und diskutiert, die unterschiedliche, sich teilweise überlagernde oder gegenseitig bedingende Aspekte derartiger Prozesse betrachten: Migration und ...

Soziale Arbeit und die „Neue“ Rechte

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 120

Raum: E3

Referent*innen

- Jerome Trebing

Form

Vortrag

Faschistische Sozialarbeit? Wie die extreme Rechte versucht den sozialen Raum zu erobern. Seit Jahren baut die europaweit agierende extrem rechte Gruppierung "Identitäre Bewegung“ an eigenen Strukturen, um jugendlichen AdressatInnen ein breites Angebot an soziokulturellen Aktivitäten anbieten zu können. „Wir sind patriotische Streetworker“ mit dem Ziel einer „patriotischen Erziehung der Jugend“, wird dabei verlautbart. Vorbild dürfte hierbei die neofaschistische italienische Gruppe „Casa Pound“ sein, die zahlreiche Stadtteilzentren unterhält und sich in größeren Städten als SozialarbeiterInnen – zum Beispiel in der aufsuchenden Jugend- sowie der ...

Die McDonaldisierung der Sozialen Arbeit?! Formalisierte Instrumente und Verfahren in der Kinder- und Jugendhilfe

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B246

Referent*innen

- Andreas Mairhofer

Form

Vortrag, Diskussion

G. Ritzer bezeichnet mit dem Begriff der "McDonaldisierung" die gesellschaftliche Tendenz einer zunehmenden Standardisierung und der Durchsetzung der Prinzipien Effizienz, Berechenbarkeit, Vorhersagbarkeit und Kontrolle. Auch in vielen Praxisfeldern der Sozialen Arbeit wurden zur Realisierung solcher Ziele standardisierte Instrumente (z.B. Diagnose- und Dokumentationsbögen) oder Prozessstandardisierungen (z.B. Case Management Verfahren) eingeführt. Welche „Bedeutung“ solche methodischen Modernisierungen für die Praxis der Sozialen Arbeit haben, wird anhand der Ergebnisse einer Studie zu Formalisierungsprozessen in Jugendämtern aufgezeigt und kritisch ...

Der polizeiliche Umgang mit stationären Wohngruppen der Heimerziehung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B300

Referent*innen

- Prof. Dr. Norbert Pütter
- Mareike Rüggeberg
- Mitarbeiterin einer Hamburger Wohngruppe (anonym)
- Moderation und Veranstalter*innen: Zoe Clark und Fabian Fritz

Form

Workshop

Am 09.Mai 2018 kam es in Berlin-Lichtenhagen zu einem Polizeieinsatz in einer Wohngruppe mit geflüchteten jungen Menschen, bei dem laut Medienberichterstattungen sowie der Stellungnahme der Fachkräfte zwei unbeteiligte Jugendliche erheblich verletzt wurden. Dieser drastische Fall zeigt auf dramatische Weise den Bedarf an einer fachlichen und politischen Debatte über den Umgang zwischen der Kinder- und Jugendhilfe (insbesondere der Heimerziehung) und der Polizei. Dieses Panel verfolgt das Anliegen, die Dringlichkeit dieser Auseinandersetzung sichtbar zu machen und zu der Debatte beizutragen, die in der Folge dieses Polizeieinsatzes im Entstehen ist.

Fachpolitisch einmischen und gestalten – am Beispiel von Gesundheitsförderung und gesundheitsbezogener Prävention in der Kinder- und Jugendhilfe

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C232

Referent*innen

- Prof. Dr. Albert Lenz
- Dr. Anna Lena Rademaker
- Moderation: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Uwe Otto

Form

Workshop

Der Workshop zielt darauf ab, Empirie geleiteten Implikationen für die Gesundheitsförderung und Prävention, am Beispiel der Arbeit mit Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil (präventiver Kinderschutz) und der Jugendgesundheitsförderung, aufzugreifen und davon ausgehend konkrete Wege der fachpolitischen Einmischung für Wissenschaftler_innen, Forscher_innen und Praktiker_innen in der Sozialen Arbeit zu skizzieren. Anhand der Beispiele werden konkrete Möglichkeiten, Herausforderungen sowie Grenzen der Mitgestaltung politischer Entwicklungen vorgestellt sowie deren Notwendigkeit diskutiert. Die Referent_innen beziehen sich dabei insbesondere auf ...

Soziale Arbeit - Eine Menschenrechtsprofession?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B400

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Juliane Sagebiel
- Michael Domes

Form

Workshop

Soziale Arbeit agiert im machtvollen und widersprüchlichen Spannungsfeld zwischen der Logik der Auftraggeber, den Bedürfnissen der Klientel und dem Ethik Codex der Profession. Wie gelingen oder misslingen diese Machtbalancen zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der Praxis? Kann die Hochschule einen Beitrag leisten, diese Widersprüche verantwortungsvoll und professionell auszutarieren – in der Ausbildung und in der Weiterbildung? Welche Rolle spielen die Menschenrechte und Machtverhältnisse im Kontext institutionalisierter Regeln (implizite wie explizite Rechte und Pflichten) in der konkreten Praxis? Warum erweist es sich als schwierig, die Orientierung ...

Die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Gewährleistung des Selbstbestimmungsrechts von Kindern im Rahmen der Heilbehandlung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B244

Referent*innen

- Stefan Niewöhner

Form

Workshop

Wenn Kinder krank werden stellt sich die Frage, wer über die vorzunehmende Behandlung zu entscheiden hat. Die Eltern oder das Kind selbst? Das deutsche Rechtssystem nennt als Eintrittstor für die selbstständige Wahrnehmung des medizinischen Selbstbestimmungsrechts die Einwilligungsfähigkeit, die als Einsichts-, Urteils- und Steuerungsfähigkeit definiert wird. Entwicklungspsychologische Studien mit krankheitsvorerfahrenen Kindern haben gezeigt, dass diese sehr viel früher über diese Fähigkeiten verfügen, als ältere nicht krankheitsvorerfahrene Kinder oder gar Erwachsene.
Im Workshop soll der Beitrag der Sozialen Arbeit zur selbstständigen ...

Wachstum als Herausforderung. Impulse aus dem Monitor Hilfen zur Erziehung 2018 für Hilfen zur Erziehung und Eingliederungshilfe

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

- Sandra Fendrich
- Elena Kiepe
- Dr. Jens Pothmann
- Agathe Tabel

Form

Workshop

Die Hilfen zur Erziehung sind ein zentrales Unterstützungsinstrument im Leistungsspektrum der Kinder- und Jugendhilfe, mit denen mittlerweile mehr als 1 Mio. junge Menschen und deren Familien pro Jahr erreicht werden – Tendenz steigend. Die steigenden Fallzahlen gehen einher mit einem kontinuierlichen Zuwachs der finanziellen Aufwendungen auf zuletzt 10 Mrd. Euro im fiskalisch zweitgrößten Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe. In jedem einzelnen Fall sind die jeweiligen Hilfen eine Reaktion des Hilfesystems auf soziale Benachteiligungen bzw. individuelle Beeinträchtigungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen, die dazu führen, dass ...

