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Eröffnung

Datum u. Ort

05.09.2018 - 14:00 bis 15:00

max. Teilnehmer*innen: 1274

Raum: Audimax in der Universität

Referent*innen

- Prof. Dr. sc. pol., Dipl.-Kfm. Michael Stricker (FH Bielefeld, Fachbereich Sozialwesen, Dekan)
- Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk (Präsidentin der FH Bielefeld)
- Ingo Nürnberger (Sozialdezernent Stadt Bielefeld)

Eröffnung des 10. Bundeskongresses Soziale Arbeit

 

Impulsvortrag 1: Gabriele Winker. Zerstörung des Sozialen – Care Revolution als Antwort

Datum u. Ort

05.09.2018 - 15:00 bis 16:00

max. Teilnehmer*innen: 1274

Raum: Audimax in der Universität

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Gabriele Winker

Form

Vortrag

Viele Menschen geraten derzeit an die Grenzen ihrer Kräfte. Sie erleben, wie die Anforderungen von Beruf oder Studium, Haushalt und die Sorge für Kinder und unterstützungsbedürftige Erwachsene zu wenig Zeit für Selbstsorge und Muße lassen. Was häufig als individuelles Versagen wahrgenommen wird, ist allerdings die Folge politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen. Durch Privatisierungen im Gesundheits- und Altenpflegebereich, Ökonomisierung der Bildungslandschaft und der Sozialen Arbeit sowie neoliberale familienpolitische Regulierungen entsteht ein Mehr an Sorgearbeit in den Familien bei gleichzeitig erhöhter Erwerbsquote von Frauen und zunehmender ...

Impulsvortrag 2: Holger Ziegler und Hans-Uwe Otto. Der Wert des Sozialen. Soziale Arbeit positioniert sich - so oder so

Datum u. Ort

05.09.2018 - 16:00 bis 17:00

max. Teilnehmer*innen: 1274

Raum: Audimax in der Universität

Referent*innen

− Prof. Dr. Holger Ziegler (Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Leiter der AG 8 Soziale Arbeit, Mitglied in der DGfE-Kommission Sozialpädagogik)

− Prof. Dr.Dr. h.c. mult. Hans-Uwe Otto

Form

Vortrag

Digitalisierung der Hochschulbildung und die Perspektive Sozialer Arbeit: Möglichkeitsräume und Barrieren für Bildungsprozessese

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Verena Ketter
- Josephina Schmitd M.A.
- Athanasios Tsirikiotis M.A.

Form

Workshop

Verbunden mit Digitalisierung als gesamtgesellschaftlichem „Metaprozess“ (Krotz 2007) ist die Diskussion um Bildung und deren Ausgestaltung an Hochschulen. Dies betrifft damit unmittelbar Bildungsprozesse angehender Sozialarbeiter*innen, die Wissensproduktion forschender Sozialarbeiter*innen und die Gestaltung von Qualifizierungsmaßnahmen für praktizierende Sozialarbeiter*innen. In den Diskursen um Digitalisierung der Bildung wird das Soziale häufig methodisch verkürzt und auf dessen bloße Funktion bei der Vermittlung von Inhalten diskutiert. Ebenfalls wird Digitalisierung auf den Aspekt der Rationalisierung von personellen und räumlichen Ressourcen ...

Geschlechtersensibles Verstehen und Handeln in der Sozialen Arbeit? Eine „Luxusfrage“ oder grundlegender Teil der professionellen Haltung?

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B300

Referent*innen

- Miriam Bredemann

Form

Workshop

Aufgabe und Ziel des Workshops sind die evtl. zu erneuernde und weiterführende Sensibilisierung für ein geschlechtersensibles Verstehen in der Sozialen Arbeit. Primär liegt der fachliche Fokus auf der sozialen Konstruktion von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen. Die Erkenntnis des doing gender und der Einschreibung von (geschlechtsspezifischen) Herrschafts- und Machtverhältnissen in den Körper als Träger des Habitus (Bourdieu) bildet die Grundlage für Genderkompetenz, die über den Wissensaspekt hinausgehend zugleich einen Erfahrungsaspekt impliziert. Im Weiteren sind die Erörterung der unterschiedlichen Konsummuster und Abhängigkeitsentwicklungen ...

Soziale Arbeit in verschiedenen Systemen: Die Kunst der Kooperation zwischen Kirche und Schule

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B238

Referent*innen

- Carola Häger-Hoffmann

Form

Workshop

Die Zusammenarbeit verschiedener Systeme stellt uns vor besondere Herausforderungen, nicht nur in fachlicher Sicht, sondern auch in der organisatorischen Vorgehensweise. Die Nordkirche veranstaltet seit fast 20 Jahren sehr erfolgreich das Konzept "TEO" ( Tage Ethischer Orientierung) und ist in der Zeit zum "Kooperationsprofi" geworden. Jährlich werden rund 5000 Schüler*innen erreicht. Wie ist dieses Kooperationsnetz entstanden? Was ist zu beachten? Welche Fallstricke gibt es? Tauchen Sie ein in die Welt der Kooperationen!

Orientierung im Sozialraum. Woran? Für wen? Sozialraumorientierung zwischen lokalen Hilfestrukturen, Einzelfallhilfen und Kinderschutzauftrag. Empirische Einsichten aus NRW

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B243

Referent*innen

- Hannah Obert
- Prof. Dr. Fabian Kessl
- Sebastian Dirks
- Dr. Sandra Landhäußer
- Prof. Kay Biesel

Form

Vortrag, Diskussion

Das Programm der Sozialraumorientierung (SRO) verspricht die Vorbeugung sozialer Probleme und setzt dabei vor allem auf eine Re-Organisation sozialer Dienstleistungen und eine veränderte fachliche Haltung – nicht zuletzt mit dem Ziel, Kosten zu reduzieren. In dem Projekt „Innovation durch Kleinräumigkeit?“ wurde am Beispiel der öffentlichen Jugendhilfe in NRW untersucht, wie das Programm SRO tatsächlich gedacht wird: Welche Wissens- und Deutungsmuster liegen auf Leitungs- und Mitarbeiterebene vor? Deutlich wurde, dass die Verlagerung von Angebotsstrukturen in kleinräumige Einheiten, die Praxis eines interprofessionellen Netzwerkens und die Bearbeitung ...

Kulturelle Bildungsarbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen: soziale, künstlerische und politisch-ökonomische Dimensionen

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B240

Referent*innen

- Prof. Dr. Eric Sons

Form

Workshop

Im Workshop möchte ich meine und weitere sozialarbeitswissenschaftliche Forschungsergebnisse zum Themenkreis soziale Kulturarbeit vor dem Hintergrund eines sich wandelnden neoliberal "aktivierenden" Sozialstaates und dem Hype um Kulturelle Bildung beleuchten und die Widersprüche und emanzipatorischen Potentiale jugendkultureller Resozialisierungsprojekte mit den Teilnehmenden diskutieren. Dabei werde ich in den Arbeitsgruppen die unterschiedlichen Dimensionen dieser Projekte, vor allem die soziale, künstlerische, ökonomische und politische Dimension, vertiefend herausarbeiten und erste interpretative Theoretisierungen der erarbeiteten Ergebnisse anreißen ...

Ausbildung als Beitrag einer professionellen Identitätsentwicklung bei Sozial Arbeitenden?

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B239

Referent*innen

- Manuela Käppeli
- Dr. Katja Girschik
- Jeannine Hess
- Esther Bussmann

Form

Workshop, Diskussion

Die Soziale Arbeit in der Schweiz durchläuft seit den letzten 20 Jahren kontinuierliche Professionalisierungs- und Disziplinentwicklungsprozesse (Becker-Lenz, 2018). Sozial Arbeitende werden mit diesen Entwicklungen in unterschiedlichen Kontexten konfrontiert und stehen vor neuen Herausforderungen in der beruflichen Identitätsentwicklung (Thiersch, 2016). Auch an die Hochschulen für Soziale Arbeit stellen sich in diesem Kontext besondere Anforderungen. Ausgewählte Studien zeigen dabei, dass die Ausbildung einen geringen bis gar keinen Einfluss auf die professionelle Identitätsentwicklung nimmt (Ackermann & Seeck, 2000; Harmsen, 2004, Bourmer, 2009, ...