Kinder haben oder nicht? – Balanceleistungen und Autonomieentwicklung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C226

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Yvonne Gassmann
- lic. phil. Jeannine Hess

Form

Workshop

Ein Beitrag fokussiert Frauen und Männer, die Kinder haben, und ein Beitrag fokussiert jene, die keine haben. Geplant ist eine gemeinsame Diskussion der Balanceleistungs- und Autonomieentwicklungsprozesse. Im ersten Beitrag wird auf die Verletzbarkeit durch Elternschaft und Balanceleistungsprozesse fokussiert. Pflegeeltern und Adoptiveltern sind in engen, emotionalen und deshalb normalen Eltern-Kind-Beziehungen spezifisch oder zusätzlich verletzbar. In einer breit angelegten qualitativ-rekonstruktiven Untersuchung kamen sie zu Wort. Die Analysen ihrer Erzählungen und Berichte erlauben 7 Modalitäten und 7 Entwicklungsräume erworbener Elternschaft ...

Begleitung am Lebensende - Professionalisierungschance für die Soziale Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B240

Referent*innen

- Karin A. Stadelmann M.A.

Form

Workshop

Im Rahmen des Workshops wird die aktuelle Lage der Sozialen Arbeit in Hospiz und Palliative Care, unter Berücksichtigung der erst seit ein paar Jahren vermehrt einsetzenden Hospizbewegung in der Schweiz, verhandelt. Begleitung am Lebensende wird in erster Linie mit medizinischen und pflegerischen sowie spirituellen Tätigkeiten verbunden. In der Praxis arbeiten jedoch einige Fachkräfte der Sozialen Arbeit in Hospiz und Palliative Care, es fehlt daher an einem gestärkten Bewusstsein für ihre Arbeit, der vermehrten Darstellung nach außen und damit auch an einer klaren Positionierung in diesem Handlungsfeld. Der Gegenstand und die Rolle der Sozialen Arbeit ...

Das Tabu der Steuerung: Führungsfehler - erkennen und überwinden.

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 26

Raum: C222

Referent*innen

- Prof. Dr. Armin Schneider

Form

Workshop

Führungsfehler schädigen, wenn sie nicht erkannt und überwunden werden, eine Organisation durch Demotivation, Skandale oder längerfristige Fehlentwicklungen. Gerade in der Sozialen Arbeit wird der Ruf einer Organisation beschädigt, Mitarbeitende geraten stärker in Burnout-und Mobbing-Fallen und die Adressat*innen Sozialer Arbeit erhalten eine schlechtere Dienstleistung. Führungsfehler werden jedoch gerne verdeckt, vertuscht oder kleingeredet. Im Workshop werden Beispiele aus der Praxis der Führung in der Sozialen Arbeit vorgestellt und Möglichkeiten, wie alle Beteiligten die Fehler als Chance für die gesamte Organisation nutzen können. Dabei werden auch ...

Jugendhilfeinspektion in Hamburg: Befunde und Perspektiven

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Prof. Kay Biesel
- Prof. Heinz Messmer
- Gabi Spieker
- Bernhard Crasmöller

Form

Workshop, Diskussion

Die Jugendhilfeinspektion in Hamburg ist ein Organ institutioneller Fachaufsicht, die seit 2012 in Hamburg dafür zuständig ist, die Recht- und Zweckmäßigkeit sozialpädagogischer Kinderschutzarbeit in den Allgemeinen Sozialen Diensten sicherzustellen und zu verbessern. Sie ist in der deutschen Kinder- und Jugendhilfelandschaft ein Novum und fachlich umstritten, weil sie in Reaktion auf eine Reihe problematisch verlaufener Kinderschutzfälle etabliert worden ist, jedoch von den betroffenen Fachkräften nur eingeschränkt anerkannt wird. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse einer von der Behörde für Soziales, Arbeit, Familie und Integration in Auftrag gegebenen ...

Scham und Stigmatisierung - Die Bedeutung von Lebensmitteltafeln aus Nutzer*innensicht

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

– Svenja Fischbach M.A.
– Moderation: Karen Polzin M.A.

Form

Workshop, Vortrag, Diskussion

In einem Input werden Forschungsergebnisse dazu vorgestellt, was Lebensmitteltafeln für die Nutzer*innen bedeuten und wie sie ihre Armut erleben: Die Betroffenen haben mit Scham und Stigmatisierung zu kämpfen. Gleichzeitig entwickeln sie Strategien, wie sie die Diskriminierung bewältigen. Dabei wird deutlich, wie sich die Bewältigungsstrategien und unser gesellschaftliches Wertesystem gegenseitig bedingen. Außerdem werden wir uns als Beispiel die Entscheidung der Essener Tafel vom vergangenen Februar, nur noch „Deutsche“ in ihre Kartei neu aufzunehmen, genauer anschauen. Im zweiten Teil des Workshops wollen wir gemeinsam diskutieren und Bezüge zur ...

Zwischen Aktenberg und Kindeswohl (Arbeitsbelastung im ASD, Überlastung und Gegenwehr der Beschäftigten)

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Jutta Wilke-Peters
- Brigitte Strehl
- Peter Erlbeck

Form

Workshop

Seit Jahren klagen die Beschäftigten in den ASDs (KSDs bzw. RSDs) über hohe Arbeitsbelastungen und Fallzahlen, die eine sach- und fachgerechte Aufgabenwahrnehmung erschweren oder gar verhindern. Die weißen Fahnen sind längst gehisst. Arbeitgeberseitig werden zur Verbesserung jedoch nur unzureichende Schritte unternommen. Der Druck, auch strafrechtlich belangt zu werden, auf die Beschäftigten wächst. Ver.di hat eine Forderung formuliert, nach der im ASD eine Fallzahlbegrenzung auf 28 Fälle zu regeln ist. Wir wollen diese Forderung vorstellen und Handlungsstrategien diskutieren.

Inklusion – herausgeforderte Kinder- und Jugendhilfe?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E1

Referent*innen

- Dr. Nina Thieme
- Benedikt Hopmann

Form

Workshop

In diesem Workshop soll Inklusion als Herausforderung für die Kinder- und Jugendhilfe konturiert und mit Blick auf einen aktuellen inklusiven Schauplatz, die Hilfen zur Erziehung, exemplifiziert werden. Obgleich „Inklusion“ und „Exklusion“, vor allem als Bezugspunkte (system)theoretischer Fundierungsversuche Sozialer Arbeit, bereits seit längerem zum begrifflichen Repertoire disziplinärer Auseinandersetzung gehören, ist „Inklusion“ seit dem Einsetzen der Debatte um eine Große bzw. Inklusive Lösung im Rahmen der Reform des SGB VIII zur neuen Losung der Kinder- und Jugendhilfe avanciert. Die Verwendung dieses (neuen) Leitbegriffs im diskursiven Mainstream ...

Die Berufsethik im Berufsalltag – Forschung und Praxis

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C1

Referent*innen

- Prof. Dr. Frank Como-Zipfel
- FH-Prof.'in Iris Kohlfürst
- Prof. Dr. Dieter Kulke

Form

Workshop, Vortrag, Diskussion

Soziale Arbeit ist eng mit Ethik, Moral und den Menschenrechten verbunden: Moralische Werte wie Hilfestellung, Förderung von Autonomie und Selbstständigkeit ihrer Klientel, Soziale Gerechtigkeit und Solidarität sind nicht nur der Grund, warum es Soziale Arbeit überhaupt gibt, sie bilden auch mit das Fundament der Berufsethik. Es ist unbestritten, dass die Berufsethik – im Zuge des Professionalisierungsprozesses der Sozialen Arbeit auch in den jeweiligen Richtlinien und Kodizes der nationalen und internationalen Berufsverbände niedergeschrieben – im Berufsalltag eine wesentliche Rolle spielt. Allerdings scheint es oft schwierig, sich in der Praxis ...

Professionalität Sozialer Arbeit und das Spannungsverhältnis von Solidarität und Kritik

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B238

Referent*innen

- Prof. Michael May
- Prof. Arne Schäfer
- Marcel Schmidt

Form

Workshop

Das Konzept einer solidarischen Professionalität hat im Kontext Kritischer Sozialer Arbeit einen hohen Stellenwert. Dennoch können in Bezug auf bestimmte Gruppen von Adressat*innen oder in spezifischen Konstellationen der professionellen Praxis Solidarität und Kritik in Spannung zueinander geraten. Solche Konstellationen sollen im Workshop an konkretem Fallmaterial näher untersucht werden. Dabei stellen die drei Referenten jeweils spezifische Interpretationen und Handlungsoptionen vor, die dann methodisch in Form eines Fishbowls diskutiert werden.

Einzelbeitragsforum Soziale Arbeit in der Praxis

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Daniela Molnar
- Prof. Dr. Martin Klein

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Molnar
Der ‚Wert‘ der niedrigschwelligen Drogenhilfe und ihrer Mitarbeiter*innen:

Das Arbeitsfeld der niedrigschwelligen Drogenhilfe gilt als komplex und anforderungsintensiv. Die Manifestation gesellschaftlicher Vorstellungen des ‚richtigen/ falschen‘ Lebens in rechtlichen Vorgaben, der Normalisierungsauftrag, eingebettet in asymmetrische Verhältnisse, u.a.m. führen zu einer Arbeitssituation, die vielfach von Konflikten und Spannungsfeldern dominiert ist, für welche nicht in ausreichendem Maß Bewältigungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Dies ist jedoch kein Spezifikum niedrigschwelliger Drogenhilfe: Die je ...

Einzelbeitragsforum Wissensproduktion in Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Yvonne Rubin
- Dr. Stefan Eberitzsch

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Rubin: Wissensproduktion in der Sozialen Arbeit durch partizipative Forschung: Am Beispiel des Forschungsprojektes ‚BUSLAR – Bürgerhilfevereine und Sozialgenossenschaften als Partner der öffentlichen Daseinsvorsorge und Pflege‘ wird partizipative Forschung sowohl als Form zur Wissensproduktion als auch als Zugangsmöglichkeit zu Bedürfnissen von Adressat*innen skizziert: Im Rahmen des partizipativ angelegten Forschungsprojektes wurden Bedürfnisse von Bewohnenden in ländlichen Regionen rekonstruiert. Innerhalb sog. Zukunftscafés (einer an den Phasen einer Zukunftswerkstatt orientierten Gruppendiskussion) wurden für die Bewohner*innen ...

Zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmungen Sozialer Arbeit - Ein Annährungsversuch anhand empirischer Beispiele

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B243

Referent*innen

- Sophie Phries Künstler
- Deborah Nägler
- Nils Klevermann

Form

Workshop, Diskussion

Wie bereits die Ankündigung des Bundeskongresses herausstellt, gibt es auf die Frage, was genau Ziel und Wert Sozialer Arbeit sind, keine zeit- und kontextunabhängigen, generalisierbaren Antworten. Vielmehr muss in der Praxis immer wieder verhandelt werden, was Soziale Arbeit eigentlich soll, worauf sie zielt und was sie im konkreten Fall sein kann. Dies geschieht aus unterschiedlichen Perspektiven und auf unterschiedlichen Ebenen. Ziel und Wert Sozialer Arbeit bestimmen sich in der offenen Kinder- und Jugendarbeit anders als in sog. Migrant*innenorganisationen oder in Maßnahmen zur Aktivierung in den Arbeitsmarkt. So lassen sich einerseits verschiedene ...

Partizipation in der Heimerziehung - das Modell der Gerechten Gemeinschaften

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B239

Referent*innen

- Dr. phil. Remi Stork

Form

Workshop

Demokratische Partizipation braucht qualifizierte methodische Rahmungen. Im Workshop wird das Modell der "Gerechten Gemeinschaften" vorgestellt, das auf den Moralpsychologen Lawrence Kohlberg zurückgeht. Für die Gestaltung von Gruppengesprächen in der Heimerziehung wurde es modifiziert und wird mittlerweile in ca. 10 Jugendhilfeeinrichtungen eingesetzt. Im Workshop wird das Modell vorgestellt und von den Erfahrungen berichtet.

Fachkräftemangel in der Kita - Senken die Ausbildungs- und Personalgewinnungsstrategien die Qualität?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: E2

Referent*innen

- Elke Alsago
- Toren Christians

Form

Workshop

Der eklatante Fachkräftemangel, entstanden durch den Ausbau der Kita-Landschaft, bewirkt bei Ländern, Kommunen und Trägern die Realisierung vielfältigster Strategien zur Personalgewinnung. Die Veränderung der Fachkräftekataloge und der Umbau der sozialpädagogischen Berufs- und Fachschulausbildung scheint besonders effektiv. Kurzfristig scheinen sich damit Probleme lösen zu lassen, doch werden sich diese Strategien langfristig auf die pädagogische Arbeit in den Kindertageseinrichtungen auswirken. Der Workshop dient der Bewertung der aktuellen Strategien und der Positionierung.

„...natürlich an unseren letzten Zielen orientiert, wie das immer so ist“ Kontraktualisierung in der Hilfeplanpraxis

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B245

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Heike Greschke
- Dipl.-Päd. Birte Klingler
- Moderation: Dipl.-Päd. Nina Kläsener

Form

Workshop

Formen des Kontraktmanagements finden sich seit einigen Jahren vermehrt in pädagogischen Kontexten – so auch in der Hilfeplanung. Mit Versuchen, Hilfebedarfe in Ziele zu übersetzen und Hilfeplanung daran auszurichten, gehen verschiedene Versprechen einher: effektivere, präziser an den Bedarfen ausgerichtete Hilfen, Motivation der Adressat*innen, Legitimation und Kostenkontrolle… Für (sozial)pädagogisches Nachdenken ist die Frage, wie sich diese Anforderungen in die Praxis "umsetzen", wenigstens in zweierlei Hinsicht relevant: Bedeutsam ist nicht nur, inwiefern sich der Hilfeprozess anhand von Zielen und deren Überprüfung angemessen repräsentieren lässt ...