Wert der Sozialen Arbeit – Bewertung der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B245

Referent*innen

- Alexander Wegner
- Angelika Spautz

Form

Workshop

In den Auseinandersetzungen um die tarifliche Aufwertung treffen schwierige Konfliktbedingungen und eine heterogene Konfliktbereitschaft der Beschäftigten auf eine entschlossene Abwehrhaltung der Arbeitgeber. Hinzu kommt, dass freie und konfessionelle Träger z.T. deutlich niedrigere Entgelte zahlen. Konkurrenz auf Kosten der Beschäftigten ist an der Tagesordnung. Wir wollen den Status quo beleuchten und Perspektiven diskutieren.

"Was ich gelernt hab, ist zu kämpfen." Aufwachsen in öffentlicher Erziehung und das Leben meistern. Ergebnisse aus der SOS-Längsschnittstudie

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 120

Raum: B1

Referent*innen

- Dr. Veronika Salzburger
- Dr. Wolfgang Sierwald

Form

Workshop

Wie kommen Menschen im Leben klar, die Teile ihrer Kindheit und/oder Jugend in Angeboten der stationären Erziehungshilfe gelebt haben? Was lässt sie vorwärts gehen, Mut fassen, Ziele erreichen? Wer steht ihnen bei? Haben sie in der Zeit der öffentlichen Erziehung Grundlegendes gelernt, was ihnen auch in ihrem Erwachsenenleben Orientierung gibt? Wie gehen Sie mit Krisen und Herausforderungen um? Über das theoretische Konstrukt der Handlungsbefähigung beschreiben wir in der SOS-Längsschnittstudie Gelingensfaktoren für ein persönlich als gut empfundenes Leben nach der Fremdunterbringung. Die Studie bietet die Möglichkeit, Entwicklungen während der Betreuung ...

Professionelle Einschätzungsprozesse im Kinderschutz zwischen Wunsch und Wirklichkeit?!

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E4

Referent*innen

- Prof.'in Verena Klomann
- Prof.'in Barbara Schermaier-Stöckl
- Julia Breuer-Nyhsen B.A.
- Alina Grün B.A.

Form

Workshop

Professionelle Einschätzungsprozesse im Kinderschutz sind seit der Einführung des § 8a SGB VIII im Jahr 2005 zentrales Thema in der Praxis der Sozialen Arbeit. Die Ausweitung und Konkretisierung des Schutzauftrages auf bzw. für weitere Akteur*innen durch das Bundeskinderschutzgesetz im Jahr 2012 hat den Bedarf der Qualitätsentwicklung in diesem Bereich mit sich gebracht. Obgleich die gesetzlichen Bestimmungen in diesem Kontext so differenziert sind wie in keinem anderen Bereich (vgl. Stock, Schermaier-Stöckl, Klomann & Vitr 2016), variiert die Gestaltung ebendieser Einschätzungsprozesse – sowohl bei den öffentlichen Trägern als auch bei den freien ...

Digitale Teilhabe und digitale Assistenztechnologien in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 30

Raum: Extern, Treffpunkt vor dem Hupteingang der FH

Referent*innen

- Nadine Nowakowski
- Joanna Albrecht
- Lilia Khalil

Form

Workshop

Digitalisierung und technische Unterstützung zählen schon seit einigen Jahren zu den zentralen strategischen Themen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Dabei stehen die Förderung der Teilhabe an der Nutzung digitaler Medien sowie die Entwicklung und Erprobung technischer Unterstützungssysteme im Wohnumfeld besonders im Fokus, was auch Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention entspricht (Vgl. u. a. Art. 3 g UN-BRK sowie Art. 4 Absatz 1 h UN-BRK). Nadine Nowakowski wird in diesem Vortrag die bisherigen Projekte der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel vorstellen. In diesen Projekten wirken interessierte Menschen mit Behinderungen an der ...

Pädagogische Professionalität gegen sexualisierte Gewalt – Perspektiven für Soziale Arbeit und Beratung

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C1

Referent*innen

- Katharina Kopp
- Gesa Bertels
- Michaela Quente
- Bernd Christmann

Form

Workshop

Welche Kompetenzen benötigen pädagogische Fachkräfte, um Kinder und Jugendliche gegen sexuelle Gewalt zu stärken, um die Anzeichen bzw. Folgen sexualisierter Gewalt zu erkennen und Hilfsangebote bereitstellen bzw. vermitteln zu können? Diese Kernfrage steht im Mittelpunkt von drei Forschungsprojekten, die in diesem Workshop ihre jeweiligen Perspektiven auf diese gemeinsame Ausgangsfrage fokussieren und gemeinsam entwickeln. Viele Meldungen auf Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung, die bei den Jugendämtern eingehen, erfolgen aus dem schulischen Raum. Schulsozialarbeiter*innen sind aufgrund ihrer Schnittstellenposition zwischen diesen beiden Systemen ...

Digitale Zugänge zu Sozialer Arbeit. Entwicklungsbedarfe und Perspektiven für wohlfahrtsstaatliche Infrastrukturen

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Dr. Thomas Ley
- Prof. Dr. Udo Seelmeyer
- Matthias Selle
- Stephan Groschwitz

Form

Workshop

Die Digitalisierung ist nicht nur quer durch alle beruflichen Sektoren, sondern auch in der Sozialen Arbeit mittlerweile in aller Munde. Dabei scheinen der weitreichende Einsatz der Informationstechnologien in sozialen Dienstleistungen und sein Einfluss auf Sozialpolitik und die Wohlfahrtsproduktion aber erst am Beginn ihrer Entwicklung zu stehen. Auch auf politischer Ebene kommt das Thema der Digitalisierung sozialer Dienstleistungen vermehrt auf die Agenda. So veröffentlichte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Juni 2017 ein Impulspapier mit dem Titel ‚Digitale Agenda für eine lebenswerte Gesellschaft‘ (BMFSFJ 2017). ...

Digitalisierung der Sozialen Arbeit – praktische, ethische und rechtliche Herausforderungen

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Nadia Kutscher
- Dr. Klaus Graf
- Christian Müller

Form

Workshop

In vielen verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit findet eine zunehmende Digitalisierung statt – Alltagsmedien wie soziale Netzwerke und Apps werden genutzt, um mit Adressat*innen in Kontakt zu sein oder Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, Fachsoftware wird eingesetzt, um Fälle zu dokumentieren oder Gefährdungseinschätzungen vorzunehmen. In diesem Zusammenhang begeben sich viele Träger auf den Weg und versuchen, gute fachliche Arbeit mit innovativen digitalen Formen der Sozialen Arbeit zu verbinden. Dabei stellen sich viele Fragen, die sowohl die genutzten Dienste (können wir WhatsApp nutzen?) als auch die Handlungsspielräume der Fachkräfte betreffen ...

Interessenpolitik in Care-Berufen – Voraussetzungen kollektiver Sorgekämpfe und gesellschaftspolitische Handlungsperspektiven am Beispiel der Care Revolution

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: D2

Referent*innen

- Katja Schmidt M.A.
- Prof.in Dr. Gabriele Winker

Form

Panel

Die Ökonomisierung des Sozialen und die Vergeschlechtlichung von bezahlter und unbezahlter Care-Tätigkeiten stellen den Ausgangspunkt des Panels dar. Angesichts veränderter gesellschaftlicher Notwendigkeiten zur Gestaltung von Care-Arbeit sind die Fragen, „wer kümmert sich um wen, warum und unter welchen Bedingungen“ von zentraler Bedeutung. Auf Grundlage qualitativer Interviews mit Pflegekräften werden zunächst die Voraussetzungen und Machtressourcen kollektiver Sorgekämpfe exemplarisch beleuchtet. In Anbetracht der gegenwärtigen (care-)politischen Regulierungsdefizite bedarf es, so unsere These, neben arbeitspolitischen Veränderungen weitere ...

Fast im Knast - Zur Notwendigkeit eines Zeugnisverweigerungsrechtes in der Sozialarbeit

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E1

Referent*innen

- Miriam Hamid-Beißner
- Patrick Arnold
- Robert Görlach

Form

Workshop

Als AG Zeugnisverweigerungsrecht haben sich Vertreter*innen aus verschiedenen Landes- und Bundesarbeitsgemeinschaften zusammengeschlossen, um erneut auf die Notwendigkeit eines ZVR für die Sozialarbeit hinzuweisen. Neben zahlreichen Treffen, einem Rechtsgutachten und einem geplanten bundesweiten Fachtag in 2018, möchten wir mit betroffenen Kolleg*innen ins Gespräch kommen und den Erfahrungsaustausch als Argumentationsgrundlage für die geplante Kampagne nutzen. Dabei werden sowohl konkrete "Fälle" vorgestellt und diskutiert als auch ein Umgang mit dem fehlenden ZVR und der aktuellen gesetzlichen Grundlage dazu besprochen.

Zur Notwendigkeit von Machtsensibilität bei Sozialarbeiter*innen – Handlungspraktische Empfehlungen aus der Psychologie und der Pädagogik zur partizipativen Machtanwendung

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: E2

Referent*innen

- Dr. des. Melanie Misamer

Form

Vortrag

Machtsensibilität beschreibt eine konstitutive Empfindsamkeit gegenüber der Machtanwendung. Eine Voraussetzung zur Entwicklung von Machtsensibilität bei Sozialarbeiter*innen gegenüber ihren Klient*innen ist zum einen die Entwicklung eines Bewusstseins über Machtdynamiken. Wie über die Situationsspezifität eines Machtstatus oder über die divergierende Wahrnehmung von Machtausübung (je nach Blickwinkel, ob die machtanwendende Person betrachtet oder die Person auf die Macht angewendet wird, Witte, 2001; Dilthey & Drescher, 2006). Zum anderen ist ein Wissen über Machtmechanismen wichtig. Wie über dynamische Prozesse, die ablaufen. Gemeint sind mögliche ...

Gegen das Schwinden des Sozialen in der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: E3

Referent*innen

- Sieglinde Friess
- Lea Degner
- Timm Kunstreich
- Marion Panitzsch-Wiebe
- Elke Alsago

Form

Workshop

Wird das Soziale als die Fähigkeit von Menschen verstanden, sich zusammenzuschließen, um gemeinsam etwas zu schaffen, was ein Mensch alleine nie könnte (nach Hannah Arendt), dann erleben wir seit einiger Zeit den neoliberalen Versuch, diese Besonderheit menschlichen Zusammenlebens auf einen konkurrenz-basierten Individualismus zusammen zu „pressen“. In fast allen Medien und von der großen Mehrzahl der politisch Verantwortlichen wird dieser Trend so dargestellt, als ob es dazu keine Alternativen gäbe. Hierbei dominieren vier eng miteinander verwobene sozialpolitische Strategien: Vereinzelung, Ökonomisierung, Bürokratisierung und Ausschließung, die das ...

Flucht  und  Einwanderung oder " to have a better life"- wie beeinflussen Rechtsnormen Migrationsprozesse?

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Prof. Dr. jur. Holger Hoffmann

Form

Workshop

Das "gemeinsame Europäische Asylsystem" ebenso wie das Einwanderungsrecht der EU-Staaten stehen unter hohem "Migrationsdruck". Am Beispiel Deutschlands und evt. einiger ausgewählter anderer EU-Rechtssysteme soll erörtert werden, ob und wenn ja, wie rechtliche Vorgaben Migration beeinflussen können.

Einzelbeitragsforum zum Studium der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Manuela Westphal
- Dr. Sina Motzek-Öz
- Christine Jahn

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Westphal/Motzek-Öz
Professionelles Handeln in der Migrationsgesellschaft – Erkundungen eines Reflexionsmodells am Übergang Studium-Beruf:
Trotz der gestiegenen Aufmerksamkeit für Migration/Flucht und Interkulturalität und dem damit einhergehenden Auftrag an die Soziale Arbeit im Kontext von Integration und Teilhabe sind die Themen weiterhin oft nicht verpflichtender Teil der Studiengänge der Sozialen Arbeit. Mehr und auch weniger interessierte Studierende sammeln häufig in Praxisphasen die ersten Erfahrungen mit professionellem Handeln in von Migration und Flucht geprägten Situationen. Teilweise kommt es hier zu ...

Einzelbeitragsforum zum Verhältnis Soziale Arbeit und unbezahlte Care-Tätigkeiten

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Yvonne Rubin
- Janine Kuhnt M.A.

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Rubin. Die Übernahme von sorgenden Tätigkeiten für eine älter werdende Bevölkerung als freiwilliges Engagement: Freiwilliges Engagement – und insbesondere dann, wenn es bei einem solchen Engagement um eine Gestaltung des Sozialen geht – ist immer auch verknüpft mit geschlechtsspezifischen Fragestellungen. So liegt die Vermutung nahe, dass durch die gegenwärtige politische Forderung nach mehr freiwilligem Engagement in der Versorgung der älter werdenden Bevölkerung mit sorgenden Tätigkeiten, insbesondere Frauen angesprochen werden, sich in einer solchen Art und Weise zu engagieren. Die Debatte über die Organisation von sorgenden ...

Stadtführung zu Deportationen aus Bielefeld

Datum u. Ort

05.09.2018 - 19:00 bis 20:30

max. Teilnehmer*innen: 16

Raum: Extern, Treffpunkt vor dem Hupteingang der FH

Referent*innen

Léon Bossert

Form

Stadtführung

Im Rahmen des Bundeskongresses möchte ich die Möglichkeit bieten, sich mit der Geschichte der Deportationen (1941-1945) jüdischer Menschen aus Bielefeld auseinanderzusetzen. Hierfür werden wir Orte aufsuchen, die für die Organisation und Durchführung der Deportationen eine wichtige Rolle gespielt haben. Des Weiteren werden wir uns mit Opfern des NS-Antisemitismus beschäftigen. Wo lebten sie und was geschah mit ihnen? Wir treffen uns am 05. September um 19 Uhr vor dem Eingang der FH. Die Stadtführung wird ca. 1,5 Stunden dauern.

Keine Erziehung ohne Strafe? Disziplinierung und Kontrolle in der Heimerziehung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E1

Referent*innen

- Ulrich Steckmann
- Prof.'in Dr. Zoe Clark
- Annika Gaßmöller
- Verena Lüer
- Moderation: Prof.'in Dr. Zoe Clark & Prof.'in Dr. Nina Oelkers

Form

Workshop, Diskussion

In den Einrichtungen der stationären Kinder- und Jugendhilfe werden die AdressatInnen mittels Freiheitsentzug, Freiheitseinschränkungen, temporärer sozialer Isolation, Arbeitsstunden oder dem Entzug von Kommunikations- und Informationsmedien sanktioniert, diszipliniert und kontrolliert. In dieser Arbeitsgruppe werden grundlegende Fragen der ethischen Legitimierbarkeit des Strafens diskutiert. Darauf aufbauend werden Forschungsergebnisse aus der Heimerziehung und der geschlossenen Unterbringung vorgestellt, die die Modi des Strafens sowie kontrollierende und disziplinierende Handlungsformen in sozialpädagogischen Einrichtungen analysieren.

Das Wechselverhältnis von Beteiligung und vertrauensvoller Arbeitsbeziehung im Handlungsfeld der Suchthilfe - Forschungsergebnisse und aktuelle Diskussionen im Kontext des BTHG

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

- Dr. Rita Hansjürgen
- Dipl.-Soz.Arb./Soz.Päd. Martina Tranel

Form

Workshop

Bekannt ist, dass eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung als Grundlage von Kooperation zwischen Fachkraft und Klient_in nicht nur in der Suchthilfe, aber dort besonders, eine hohe Bedeutung hat. Gleichzeitig stellt die Beteiligung von Klient_innen an Hilfeprozessen ein hohes Gut dar, gleichwohl dies in einem Spannungsverhältnis steht zu Zielvorgaben, abzuarbeitenden Hilfeplänen, wirtschaftlicher Steuerung, Wirkungskontrolle und ggf. Regress seitens der Leistungsträger usw. In diesem Workshop soll auf der Basis einer neueren empirischen Untersuchung der Zusammenhang zwischen einer vertrauensvollen Arbeitsbeziehung und einer Beteiligung von Klient_innen ...