Mittagspause

Datum u. Ort

06.09.2018 - 13:00 bis 14:00

max. Teilnehmer*innen: 5000

Raum: Mensa im X-Gebäude

Form

Pause

Sie sind eingeladen, Ihre Mittagspause in der Mensa im X-Gebäude zu verbringen. Im Kongressticket enthalten sind ein Gericht und ein Getränk nach Wahl.

Einzelbeitragsforum

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B246

Referent*innen

- Dr. Stefan Eberitzsch
- Wenran Song

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Eberitzsch
Serious Games in der Sozialen Arbeit: Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit sog. «Serious Games» in Kontexten der Sozialen Arbeit eingesetzt werden. Das Spektrum solcher Spiele reicht mittlerweile recht weit: so werden Games u.a. zur Vermittlung von kulturellen und sozialen Werten, als Bildungsträger, zur Verknüpfung von Bewegung und kognitiven Inhalten, bis hin in Beratungssettings (z.B. zum Erlenen von kooperativer Entscheidungsfindung zwischen Eltern und Kindern) eingesetzt. Die Chancen und Risiken, die sich mit dieser Form von Spielen für die Soziale Arbeit ergeben, aber auch die Auswertung von ...

Befähigungsorientierte Bildungsberatung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B400

Referent*innen

- Prof.'in Dr. phil. habil. Gertrud Siller

Form

Workshop

Die Flexibilisierung von Zugängen zu (Aus-)Bildung und Weiterbildung durch eine stärkere Kompetenzen- und Ressourcenorientierung und ein diesbezügliches Angebot an Beratung sagen noch nichts darüber aus, inwieweit diese vergrößerten Optionsräume von einzelnen Subjekten in ihren jeweiligen Lebensverhältnissen annehmbar und umsetzbar sind. Sie haben soziale Ungleichheiten im Bildungssystem nicht aufgelöst. Im Workshop wird ein fähigkeitenorientierter Ansatz professioneller Bildungsberatung und -begleitung vorgestellt und zur Diskussion gestellt, der die Unterstützung von Entscheidungs- und Handlungsfähigkeiten in Bezug auf die individuelle Lebensgestaltung ...

Fanprojektarbeit im Spannungsfeld von Fanpartizipation und medialen Diskursen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

– Dipl.-Päd. Ricarda Bolten
– Fabian Fritz M.A.
– Julia Zeyn M.A.
– Jörg Hansmeier

Nicht–institutionalisierte Partizipationsformen, wie Proteste und widerständige Praktiken, sind Bestandteil der sozialen Welt von aktiven Fußballfans und werden öffentlich wahrgenommen und dargestellt. Fehlende Mitbestimmungsmöglichkeiten und Top–Down–Dialogprozesse werden von Fans kritisch betrachtet und eigene Initiativen gegründet, die solidarisch über Rivalitäten hinaus politisch wirksam sein wollen. Sozialpädagogische Fanprojekte sollen mithilfe der verbindenden Wirkung des Fußballs und aufgrund ihres pädagogischen und gesellschaftspolitischen Auftrags Selbstorganisation unterstützen. Seit Beginn der 80er Jahre leisten sie aufsuchende ...

Einzelbeitragsforum zu inklusiver Bildung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Dr. Julia Brunner
- Kathrin te Poel

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Brunner. Handlungsorientierungen im Kontext einer inklusiven Bildung: Insbesondere durch die Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) von Deutschland im Jahr 2009 sind außerschulische Bildungsinstitutionen, wie die Kindertageseinrichtungen, verpflichtet, sich hinsichtlich einer inklusiven Bildung auszurichten. Die Erkenntnisse einer explorativen, qualitativ-rekonstruktiven, empirischen Studie mit frühpädagogischen Fachkräften zeigen u.a., dass die rekonstruierten Handlungsorientierungen jegliches professionelle, pädagogische Handeln in der Praxis prägen und so auf die Förderung von Teilhabe im ...

Einzelbeitragsforum zu Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt im Kindes- und Jugendalter

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C226

Referent*innen

- Dr. phil. Christa Paul
 

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Paul. Partizipation als Beitrag zur Prävention sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend: Bei der Prävention von sexualisierter Gewalt gegenüber Mädchen und Jungen werden auch partizipative Ansätze verfolgt. Partizipation in der sozialen und pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen soll dazu beitragen, das Ausmaß sexualisierter Gewalt gegenüber Heranwachsenden zu verringern. Dabei wird angenommen, Partizipation habe diese Wirkung, weil Kinder und Jugendliche durch eine partizipative Haltung innerhalb von Einrichtungen erfahren, dass ihre Meinung bedeutsam ist und berücksichtigt wird. Als präventiv gilt auch ein besseres ...

Wissenschaftlichkeit des Studiums der Sozialen Arbeit in Gefahr!? Gegen die Schere der Effizienz, des Wettbewerbs und der "Employability" in den Köpfen!

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C1

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd. Rodolfo Bohnenberger
- Lea Degener
- Jorrit Schwagereck
- Prof. Dr. Tilmann Lutz
- Einreichend: Elke Alsago

Form

Vortrag, Diskussion

Die Felder Sozialer Arbeit bilden Brennpunkte des parteilichen Aushandelns unterschiedlicher Interessen – die Hochschule ist davon nicht ausgenommen. Was für parteiliche, kritische Soziale Arbeit gilt, gilt auch für die Auseinandersetzungen um die Freiheit von Lehre, Wissenschaft und Forschung. Bologna wird offiziell als Erfolg gefeiert. Die Abschlüsse BA und MA haben sich durchgesetzt. Die Hochschullandschaft hat sich verändert. Manche Bundesländer weiten die Studienplatzkapazitäten an den staatlichen und kirchlichen Hochschulen gerade in den Metropolen nicht aus, obwohl dort eine große Nachfrage an Fachkräften durch die Träger vorhanden ist. Das ...

Sozialpädagogik und Schule? - Eine neue Dynamik durch den Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B243

Referent*innen

- Elke Alsago
- Sieglinde Friess
- Manja Plehn
- Jürgen Günther

Form

Workshop

Mit der Erwartung von Chancengerechtigkeit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf war der Platzausbau der ganztägigen Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den Kindertageseinrichtungen und Krippen verbunden. In vielen Kommunen und Gemeinden wurden auch Betreuungsplätze für Kinder über sechs Jahren ausgebaut – häufig in unterschiedli-chen Formen in den Schulen. Der Koalitionsvertrag (CDU/CSU/SPD) sieht vor, einen „Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter“ einzuführen und bis 2025 zu realisieren. Als Ausgestaltungsgrundlage soll das SGB VIII dienen. Gleichzeitig wird formuliert, die heute vorfindliche Vielfalt der Länder und ...