Partizipation als Arbeit am Sozialen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: E2

Referent*innen

- Dr. Sandra Küchler

Form

Workshop

In diesem Workshop möchte ich meine Dissertation zur Diskussion stellen, in der ich 'Praktiken der Partizipation' erarbeitet habe. Das Besondere dieser Arbeit ist, dass ich nicht nur über Partizipation geforscht habe, sondern selbst den Anspruch hatte partizipativ zu forschen. Aus dem empirischen Material wurde ein Instrumentarium entwickelt, das das 'Minoritär Werden', den 'Bruch', den 'Verrat' und 'die Schöpfung' eines partizipativen Prozesses handlungsorientierend beschreibt, aus dem heraus 'Neues' verstanden als 'gemeinsames Drittes' entsteht. Was genau in den wenigen Momenten passiert, in denen Partizipation als 'Gemeinsames' gelingt und wie diese ...

Selbstverständnis, Fachlichkeit und Kooperationen professioneller Akteur*innen in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: D2

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Melanie Kubandt
- Prof. Dr. Nikolaus Meyer
- Prof. Dr. Thorsten Bührmann
- Prof.'in Dr. Julia Schütz
- Nora Berner M.A.
- Dipl.-Päd./Soz.Päd. Ulrike Schmidt
- Prof.'in (i.R.) Dr.'in Maria-Eleonora Karsten

Form

Workshop

Im Workshop werden zu den drei Kernbegriffen des Themenblocks jeweils empirische Ergebnisse aus eigenen Projekten, bezogen auf unterschiedliche Tätigkeitsfelder vorgestellt und anschließend bezogen auf das übergeordnete Kongressthema mit den Teilnehmenden zusammen gedeutet und interpretiert. Die Vorträge finden in Tandems statt, in denen immer auch ein*e Nachwuchswissenschaftler*in eingebunden ist. Die geplante Arbeitsgruppe „Selbstverständnis, Fachlichkeit und Kooperationen professioneller Akteur*innen in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen“ widmet sich den Themen Selbstverständnis, Fachlichkeit und Kooperationen von Professionellen im Feld der ...

Soziale Arbeit im Schatten des Sozialstaats. Von der De- und Re-Regulation des Sozialen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E4

Referent*innen

- Brigitte Aulenbacher
- Philipp Sandermann
- Holger Schoneville
- Moderation: Fabian Kessl, Marie Frühauf und Sarah Henn

Form

Workshop, Symposium

Der bundesdeutsche Sozialstaat hat in den vergangenen Dekaden, wie fast alle Wohlfahrtsregime weltweit, eine massive Veränderung erlebt. Im Lichte der wissenschaftlichen Reflexionen und der fachpolitischen Diskussionen dieses Umbaus des vormaligen Sozialstaats ist ein Phänomen allerdings bisher weitgehend unbeachtet geblieben: Im Schatten der etablierten Sicherungs-, Versorgungs- und Dienstleistungsstrukturen wurden nicht- oder de-institutionalisierte und de-professionalisierte Angebote in großer Zahl aufgebaut. Diese Angebote unterlaufen – erstens – formal weiterhin bestehende Leistungsrechte; verändern – zweitens – grundlegend die dortigen ...

"Dressur zur Mündigkeit"– Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C1

Referent*innen

- Timm Kunstreich

Form

Workshop

2019 wird die "National Coalition" der Bundesrepublik einen weiteren Bericht über die Umsetzung und Durchsetzung der Normen der UN-Kinderrechts-Konvention der Bundesregierung zur Beantwortung vorlegen. Der AKS Hamburg ist dabei, die Verletzung wichtiger Normen durch sogenannte Stufen- bzw. Phasen- Vollzüge in der Heimerziehung zu untersuchen und zu dokumentieren. Der Stand dieses Vorhabens soll präsentiert und diskutiert werden.

Wie gelingt guter Kinderschutz? Perspektiven von Theorie und Praxis auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen in pädagogischen Settings und Hilfesystemen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 120

Raum: E3

Referent*innen

- Fabian Brückner
- Prof. Dr. Michael Böwer
- Stefan Heinitz
- Dr. Monika Weber

Form

Workshop

Schutz und Hilfe für einen gelingenderen Alltag – dies sind zwei Seiten Sozialer Arbeit, von der das Fach behauptet: das ist professioneller Kinderschutz. Doch wer näher mit Alltagspraxis in Jugendämtern und in den Hilfen zur Erziehung vor Ort vertraut ist, weiß: Oft gelingt das nicht. Fernab jeder Öffentlichkeit streiten Gerichte, Anwält_innen, leibliche und soziale Eltern ums Kindeswohl. Fachkräfte sind alltäglich vielfältig herausgefordert und nehmen, wie Studien zeigen, Kinder lieber ‚präventiv‘ in Obhut – groß ist die Sorge, Fehleinschätzungen zu treffen. Nicht selten wird übereilt gehandelt; die Perspektive der Kinder/Jugendlichen selbst ist kaum ...

Voraussetzungen für eine gelingende Kooperation zwischen außerschulischer politischer Bildung und sozialen Institutionen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd. Sabine Beinlich

Form

Vortrag, Diskussion

Über die Notwendigkeit der Durchführung von Maßnahmen zur Vermittlung sozialer und interkultureller Kompetenzen, zur Förderung des konstruktiven Umgangs mit Konfliktsituationen sowie zur Prävention von Gewalt besteht bei allen Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe/Jugendberufshilfe, für die Arbeit und Leben Bielefeld e.V. in diesem Bereich Ansprechpartner ist, Konsens. Ungelöste Konflikte und gewaltförmiges Verhalten belasten, neben anderen Problemlagen, das Zusammenleben und -arbeiten innerhalb der Institutionen und gefährden nicht zuletzt auch die schulische und berufliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Viele Schulen und Einrichtungen ...

Kritische Perspektiven auf soziale Kategorisierungen, Differenzierungen und Zugehörigkeitsordnungen in der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Tillmann Kallenbach
- Christina Müller
- Prof.'in Dr. Rita Braches-Chyrek

Form

Workshop

Professionelle Wahrnehmungen, Deutungen und Normierungen vulnerabler AdressatInnengruppen in der Sozialen Arbeit werden im Kontext unterschiedlicher Perspektivierungen diskutiert. Transformationspotentiale migrationspolitischer Praktiken in der Sozialen Arbeit. Geflüchtete sind erneut zu einer große Adressat*innengruppe in der Sozialen Arbeit geworden. Die Arbeit mit geflüchteten Menschen stellt Soziale Arbeit immer noch vor große Herausforderungen: Oft nur mäßig oder uneindeutig durch Sozialgesetzgebungen abgesichert, werden hier die Grenzen des Nationalstaats als Bezugsrahmen deutlich. Diese Grenzen werden aber auch auf einer individuellen Ebene ...

Der (Mehr)Wert von Gender Studies - eine notwendige Kritik zur Wissensproduktion in den Sozialarbeitswissenschaften

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Elke Schimpf
- Verw.-Prof.'in Anna Kasten

Form

Workshop

Neuere queer-theoretische Analysen der Gender Studies verdeutlichen, dass Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit als binärer Code in der Wissensproduktion der Sozialarbeitswissenschaften, aber auch in den Professions- und Bildungsdiskursen der Sozialen Arbeit immer noch eine Selbstverständlichkeit darstellen. Herausgearbeitet und gezeigt werden soll in dem Panel beispielhaft auf unterschiedlichen Ebenen der Wissensproduktion - Theorie, Ausbildung und Qualifizierung - das kritische Potential bzw. der (Mehr)Wert - von Gender Studies und feministischen Diskursen für die Soziale Arbeit. Neuere queer-theoretische Analysen der Gender Studies ...

Die Praxis der Gefährdungseinschätzung in der Kinder- und Jugendhilfe – Handlungsleitende Orientierungen von Fachkräften

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B245

Referent*innen

- Heike Fiebig M.A.

Form

Workshop

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe nehmen Einschätzungen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vor (§ 8a SGB VIII). Das Verfahren und die Aufgaben sind zwar gesetzlich festgeschrieben, jedoch kann – bezogen auf die konkrete Ausgestaltung von Gefährdungseinschätzungen – auf keine verbindlichen Standards hinsichtlich des Prozesses der Erkenntnisbildung, Bewertung, Einschätzung und Prognose zurückgegriffen werden. Eine empirische Auseinandersetzung mit Fallbesprechungen in zwei Erziehungsberatungsstellen ermöglicht einen Einblick in die Praxis der Gefährdungseinschätzung, indem sich den handlungsleitenden Orientierungen zugewendet wird.

Dekolonialisierung als Herausforderung für die Sozialarbeitsausbildung im „Globalen Norden“

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B244

Referent*innen

- Prof.'in Cornelia Giebeler
- Sandra Holtgreve

Form

Workshop

In der Sozialarbeitsausbildung stellt der professionelle Umgang mit Folgen der Globalisierung eine Herausforderung dar. Studierende müssen auf Konflikte vorbereitet werden, die bedingt durch Diversität, Rassismus, Migration, internationale Zusammenarbeit und eine zunehmende Neoliberalisierung des Gesundheits-, Bildungs- und Sozialsystems vorbereitet werden. Der Ansatz der Dekolonialisierung bietet hier insofern neue Möglichkeiten, als hier der Ursprung sozialer Problemlagen und nicht die Phänomene selbst zu ihrem Ausgangspunkt gemacht werden. Hier werden die Ordnungen hinterfragt, die diese Folgen produzieren. Sie bestimmen Lebenswelten und Alltag im „ ...

Schulsozialarbeit - Performanz und Verortung - widersprüchlich oder wertvoll aufeinander abgestimmt?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Prof. Dr. Florian Baier
- Prof.'in Dr. Anja Reinecke-Terner

Form

Workshop

Die Anforderungen an eine wertvolle Fachlichkeit der Schulsozialarbeit sind hoch. So beschreibt Florian Baier einen "Schulsozialarbeitshabitus", dessen Strukturmaxime und Handlungsprinzipien u.a. auf Freiwilligkeit und Partizipation beruht. Diese Performanz findet sich jedoch wenig in einer Schulsozialarbeit wider, die Reinecke-Terner als "Herstellung einer Zwischenbühne" beschreibt. Hier wird deutlich, wie sich ihre Professionalität im Schullalltag vor allem auf ein Handeln im "Zwischen" bezieht, welches zwischen Vorderbühne (Unterricht) und Hinterbühne (Lebensweltliche Bedürfnisse) verortet ist und einen neuen "Raum", eine Bühne erschafft, die kaum ...

Chancen und Grenzen partizipativer Innovationsentwicklung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Cäcilia Mühl M.A.

- Prof. Dr. Emmerich

Form

Workshop

Gesellschaftliche Wandlungsprozesse wirken sich unmittelbar auf den Lebensalltag von Menschen aus und erfordern von Einrichtungen der Sozialen Arbeit einen stetigen Anpassungs- und Veränderungsprozess, um auf aktuelle gesellschaftliche Problemlagen reagieren zu können. Etablierte Dienstleistungen müssen überprüft und angepasst, neue Konzepte müssen entwickelt werden. Eine Besonderheit der Sozialen Arbeit ist die partizipative Einbindung der Zielgruppen in die eigene Arbeit. Sprechen wir von Innovationen, welche auf neue oder veränderte gesellschaftliche Problemkonstellationen reagieren sollen, ist eine systematische Einbindung der Betroffenengruppen ...

Was hat Soziale Arbeit bei der Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen bewirkt?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B249

Referent*innen

- Nicole Schulz
- Judit Kastner
- Volker Verhoff
- Kathrin Tennstedt

Form

Workshop

Der Workshop gibt einen Einblick und Rückblick auf die in 2011 errichteten Tätigkeiten der Bielefelder Clearinghäuser für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Dabei wird die Fragestellung der Wirkung von Sozialer Arbeit auf die Entwicklung der Jugendlichen erörtert, z.B. welche Elemente wurden in der Praxis als hilfreich erlebt oder stellten Barrieren dar? Eine geschlechtsspezifische Betrachtungsweise wird berücksichtigt.

Schizophrenie im Spannungsfeld gemeindepsychiatrischer Interventionsmöglichkeiten

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C226

Referent*innen

- Dr. med. Anne-F. Hübener

Form

Workshop

Durchführung eines planspielerischen Expertenpuzzles bestehend aus 4 Gruppen zur Erarbeitung von gemeindepsychiatrischen, multiprofessionellen Interventionsmöglichkeiten bei KlientInnen mit Schizophrenie. Themenschwerpunkte: Sozialpsychiatrie, Schizophrenie, multiprofessionelle Teams, Versorgungsstrukturen.

Das Bundesteilhabegesetz und seine Relevanz für die Soziale Arbeit für behinderte Menschen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Dr. Yvonne Kahl
- Prof. Dr. Dieter Röh
- Prof. Dr. Stephan Dettmers
- Prof. Dr. Christian Huppert

Form

Workshop

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, die Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen aus dem System der Fürsorge herauszulösen und zu einem modernen Teilhaberecht weiterzuentwickeln. In einem ersten Schritt wird von Christian Huppert erörtert, inwiefern die neuen gesetzlichen Regelungen das Potenzial haben, wirksam erlebte Teilhabe für behinderte Menschen zu ermöglichen. Neben einem Blick auf den Gesetzgebungsprozess werden einzelne Regelungen kritisch überprüft auf solche Chancen und mögliche Begrenzungen. Dieter Röh lenkt den Blick auf Professionalitäts- und Professionalisierungsfragen, die sich aus dem ...

DVSG „SaY“ – Studies & Young Professionals: Workshop für Berufseinsteiger

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Alexander Faupel
- Katharina Small

Form

Vortrag, Diskussion

Im 1. Schritt erfolgt ein kurzer Abriss zum aktuellen Stand i.d. Praxis: Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie sind die Verdienstmöglichkeiten? Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es bzw. wie schaut die Perspektive des Berufsfeldes in der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit aus? Auch sollen bestehende Probleme und Fallstricke näher erläutert werden, bspw. die Diskussion um immer neu aufkommende Studiengänge sowie neue Berufsfelder und deren Spannungen bzw. Auswirkungen in unserer täglichen Praxis. Aber auch Fragen bzgl. Falschberatung bzw. Beraterhaftung werden erläutert. Der Diskurs mit einem selbst, die Frage nach Rolle und Selbstverständnis, stellen ...

Partizipative Forschung dargestellt an beruflichen Übergängen von Beschäftigten der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B240

Referent*innen

- Malte Teismann M.A.
- Jens Oertmann M.A.

Form

Workshop

„Nichts ohne uns über uns“ lautet der zentrale Grundsatz der im Jahre 2008 verabschiedeten UN-Behindertenrechtskonvention. Zweck der Konvention ist die Gleichberechtigung und Stärkung der Menschenrechte und Grundfreiheiten aller Menschen mit Behinderungen. Auch im Bereich der Forschung wird der Grundsatz immer mehr Teil der Methodologie. Partizipative Forschung stellt dabei die Menschen, ihre Perspektiven und Lernprozesse in den Vordergrund und möchte die Basis ihrer sozialen Wirklichkeit verstehen. Im Workshop wird die Basis partizipativer Forschung am Beispiel beruflicher Übergänge von Beschäftigten der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen ...

Einzelbeitragsforum Erwachsene in enger Begleitung durch die Soziale Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B238

Referent*innen

- Wolfgang Stadel
- Josephina Schmidt M.A.