Alterseinschätzung geflüchteter junger Menschen als Arena fachpolitischer Auseinandersetzung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B245

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Julia Franz
- Prof.'in Dr. Júlia Wéber
- Sabine Schick

Form

Workshop

Ausgehend von der gemeinsamen Stellungnahme mehrerer Fachverbände gegen Gesetzesänderung zur medizinischen Alterseinschätzung (März 2018) geht es in diesem Workshop um eine kritische Auseinandersetzung zur Alterseinschätzung geflüchteter junger Menschen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Es geht dabei aus praktischer wie auch aus professionsethischer Perspektive darum, mandatswidrige Aufträge und Erwartungen zu diskutieren und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen sowie um Positionen von und Argumentation unter Ärzt*innen, die auch für Soziale Arbeit relevant sind. Der Workshop, der durch zwei Inputs angeleitet wird, zielt auf Austausch von Erfahrungen ...

Sexualität und Sexuelle Bildung als Themen der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B240

Referent*innen

- Jun.Prof.'in Dr. Alexandra Retkowski
- Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß
- Katja Krolzik-Matthei
- Thorsten Linke
- Marlene Kowalski
- Maximilian Schäfer
- Clara Waskönig
- Inga Marie List
- Andrea Altenburg

Form

Workshop

Sexualität und Sexuelle Bildung sind Themen der Sozialen Arbeit. Dennoch spielen die Themen in Curricula zur Aus-, Fort- und Weiterbildung noch kaum eine Rolle und fühlen sich Fachkräfte in den Tätigkeitsfeldern nicht ausreichend auf den Umgang mit Fragen rund um Sexualität ihrer Klient*innen und zur Prävention vor und Intervention bei sexualisierter Gewalt in ihren Einrichtungen vorbereitet. Die Beiträge des Panels bieten entlang neuer Forschungsergebnisse zu ausgewählten Praxisfeldern der Sozialen Arbeit einen Einblick in die Bedeutung des Themenfeldes Sexualität. Zudem werden die bisher bestehenden Angebote zu Sexualität und zur Sexuellen Bildung in ...

Wenn der Wert der Sozialen Arbeit in Frage steht – Zu Nutzungsdisparitäten und der Nicht-Inanspruchnahme Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

- Stephan Damen
- Jaqueline Kunhenn
- Dr. Thomas Ley
- Dr. Jens Pothmann
- Ines Hiegemann
- Kristin Beer
- Peter Engert
- Alexandra Zein

Form

Panel, Workshop

Institutionen Sozialer Arbeit sind mit dem Phänomen konfrontiert, dass Personen, die einen formalrechtlichen Anspruch auf eine bestimmte sozialstaatliche Leistung haben, diesen - aus welchen Gründen auch immer - nicht einfordern, nicht in Anspruch nehmen, nicht erhalten oder nicht (mehr) nutzen. Sei es aufgrund fehlenden Wissens über spezifische Angebote seitens der Nutzer, der Nicht-Nachfrage aufgrund mangelnden Interesses, aufgrund von individuellen Hemmnissen oder des Nicht-Erhaltens von Leistungen, welches auf institutionelle Barrieren zurückzuführen sind. Während allgemein bekannt ist, dass längst nicht alle Adressat*innen einer Maßnahme Zugang zu ...

Wer hilft Kindern, Jugendlichen und ihren Familien, wenn etwas gewaltig schief läuft in sozialpädagogischen Einrichtungen?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 120

Raum: E3

Referent*innen

- Moderatorin: Dipl.-Päd. Stefanie Albus
- Dipl.-Päd. Dieter Reuter-Spanier
- Jürgen Wittkötter
- Dr. Thomas Mühlmann
- Kaija Kutter
- Herbert Scherer

Form

Workshop

Eine Auseinandersetzung mit der Rolle von Presse, Selbsthilfegruppen und öffentlichen Kontroll- und Beschwerdestellen bei Rechtsverstößen und Ungerechtigkeiten in der Jugendhilfe.

Vor dem Hintergrund der vielfältigen (Heim-)Skandale in der Vergangenheit und Gegenwart muss sich die Jugendhilfe der unbequemen Frage stellen, ob sie die Kinder und Jugendlichen, für die sie sich zuständig erklärt und deren Entwicklung und Wohl sie zu fördern verspricht, ausreichend unterstützt und schützt – und zwar auch in den eigenen Einrichtungen und Angeboten. Angesichts der Diskussionsergebnisse der Runden Tische „Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ und „ ...

Nicht steuern, sondern konstruktiv begleiten: Soziale Arbeit und bürgerschaftliches Engagement

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B238

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Alexandra Engel
- Malina Haßelbusch M.A.
- David Rüger M.A.
- Dipl.-Soz.Arb./Dipl.-Soz.Päd. Jessica Schneider

Form

Workshop, Diskussion

Der Workshop geht von der These aus, dass bürgerschaftliches Engagement sich nicht, wie auf politischen Ebenen häufig angenommen, steuern lässt, aber durch Soziale Arbeit konstruktiv begleitet und entwickelt werden kann. Am Beispiel bürgerschaftlichen Engagements in ländlichen Räumen werden Referent/-innen der Forschungsgruppe „Bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen und Soziale Arbeit“ des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter an der HAWK diese These auf Basis von Zwischenergebnissen empirischer Projekte illustrieren und eine Programmatik freiwilligen Engagements aus Sicht Sozialer Arbeit skizzieren. Im Fokus der daran anschließenden Diskussion ...

Gewalt in Paarbeziehungen Älterer: Eine Gerechtigkeits- weil Versorgungslücke in der Sozialen Arbeit?!

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B239

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd. Hildegard Keul-Bogner
- Prof.'in Dr. Regina-Maria Dackweiler
- Dipl.-Soz.Päd. Angela Merkle
- Dipl.-Soz.Päd. Franziska Peters
- Prof.'in Dr. Reinhild Schäfer

Form

Workshop

Vorliegende wissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass insbesondere psychische Gewalt mit höherem Alter (60+) – unabhängig von sozialstrukturellen Differenzmerkmalen wie Schichtzugehörigkeit und Migration(shintergrund) – in hetero- wie auch in homosexuellen Paarbeziehungen nicht verschwindet, sondern aufgrund verschiedener Faktoren, u.a. Verrentung, chronische Erkrankungen, Altersarmut und soziale Isolation, fortgesetzt bzw. allererst von den Tätern ausgeübt und von den Opfern, angesichts (lebens)langer Paarbeziehungen erduldet wird (Nägele et al. 2010). Obwohl es in Deutschland ein relativ dichtes Netz an Hilfeeinrichtungen bei häuslicher Gewalt ...

Soziale Arbeit, interplanetare bemannte Raumfahrt und Gesundheit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B300

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd./Dipl.-Soz.Arb. Hans Kuhn

Form

Einzelbeitrag

Untertitel: Der Aufbruch einer Profession in ein neues Feld und völlig neue Zeit.
Der Vortrag befasst sich mit einem neuen und bisher weitestgehend unerforschten Feld Sozialer Arbeit. Es geht um die Profession im Zusammenhang mit bemannter Raumfahrt. Vor dem Hintergrund der Gesunderhaltung bzw. der Überlebenssicherung von Menschen in bisher nie da gewesenen Lebenszusammenhängen und Umwelten, versucht der Vortrag Antworten auf folgende Fragen zu finden: Zum einen, was die Profession Sozialer Arbeit mit bemannter Raumfahrt zu tun hat. Zum anderen - basierend auf ernstzunehmenden und immer konkreteren Planungen der National Aeronautics and Space ...

Sexualpädagogik als Prävention vor sexueller Gewalt

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd./Sexualpäd. Carsten Müller
- Dipl.-Soz.Päd./Sexualpäd. Jennifer Bockhoff

Form

Workshop

Den TeilnehmernInnen soll es ermöglicht werden die Beziehung zwischen Sexualpädagogik und Prävention von sexueller Gewalt zu verstehen und somit den Nutzen für die Soziale Arbeit erkennen zu können.

"Jugendliche die durchs Raster der Jugendhilfe fallen" Arbeitsansätze; Hoch-Risiko Klientel; intervenieren Ja, Aber wie?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

- Benjamin Zwick B.A.
- Dipl.-Soz.Päd Sarah Loewe
- Dipl.-Soz.Arb. Sven Knab

Form

Workshop

Die Vertr. des Jugendhilfeträgers Freestyle haben sich in den vergangenen Jahren im Rahmen der Hilfen zur Erziehung in der Jugendhilfe auf das Klientel der sog. "Systemsprenger" spezialisiert. Der Verein möchte im Rahmen eines Workshops und /oder Vortrages aus der aktuellen Arbeit berichten, Arbeitsansätze weitergeben, die Möglichkeit zur Diskussion/Erfahrungsaustausch geben, wie dieses Klientel effektiv und nachhaltig erreicht werden kann. In dem Workshop/Vortrag soll auch darauf eingegangen werden, wie man mit der Hilflosigkeit von Jugendämtern und der Jugendlichen oder aber eigener Hilflosigkeit umgehen kann. Der Beitrag soll inspirieren, erfrischen, ...

ToolBox X - Seminarkonzept zur Prävention von Rassismus & Rechtsextremismus

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Doreen Wagner

Form

Workshop

Rassistische und völkisch-nationalistische Weltbilder sind ein Problem unserer Gegenwart. Menschenverachtende Einstellungen sind dabei keine Randphänomene, sondern auch in der sogenannten Mitte der Gesellschaft zu finden. Toleranz und Zivilcourage sind Eigenschaften, die für einen gewaltfreien Umgang miteinander unverzichtbar sind. Ausgrenzung, Mobbing und rassistische Weltbilder entstehen häufig durch unreflektiertes Übernehmen von Urteilen und Vorurteilen über Menschen, die uns fremd erscheinen. Doch was bedeutet es eigentlich, tolerant zu sein? Inwieweit bestimmen Vorurteile das eigene Denken und Handeln? Und wann beginnt Rassismus? Was beinhaltet ...

Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik professionell gestalten

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Stephanie Spanu
- Prof.'in Dr. Cornelia Wustmann
- Mirjam Christ
- Dr. Anke Karber
- Vanessa Mertens
- Prof.'in (i.R.) Dr.'in Maria-Eleonora Karsten
- Prof.'in Dr. Rita Braches-Chyrek

Form

Workshop

Wissensbezogene Forschungsfragen sind sowohl für die Gestaltung von Bildungsprogrammen wie auch für didaktisch-methodische Planungen und Ausformungen in der beruflichen Bildung unabdingbar. In dem Workshop werden neben unterschiedlichen Möglichkeiten der Bildungsorganisationen und Institutionalisierungsformen Wissensinhalte, der Umgang mit Wissen und Prozesse der Wissensgenerierung in den ausgewählten Bereichen der Persönlichkeitsbildung, Inklusion, Professionalisierung und Digitalisierung diskutiert.

Multiprofessionelle Kooperation von Jugendhilfe und Schule

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Mirja Silkenbeuer
- Dr. Nina Thieme
- Prof.'in Dr. Martina Richter
- Meike Wittfeld M.A.

Form

Workshop

Die Kooperation von Jugendhilfe mit Schule gilt als etabliert und angesichts vielschichtiger sozialer Probleme in ihrer Notwendigkeit als unstrittig, zum Beispiel mit Blick auf die Gestaltung inklusiver Bildungssettings und Bearbeitung von Bildungsungleichheit. Die kooperierenden Berufsgruppen bestehend aus sozialpädagogischen Fachkräften, Lehrer*innen, Sonderpädagog*innen etc. nähern sich augenscheinlich in ihren Zuständigkeiten und Profilen an. Zugleich unterliegen Sozial- und Bildungswesen gegenwärtig grundlegenden Transformationen, zum Beispiel angesichts vielschichtiger Leistungs- und Platzierungsanforderungen oder aber eines neu zu verhandelnden ...

Organisationen und digitale Technologien

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E1

Referent*innen

- Christian Helbig M.A.
- Jun.-Prof.'in Dr. Sandra Hofhues
- Maike Altenrath
- Dr. Daniela Böhringer
- Dr. Roland Schöttler
- Prof. Dr. Michael Schemmann
- Dr. Sascha Koch
- Prof. Dr. Udo Seelmeyer

Form

Panel

Digitale Handlungspraktiken in vielen Bereichen der Gesellschaft stellen Organisationen, Professionelle, Aufgabendefinitionen und fachliche Handlungslogiken der Sozialen Arbeit vor die Herausforderung, digitale Technologien zu (er)kennen und sie vor dem Hintergrund fachlicher Überlegungen sowie ihrer Potenziale und Risiken auszuwählen und zu gestalten. Deshalb widmet sich das vorliegende Panel dem Verhältnis von Organisationen und digitalen Technologien im Kontext Sozialer Arbeit. Auf der Subjektebene ist erstens festzuhalten, dass die versierte Nutzung von Medien gesellschaftliche Teilhabechancen durch Zugang zu Bildungs-, Artikulations-, Gestaltungs- ...

Soziale Arbeit – europäisch. Europa, Kooperation, Innovation.

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E4

Referent*innen

- Prof. Dr. Franz Hamburger
- Prof. Dr. Matthias D. Witte
- Prof. Dr. Marius Harring
- Prof. Dr. Klaus Hurrelmann
- Daniela Schenk
- Katrin Weihmann
- Angelika Hauser
- Nadine Förster
- Dr. Ralf Sänger
- Dr. Michael Seligmann
- Dr. Oliver Dick

Form

Workshop

Die Europäische Union ist Motor der neo-liberalen Umstrukturierung der europäischen Gesellschaften. Die Politik der Wettbewerbsstaaten zielt darauf ab, die eigene Position zu stärken für Investitionen der global agierenden Finanzakteure. Die Verschränkung von nationalen/regionalen Interessen mit der transnationalen Ebene der Europäischen Union erzeugt spezifische Effekte. An zwei Beispielen wird dies untersucht. Gleichzeitig sind europäische Programme zu den relevanten Financiers der Sozialen Arbeit geworden. Sie wollen Kompetenzen aufbauen oder stärken, die für die Bewältigung der europäisch induzierten Probleme erforderlich sind. Wie funktionieren ...