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Stadel. Mit "geistiger Behinderung" alt werden - Vorstellungen und Befürchtungen aus der Betroffenenperspektive: Die "Pioniergeneration" an Menschen mit sog. „geistiger Behinderung“ erreicht das Rentenalter. Der 7. Altenbericht fasst zusammen, dass dieser Personenkreis vielfältigen Risiken ausgesetzt ist. Die traditionelle Behindertenhilfe hat - nicht zuletzt angeregt durch die UN-BRK - damit begonnen, Hilfsangebote für Menschen mit „geistiger Behinderung“ zu planen und zu entwickeln. Allerdings, so lässt sich feststellen, ohne oder nur mit wenig Beteiligung der eigentlich betroffenen Personen. In einer qualit. Untersuchung soll ...

Einzelbeitragsforum zu Ökonomisierung und Standardisierung Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B243

Referent*innen

- Thea-Maria Caputo
- Dr. Sylvia Kühne
- Dr. Christina Schlepper

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Caputo. Bedeutung ökonomischer Rahmenbedingungen in der Professionalisierung psychosozialer Beratung. Befragung von Leiter*innen Sozialpsychiatrischer Dienste in Bayern und Hessen: Die Professionalisierung psychosozialer Beratung stellt im wissenschaftlichen Beratungsdiskurs ein zentrales Thema dar. Insbesondere die ökonomische Ausrichtung psychosozialer Beratung spielt dabei eine Rolle. Diese zeigt sich etwa in den Anforderungsprofilen von Beratungsstellen (z.B. Service- und Qualitätsanforderungen der Mitarbeiter*innen im Rahmen effizienter und effektiver Arbeitsmodelle). Beratungsstellen, die an die sozialpsychiatrische Versorgung ...

Einzelbeitragsforum

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B300

Referent*innen

- Jacob C. Will
- André Heinz

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Will. Dividuelle Beratung: Von der Normierung zur freiwilligen Selbstkontrolle oder vom Wert des Gleichen: Beratung zeigt sich seit den Anfängen der Institutionalisierung moderner Beratung im ausgehenden 19. Jahrhundert als ein ambivalentes Format. Neben dem Rat geben in seiner Funktion als Orientierungshilfe für Einzelne als Emanzipationsermöglichung wird vor allem auch deutlich, dass beraten auch Mechanismen der Normierung und Normalisierung implizieren kann: mit Blick auf eine soziohistorische Verortung von Beratung als Praxis, lässt sich ein Wandel vom privaten Gebrauch des Kommunikationsmusters 'Rat geben’ hin zum Gebrauch für ...

Vernetzung oder Verstrickung? – Erfahrungen mit systemischer Netzwerkarbeit in der Krisenintervention

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B400

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd. Gabriele Kluge
- Saskia Weifenbach M.A.

Form

Vortrag, Diskussion

In Zeiten zunehmender Ambulantisierung der Hilfen und Stärkung der Autonomie psychisch erkrankter Menschen stehen die Sozialpsychiatrischen Dienste vor neuen Herausforderungen. Insbesondere Krisendiensten kommt eine erhebliche Bedeutung zu. Sozialpsychiatrische Dienste sind allzu oft nicht mehr erste Anlaufstelle in der Not, sondern vielmehr ein Netz unter den Netzen, wenn das Hilfesystem nicht mehr trägt. Der Vortrag beleuchtet die Veränderungen im sozialpsychiatrischen Versorgungssystem am Beispiel des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises Steinburg in Schleswig-Holstein. Unterbringungen nach dem PsychKG können nur vermieden werden, wenn ...

Kinder haben oder nicht? – Balanceleistungen und Autonomieentwicklung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C226

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Yvonne Gassmann
- lic. phil. Jeannine Hess

Form

Workshop

Ein Beitrag fokussiert Frauen und Männer, die Kinder haben, und ein Beitrag fokussiert jene, die keine haben. Geplant ist eine gemeinsame Diskussion der Balanceleistungs- und Autonomieentwicklungsprozesse. Im ersten Beitrag wird auf die Verletzbarkeit durch Elternschaft und Balanceleistungsprozesse fokussiert. Pflegeeltern und Adoptiveltern sind in engen, emotionalen und deshalb normalen Eltern-Kind-Beziehungen spezifisch oder zusätzlich verletzbar. In einer breit angelegten qualitativ-rekonstruktiven Untersuchung kamen sie zu Wort. Die Analysen ihrer Erzählungen und Berichte erlauben 7 Modalitäten und 7 Entwicklungsräume erworbener Elternschaft ...

Fachpolitisch einmischen und gestalten – am Beispiel von Gesundheitsförderung und gesundheitsbezogener Prävention in der Kinder- und Jugendhilfe

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C232

Referent*innen

- Prof. Dr. Albert Lenz
- Dr. Anna Lena Rademaker
- Moderation: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Uwe Otto

Form

Workshop

Der Workshop zielt darauf ab, Empirie geleiteten Implikationen für die Gesundheitsförderung und Prävention, am Beispiel der Arbeit mit Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil (präventiver Kinderschutz) und der Jugendgesundheitsförderung, aufzugreifen und davon ausgehend konkrete Wege der fachpolitischen Einmischung für Wissenschaftler_innen, Forscher_innen und Praktiker_innen in der Sozialen Arbeit zu skizzieren. Anhand der Beispiele werden konkrete Möglichkeiten, Herausforderungen sowie Grenzen der Mitgestaltung politischer Entwicklungen vorgestellt sowie deren Notwendigkeit diskutiert. Die Referent_innen beziehen sich dabei insbesondere auf ...

Partizipation in der Heimerziehung - das Modell der Gerechten Gemeinschaften

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B239

Referent*innen

- Dr. phil. Remi Stork

Form

Workshop

Demokratische Partizipation braucht qualifizierte methodische Rahmungen. Im Workshop wird das Modell der "Gerechten Gemeinschaften" vorgestellt, das auf den Moralpsychologen Lawrence Kohlberg zurückgeht. Für die Gestaltung von Gruppengesprächen in der Heimerziehung wurde es modifiziert und wird mittlerweile in ca. 10 Jugendhilfeeinrichtungen eingesetzt. Im Workshop wird das Modell vorgestellt und von den Erfahrungen berichtet.

Das Tabu der Steuerung: Führungsfehler - erkennen und überwinden.

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 26

Raum: C222

Referent*innen

- Prof. Dr. Armin Schneider

Form

Workshop

Führungsfehler schädigen, wenn sie nicht erkannt und überwunden werden, eine Organisation durch Demotivation, Skandale oder längerfristige Fehlentwicklungen. Gerade in der Sozialen Arbeit wird der Ruf einer Organisation beschädigt, Mitarbeitende geraten stärker in Burnout-und Mobbing-Fallen und die Adressat*innen Sozialer Arbeit erhalten eine schlechtere Dienstleistung. Führungsfehler werden jedoch gerne verdeckt, vertuscht oder kleingeredet. Im Workshop werden Beispiele aus der Praxis der Führung in der Sozialen Arbeit vorgestellt und Möglichkeiten, wie alle Beteiligten die Fehler als Chance für die gesamte Organisation nutzen können. Dabei werden auch ...

Professionalität Sozialer Arbeit und das Spannungsverhältnis von Solidarität und Kritik

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B238

Referent*innen

- Prof. Michael May
- Prof. Arne Schäfer
- Marcel Schmidt

Form

Workshop

Das Konzept einer solidarischen Professionalität hat im Kontext Kritischer Sozialer Arbeit einen hohen Stellenwert. Dennoch können in Bezug auf bestimmte Gruppen von Adressat*innen oder in spezifischen Konstellationen der professionellen Praxis Solidarität und Kritik in Spannung zueinander geraten. Solche Konstellationen sollen im Workshop an konkretem Fallmaterial näher untersucht werden. Dabei stellen die drei Referenten jeweils spezifische Interpretationen und Handlungsoptionen vor, die dann methodisch in Form eines Fishbowls diskutiert werden.