Qualitätsentwicklung Früher Hilfen vor Ort: Vorstellung des NZFH-Praxisprojekts „Kommunale Qualitätsdialoge Frühe Hilfen“

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Till Hoffmann
- Nadine Keller
- Kristin Caumanns
- Erik Schäffer
- Christina Heß

Form

Workshop

Frühe Hilfen bilden lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren. Sie zielen darauf ab, nachhaltig Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familien und in der Gesellschaft frühzeitig zu verbessern. Neben alltagspraktischer Unterstützung leisten Frühe Hilfen insbesondere einen Beitrag zur Förderung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz von (werdenden) Müttern und Vätern. Damit tragen Frühe Hilfen maßgeblich zum gesunden Aufwachsen von Kindern bei und sichern deren Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe. Frühe Hilfen sind im ...

Constructions of Unaccompanied Minors in Europe – Comparative and In-depth Perspectives

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B244

Referent*innen

- Dr. Bernd Parusel
- Dr. Onno Husen & Prof. Dr. Phillip Sandermann
- Jun.-Prof.'in Dr. Maren Zeller

Form

Workshop

The workshop aims at describing and discussing patterns of how social work in Europe constructs cases of “unaccompanied minors.” While the first two presentations will give an overview of European strategies (Parusel) and strategies across Europe (Husen/Sandermann), the third talk of the workshop (Zeller) will analyze traditions and recent changes in what it means to be categorized as an unaccompanied minor in Germany.

Einzelbeitragsforum zu Individualethik und Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B244

Referent*innen

- Dr. Tobias Nickel-Schampier
- Philipp Martaler B.A.
 

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Nickel-Schampier
„Plädoyer für einen individualethischen Ausgangspunkt Sozialer Arbeit“:
Die faktischen Gegenstände der Praxis Sozialer Arbeit und die der Disziplin scheinen zunehmend auseinanderzudriften. Während verschiedene prominente Theorieverständnisse eine sozialethisch konturierte Perspektive auf Fragen der sozialen Gerechtigkeit einnehmen (Menschenrechtsprofession, capability-approach) und u.a. eine gerechtere Struktur von soz. Institutionen fordern, lässt sich die Praxis als zunehmend sozialstaatlich institutionalisierte Reaktion auf individualisierte Problemlagen charakterisieren. Der Vortrag geht der Frage nach ...

Einzelbeitragsforum zum Thema Soziale Arbeit und neueste Fluchtmigrationsprozesse

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Sebastian Muy
- Juri Kilian

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Muy. Soziale Arbeit im Kontext verschärfter Asylpolitik: In den letzten Jahren wurden in Deutschland eine Reihe von Asylrechtsänderungen verabschiedet, die neben einigen (selektiven) Erleichterungen vor allem eine Reihe von Verschärfungen mit sich brachten. Aufgrund der institutionellen Abhängigkeit Sozialer Arbeit können sich unter den Bedingungen einer repressiver werdenden Politik auch die Widersprüche zwischen dem professionellen Selbstverständnis Sozialer Arbeit auf der einen und den rechtlichen Rahmenbedingungen und den Erwartungen der Auftrag- und Geldgeber auf der anderen Seite verschärfen.
2. Einzelbeitrag - Kilian. ...

High-Speed-Jugendhilfe – Erfahrungen mit der vorläufigen Inobhutnahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Oliver Freesemann
- Dr. Renate Breithecker

Form

Vortrag, Diskussion

High-Speed-Jugendhilfe kennzeichnet die Jugendhilfe während der sogenannten Flüchtlingskrise. Aufgrund der starken Zuwanderung stand die Jugendhilfe zwischen 2014 und 2018 vor großen Herausforderungen. Die Aufnahme und Versorgung dieser hohen Zahl minderjähriger Geflüchteter konnte nur bewältigt werden, indem die etablierten Standards der Kinder- und Jugendhilfe kurzfristig verlassen, kreative Lösungen entwickelt und neue Wege beschritten wurden. Wie waren die Erfahrungen in dieser Phase – z.B. mit der schnellen Umverteilung, den neuen Großgruppen und zusätzlichen Akteuren (Security, Erziehungshelfer*innen, Ehrenamtlichen)? Wie ging die Soziale Arbeit ...

Inklusive Hilfeplanung – Organisationale Analysen von Kategorisierungsprozessen in Hilfen für junge Menschen in Jugend- und Behindertenhilfe

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Prof. Dr. Gunther Graßhoff
- Anna Renker
- Daniela Molnar

Form

Workshop, Diskussion

Adressat*innen der Sozialen Arbeit gibt es nicht ohne Prozesse von Zuschreibung von Hilfe- oder Unterstützungsbedarf. Menschen werden in unterschiedlichen institutionellen Kontexten zu Adressat*innen gemacht: Indem zum Beispiel Erziehungsdefizite konstatiert oder eine ‚Behinderung‘ diagnostiziert werden. Inklusive Hilfeplanung wird in diesem Workshop unter der Frage diskutiert, ob die organisationale Verschränkung von Jugendhilfe und Behindertenhilfe andere Formen der Adressierung der Adressat*innen zulässt. Oder entstehen durch die Gesamtzuständigkeit gar neue Formen von Zuschreibung und Stigmatisierung, wenn z.B. inkompatible Diagnoseinstrumente ...

Berufs- und professionspolitische Positionierungen für die Zukunft Sozialer (Frauen-)Berufe

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: E2

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Melanie Kubandt
- Prof.'in (i.R.) Dr.'in Maria-Eleonora Karsten

Form

Workshop

Im aktuellen tiefgreifenden Wandel aller sozialen Berufe und Professionen und ihrer unstreitigen zentralen Bedeutung für die Gestaltung aller Formen der zukünftigen Erwerbsarbeit, des Arbeitsmarktes, und der Lebens- wie auch Bildungsgrundlagen und gleichzeitig wesentlicher Wachstumsbereiche, wird an bereits langjährig argumentierte Positionen der Gleichberechtigung und Aufwertungsnotwendigkeiten sozialer Berufe als Frauenberufe historisch erinnert und für aktuelle Strategien pointiert.

Soziale Arbeit als Disziplin und Profession: Welcher Mehrwert für die Gesundheit lässt sich erschließen? Die DVSG lädt zur Podiumsdiskussion ein.

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Prof. Dr. Stephan Dettmers
- Michael Leinenbach
- Prof. Dr. Dieter Röh
- Prof. Dr. Holger Ziegler

Form

Podiumsdiskussion

Aktuelle Entwicklungen stellen die Soziale Arbeit vor Herausforderungen, wie z.B. Zertifizierungen und Leitlinienentwicklungen im Gesundheitssystem, die Ausdifferenzierung der Studiengänge oder der Diskurs um den Zugang zur Ausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapie. Gleichzeitig werden immer häufiger Arbeitsstellen für Sozialarbeiter_innen in Einrichtungen des Gesundheitswesens durch andere Professionen besetzt. Dies ist keine neue Entwicklung – die Soziale Arbeit ist seit Anbeginn ihrer Zeit mit Entprofessionalisierungs-Tendenzen konfrontiert. Es drängt sich die Frage nach der notwendigen Fachlichkeit und dem Wert Sozialer Arbeit im Kontext ...