Inklusion – herausgeforderte Kinder- und Jugendhilfe?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E1

Referent*innen

- Dr. Nina Thieme
- Benedikt Hopmann

Form

Workshop

In diesem Workshop soll Inklusion als Herausforderung für die Kinder- und Jugendhilfe konturiert und mit Blick auf einen aktuellen inklusiven Schauplatz, die Hilfen zur Erziehung, exemplifiziert werden. Obgleich „Inklusion“ und „Exklusion“, vor allem als Bezugspunkte (system)theoretischer Fundierungsversuche Sozialer Arbeit, bereits seit längerem zum begrifflichen Repertoire disziplinärer Auseinandersetzung gehören, ist „Inklusion“ seit dem Einsetzen der Debatte um eine Große bzw. Inklusive Lösung im Rahmen der Reform des SGB VIII zur neuen Losung der Kinder- und Jugendhilfe avanciert. Die Verwendung dieses (neuen) Leitbegriffs im diskursiven Mainstream ...

Die Berufsethik im Berufsalltag – Forschung und Praxis

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C1

Referent*innen

- Prof. Dr. Frank Como-Zipfel
- FH-Prof.'in Iris Kohlfürst
- Prof. Dr. Dieter Kulke

Form

Workshop, Vortrag, Diskussion

Soziale Arbeit ist eng mit Ethik, Moral und den Menschenrechten verbunden: Moralische Werte wie Hilfestellung, Förderung von Autonomie und Selbstständigkeit ihrer Klientel, Soziale Gerechtigkeit und Solidarität sind nicht nur der Grund, warum es Soziale Arbeit überhaupt gibt, sie bilden auch mit das Fundament der Berufsethik. Es ist unbestritten, dass die Berufsethik – im Zuge des Professionalisierungsprozesses der Sozialen Arbeit auch in den jeweiligen Richtlinien und Kodizes der nationalen und internationalen Berufsverbände niedergeschrieben – im Berufsalltag eine wesentliche Rolle spielt. Allerdings scheint es oft schwierig, sich in der Praxis ...

Zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmungen Sozialer Arbeit - Ein Annährungsversuch anhand empirischer Beispiele

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B243

Referent*innen

- Sophie Phries Künstler
- Deborah Nägler
- Nils Klevermann

Form

Workshop, Diskussion

Wie bereits die Ankündigung des Bundeskongresses herausstellt, gibt es auf die Frage, was genau Ziel und Wert Sozialer Arbeit sind, keine zeit- und kontextunabhängigen, generalisierbaren Antworten. Vielmehr muss in der Praxis immer wieder verhandelt werden, was Soziale Arbeit eigentlich soll, worauf sie zielt und was sie im konkreten Fall sein kann. Dies geschieht aus unterschiedlichen Perspektiven und auf unterschiedlichen Ebenen. Ziel und Wert Sozialer Arbeit bestimmen sich in der offenen Kinder- und Jugendarbeit anders als in sog. Migrant*innenorganisationen oder in Maßnahmen zur Aktivierung in den Arbeitsmarkt. So lassen sich einerseits verschiedene ...

Fachkräftemangel in der Kita - Senken die Ausbildungs- und Personalgewinnungsstrategien die Qualität?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: E2

Referent*innen

- Elke Alsago
- Toren Christians

Form

Workshop

Der eklatante Fachkräftemangel, entstanden durch den Ausbau der Kita-Landschaft, bewirkt bei Ländern, Kommunen und Trägern die Realisierung vielfältigster Strategien zur Personalgewinnung. Die Veränderung der Fachkräftekataloge und der Umbau der sozialpädagogischen Berufs- und Fachschulausbildung scheint besonders effektiv. Kurzfristig scheinen sich damit Probleme lösen zu lassen, doch werden sich diese Strategien langfristig auf die pädagogische Arbeit in den Kindertageseinrichtungen auswirken. Der Workshop dient der Bewertung der aktuellen Strategien und der Positionierung.

Zwischen Aktenberg und Kindeswohl (Arbeitsbelastung im ASD, Überlastung und Gegenwehr der Beschäftigten)

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Jutta Wilke-Peters
- Brigitte Strehl
- Peter Erlbeck

Form

Workshop

Seit Jahren klagen die Beschäftigten in den ASDs (KSDs bzw. RSDs) über hohe Arbeitsbelastungen und Fallzahlen, die eine sach- und fachgerechte Aufgabenwahrnehmung erschweren oder gar verhindern. Die weißen Fahnen sind längst gehisst. Arbeitgeberseitig werden zur Verbesserung jedoch nur unzureichende Schritte unternommen. Der Druck, auch strafrechtlich belangt zu werden, auf die Beschäftigten wächst. Ver.di hat eine Forderung formuliert, nach der im ASD eine Fallzahlbegrenzung auf 28 Fälle zu regeln ist. Wir wollen diese Forderung vorstellen und Handlungsstrategien diskutieren.

Die McDonaldisierung der Sozialen Arbeit?! Formalisierte Instrumente und Verfahren in der Kinder- und Jugendhilfe

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B246

Referent*innen

- Andreas Mairhofer

Form

Vortrag, Diskussion

G. Ritzer bezeichnet mit dem Begriff der "McDonaldisierung" die gesellschaftliche Tendenz einer zunehmenden Standardisierung und der Durchsetzung der Prinzipien Effizienz, Berechenbarkeit, Vorhersagbarkeit und Kontrolle. Auch in vielen Praxisfeldern der Sozialen Arbeit wurden zur Realisierung solcher Ziele standardisierte Instrumente (z.B. Diagnose- und Dokumentationsbögen) oder Prozessstandardisierungen (z.B. Case Management Verfahren) eingeführt. Welche „Bedeutung“ solche methodischen Modernisierungen für die Praxis der Sozialen Arbeit haben, wird anhand der Ergebnisse einer Studie zu Formalisierungsprozessen in Jugendämtern aufgezeigt und kritisch ...

Soziale Arbeit - Eine Menschenrechtsprofession?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B400

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Juliane Sagebiel
- Michael Domes

Form

Workshop

Soziale Arbeit agiert im machtvollen und widersprüchlichen Spannungsfeld zwischen der Logik der Auftraggeber, den Bedürfnissen der Klientel und dem Ethik Codex der Profession. Wie gelingen oder misslingen diese Machtbalancen zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der Praxis? Kann die Hochschule einen Beitrag leisten, diese Widersprüche verantwortungsvoll und professionell auszutarieren – in der Ausbildung und in der Weiterbildung? Welche Rolle spielen die Menschenrechte und Machtverhältnisse im Kontext institutionalisierter Regeln (implizite wie explizite Rechte und Pflichten) in der konkreten Praxis? Warum erweist es sich als schwierig, die Orientierung ...

Die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Gewährleistung des Selbstbestimmungsrechts von Kindern im Rahmen der Heilbehandlung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B244

Referent*innen

- Stefan Niewöhner

Form

Workshop

Wenn Kinder krank werden stellt sich die Frage, wer über die vorzunehmende Behandlung zu entscheiden hat. Die Eltern oder das Kind selbst? Das deutsche Rechtssystem nennt als Eintrittstor für die selbstständige Wahrnehmung des medizinischen Selbstbestimmungsrechts die Einwilligungsfähigkeit, die als Einsichts-, Urteils- und Steuerungsfähigkeit definiert wird. Entwicklungspsychologische Studien mit krankheitsvorerfahrenen Kindern haben gezeigt, dass diese sehr viel früher über diese Fähigkeiten verfügen, als ältere nicht krankheitsvorerfahrene Kinder oder gar Erwachsene.
Im Workshop soll der Beitrag der Sozialen Arbeit zur selbstständigen ...

Begleitung am Lebensende - Professionalisierungschance für die Soziale Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B240

Referent*innen

- Karin A. Stadelmann M.A.

Form

Workshop

Im Rahmen des Workshops wird die aktuelle Lage der Sozialen Arbeit in Hospiz und Palliative Care, unter Berücksichtigung der erst seit ein paar Jahren vermehrt einsetzenden Hospizbewegung in der Schweiz, verhandelt. Begleitung am Lebensende wird in erster Linie mit medizinischen und pflegerischen sowie spirituellen Tätigkeiten verbunden. In der Praxis arbeiten jedoch einige Fachkräfte der Sozialen Arbeit in Hospiz und Palliative Care, es fehlt daher an einem gestärkten Bewusstsein für ihre Arbeit, der vermehrten Darstellung nach außen und damit auch an einer klaren Positionierung in diesem Handlungsfeld. Der Gegenstand und die Rolle der Sozialen Arbeit ...