Diskurse über die Kinderperspektive in der schwedischen Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Dr. Sylwia Koziel

Form

Workshop

Nach der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1990 lässt sich eine zunehmende öffentliche Debatte bezüglich Kinderrechten und Partizipation von Kindern beobachten. In Schweden hat sich in diesem Kontext der Begriff der „Kinderperspektive“ in der Sozialen Arbeit durchgesetzt. Die Forderung an die Soziale Arbeit, Kindern eine Stimme zu geben und sie an Entscheidungsprozessen zu beteiligen erfreut sich zwar großer Resonanz, gleichzeitig zeigen internationale Forschungsergebnisse, dass die Beteiligung von Kindern in der Praxis nur schwer durchzusetzen ist (vgl. Gallagher et al 2012; Healy & Darlington 2009). Die Schwierigkeiten haben unter ...

Einzelbeitragsforum zu Demokratie und Kritik in der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B245

Referent*innen

- Dr. Katrin Haase
- Dr. phil. Patrick Oehler

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Haase. „Gemeinsam werden“ – Kollektive Arrangements der Kritik in der Sozialen Arbeit: Kollektive Arrangements der Kritik in der Sozialen Arbeit (u.a. AKS, Kriso) konstituieren sich im deutsch- und englischsprachigen Raum erneut seit Anfang des Jahrtausends. Trotz des zu verzeichnenden Publikationsaufkommens zu (Re)Politisierung und Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit liegen kaum Erkenntnisse zur Konstituierung der Arrangements vor. Im Beitrag wird der Frage nachgegangen, wie sich handlungsfähige Arrangements herausbilden und was sie auszeichnet. Wie wird ein Prozess gemeinsamer politischer Ermächtigung in Gang gesetzt und ...

Tiere und Pflanzen in der Sozialen Arbeit - zum sozialen und ökologischen Mehrwert neuer Felder der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C266

Referent*innen

- Jun.-Prof.´in Dr. Alexandra Retkowski
- Dr. Thomas van Elsen
- Katrin Rauber
- Clara Waskönig

 

Form

Workshop

Die Frage, welchen Beitrag Soziale Arbeit zu einer ökologischen Transformation leisten kann, wird zukünftig einen zunehmend bedeutsameren Stellenwert gewinnen. Blickt man in die Praxis, so gibt es zahlreiche vielversprechende Ansätze, die die Sicherung der Rechte nichtmenschlicher Lebewesen als einen Kernbestandteil ihrer Arbeit und Professionalität im Dienste einer nachhaltigen Lebensweise betrachten. Zwei Praxisbereiche – inklusive ökologische Landwirtschaft und der Einsatz von Hunden in Schule und Rehabilitation – werden in dem Workshop genauer vorgestellt. Da diese und andere Ansätze derzeit zwar den Status eines expandierenden Praxisfelds haben, ...

Zusammen geht mehr! - "Sexuelle Bildung" in einer Jugendhilfeeinrichtung gemeinsam mit den Jugendlichen fachlich weiterentwickeln

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Dipl.-Psych. Christina Witz
- Dipl.-Psych. Helge Jannink
- Dipl.-Soz.Päd./Dipl.-Soz.Arb. Ralf Mengedoth

Form

Workshop

Die Umsetzung der fachlichen Leitidee einer Sozialpädagogik der Beteiligung und Grenzwahrung wird am Beispiel einer laufenden übergreifenden Fortbildungsreihe zum Thema "Sexuelle Bildung" in der Ev. Jugendhilfe Schweicheln vorgestellt und diskutiert. Wie kann die fachliche Arbeit in einer internen Fortbildungsreihe mit den Kindern und Jugendlichen weiter entwickelt werden? Geht dies auch bei dem so schambesetzten Thema Sexualität? Was ist für die Kinder und Jugendlichen, die Mitarbeiter*innen und die Leitungsverantwortlichen zu beachten? Welche Ideen und übergreifenden Themen wurden deutlich? Was hat dies mit erfolgreicher Sozialer Arbeit und internem ...

Was hat die Bundesinitiative Frühe Hilfen bewirkt? Empirische Befunde, Erfahrungen und Erwartungen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B239

Referent*innen

- Silke Karsunky
- Ernst-Uwe Küster
- Christopher Pabst

Form

Workshop

Mit der Bundesinitiative Frühe Hilfen sind die Ziele verbunden, den Gesundheitsbereich systematischer als bislang in die Netzwerke mit Zuständigkeit für Frühe Hilfen einzubeziehen, den Einsatz von Familienhebammen und Personen aus vergleichbaren Gesundheitsberufen bundesweit auszuweiten und insgesamt die psychosoziale Versorgung von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern in belastenden Lebenslagen zu verbessern. Nach Abschluss der Bundesinitiative soll auf Grundlage der bundesweiten wissenschaftlichen Begleitung und den Erfahrungen in einem Bundesland Bilanz gezogen werden.

Fachlichkeit und Kooperation im Feld der Gemeindepsychiatrie

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C226

Referent*innen

- Vera Dangel M.A.
- Prof. Michael May

Form

Workshop, Diskussion

Zu Vortrag 1: Der Beitrag diskutiert die Bedeutung von Ciompis affektzentriertem Ansatz im gemeindepsychiatrischen Kontext vor dem Hintergrund der veränderten Verfasstheit des Sozialen. Er kritisiert die dominierende biomedizinische psychiatrische Realitätskonstruktion als Orientierungsrahmen für Professionelle der Sozialen Arbeit und ihren Adressat*innen in der Gemeindepsychiatrie und verweist dabei auf die Aktualität von Goffman (Totale Institutionen) und Basaglia, um dem ein personenorientiertes Recoveryverständnis und anthropologische Ansätze der Sozialpsychiatrie entgegenzusetzen.
Zu Vortrag 2: Vor dem Hintergrund einer Unterscheidung zwischen ...

Zur Entwicklung der Hilfen zur Erziehung. Analysen und alternative (sozialgenossenschaftliche) Entwicklungsmöglichkeiten

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

- Prof'in Bettina Hünersdorf
- Prof. Dr. Timm Kunstreich

Form

Workshop

In der Kinder- und Jugendhilfe verschärfen sich die Konflikte um Verteilungen der Kinder- und Jugendhilfeausgaben angesichts einer wachsenden Bedeutung der Austeritätspolitik. Diese Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe gehen auf Kosten der Familien in prekären Lebenslagen (Chassé 2017). Deren Situation wurde  in den letzten Jahren schon durch familienpolitische und arbeitsmarktpolitische Entscheidungen prekarisiert und wird durch die wachsende Bedeutung des Kinderschutzes und der davon ausgehenden zunehmenden Inanspruchnahmen von Heimerziehung und Pflegefamilien weiter verschlechtert. Zugleich verschlechtern sich aber auch die Bedingungen der ...