„...natürlich an unseren letzten Zielen orientiert, wie das immer so ist“ Kontraktualisierung in der Hilfeplanpraxis

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B245

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Heike Greschke
- Dipl.-Päd. Birte Klingler
- Moderation: Dipl.-Päd. Nina Kläsener

Form

Workshop

Formen des Kontraktmanagements finden sich seit einigen Jahren vermehrt in pädagogischen Kontexten – so auch in der Hilfeplanung. Mit Versuchen, Hilfebedarfe in Ziele zu übersetzen und Hilfeplanung daran auszurichten, gehen verschiedene Versprechen einher: effektivere, präziser an den Bedarfen ausgerichtete Hilfen, Motivation der Adressat*innen, Legitimation und Kostenkontrolle… Für (sozial)pädagogisches Nachdenken ist die Frage, wie sich diese Anforderungen in die Praxis "umsetzen", wenigstens in zweierlei Hinsicht relevant: Bedeutsam ist nicht nur, inwiefern sich der Hilfeprozess anhand von Zielen und deren Überprüfung angemessen repräsentieren lässt ...

Jugendhilfeinspektion in Hamburg: Befunde und Perspektiven

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Prof. Kay Biesel
- Prof. Heinz Messmer
- Gabi Spieker
- Bernhard Crasmöller

Form

Workshop, Diskussion

Die Jugendhilfeinspektion in Hamburg ist ein Organ institutioneller Fachaufsicht, die seit 2012 in Hamburg dafür zuständig ist, die Recht- und Zweckmäßigkeit sozialpädagogischer Kinderschutzarbeit in den Allgemeinen Sozialen Diensten sicherzustellen und zu verbessern. Sie ist in der deutschen Kinder- und Jugendhilfelandschaft ein Novum und fachlich umstritten, weil sie in Reaktion auf eine Reihe problematisch verlaufener Kinderschutzfälle etabliert worden ist, jedoch von den betroffenen Fachkräften nur eingeschränkt anerkannt wird. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse einer von der Behörde für Soziales, Arbeit, Familie und Integration in Auftrag gegebenen ...

Wachstum als Herausforderung. Impulse aus dem Monitor Hilfen zur Erziehung 2018 für Hilfen zur Erziehung und Eingliederungshilfe

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

- Sandra Fendrich
- Elena Kiepe
- Dr. Jens Pothmann
- Agathe Tabel

Form

Workshop

Die Hilfen zur Erziehung sind ein zentrales Unterstützungsinstrument im Leistungsspektrum der Kinder- und Jugendhilfe, mit denen mittlerweile mehr als 1 Mio. junge Menschen und deren Familien pro Jahr erreicht werden – Tendenz steigend. Die steigenden Fallzahlen gehen einher mit einem kontinuierlichen Zuwachs der finanziellen Aufwendungen auf zuletzt 10 Mrd. Euro im fiskalisch zweitgrößten Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe. In jedem einzelnen Fall sind die jeweiligen Hilfen eine Reaktion des Hilfesystems auf soziale Benachteiligungen bzw. individuelle Beeinträchtigungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen, die dazu führen, dass ...

Die Bedeutung Sozialer Arbeit in der ländlichen Regionalentwicklung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Leonie Wagner
- Dr. Anke Kaschlik
- Jaqueline Schmidt
- Sarah Metz
- Lukas Thöle
- Julia Yildiz

Form

Workshop

Angesichts schwieriger demographischer und gesellschaftlicher Entwicklungen in einigen ländlichen Regionen, steht Soziale Arbeit vor der Herausforderung, sich in sehr unterschiedlichen Kontexten einzubringen und mit bislang eher ungewohnten Partner_innen zu kooperieren. Bedeutsam sind dabei neben sozialen auch ökonomische und baulich-räumliche Entwicklungsprozesse, in denen es nicht zuletzt um Fragen der Integration und der Sicherung der Daseinsvorsorge geht. In dem Workshop werden Projekte präsentiert und diskutiert, die unterschiedliche, sich teilweise überlagernde oder gegenseitig bedingende Aspekte derartiger Prozesse betrachten: Migration und ...

Soziale Arbeit und die „Neue“ Rechte

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 120

Raum: E3

Referent*innen

- Jerome Trebing

Form

Vortrag

Faschistische Sozialarbeit? Wie die extreme Rechte versucht den sozialen Raum zu erobern. Seit Jahren baut die europaweit agierende extrem rechte Gruppierung "Identitäre Bewegung“ an eigenen Strukturen, um jugendlichen AdressatInnen ein breites Angebot an soziokulturellen Aktivitäten anbieten zu können. „Wir sind patriotische Streetworker“ mit dem Ziel einer „patriotischen Erziehung der Jugend“, wird dabei verlautbart. Vorbild dürfte hierbei die neofaschistische italienische Gruppe „Casa Pound“ sein, die zahlreiche Stadtteilzentren unterhält und sich in größeren Städten als SozialarbeiterInnen – zum Beispiel in der aufsuchenden Jugend- sowie der ...

Einzelbeitragsforum Wissensproduktion in Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Yvonne Rubin
- Dr. Stefan Eberitzsch

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Rubin: Wissensproduktion in der Sozialen Arbeit durch partizipative Forschung: Am Beispiel des Forschungsprojektes ‚BUSLAR – Bürgerhilfevereine und Sozialgenossenschaften als Partner der öffentlichen Daseinsvorsorge und Pflege‘ wird partizipative Forschung sowohl als Form zur Wissensproduktion als auch als Zugangsmöglichkeit zu Bedürfnissen von Adressat*innen skizziert: Im Rahmen des partizipativ angelegten Forschungsprojektes wurden Bedürfnisse von Bewohnenden in ländlichen Regionen rekonstruiert. Innerhalb sog. Zukunftscafés (einer an den Phasen einer Zukunftswerkstatt orientierten Gruppendiskussion) wurden für die Bewohner*innen ...

Einzelbeitragsforum Soziale Arbeit in der Praxis

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Daniela Molnar
- Prof. Dr. Martin Klein

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Molnar
Der ‚Wert‘ der niedrigschwelligen Drogenhilfe und ihrer Mitarbeiter*innen:

Das Arbeitsfeld der niedrigschwelligen Drogenhilfe gilt als komplex und anforderungsintensiv. Die Manifestation gesellschaftlicher Vorstellungen des ‚richtigen/ falschen‘ Lebens in rechtlichen Vorgaben, der Normalisierungsauftrag, eingebettet in asymmetrische Verhältnisse, u.a.m. führen zu einer Arbeitssituation, die vielfach von Konflikten und Spannungsfeldern dominiert ist, für welche nicht in ausreichendem Maß Bewältigungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Dies ist jedoch kein Spezifikum niedrigschwelliger Drogenhilfe: Die je ...

Scham und Stigmatisierung - Die Bedeutung von Lebensmitteltafeln aus Nutzer*innensicht

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

– Svenja Fischbach M.A.
– Moderation: Karen Polzin M.A.

Form

Workshop, Vortrag, Diskussion

In einem Input werden Forschungsergebnisse dazu vorgestellt, was Lebensmitteltafeln für die Nutzer*innen bedeuten und wie sie ihre Armut erleben: Die Betroffenen haben mit Scham und Stigmatisierung zu kämpfen. Gleichzeitig entwickeln sie Strategien, wie sie die Diskriminierung bewältigen. Dabei wird deutlich, wie sich die Bewältigungsstrategien und unser gesellschaftliches Wertesystem gegenseitig bedingen. Außerdem werden wir uns als Beispiel die Entscheidung der Essener Tafel vom vergangenen Februar, nur noch „Deutsche“ in ihre Kartei neu aufzunehmen, genauer anschauen. Im zweiten Teil des Workshops wollen wir gemeinsam diskutieren und Bezüge zur ...

Der polizeiliche Umgang mit stationären Wohngruppen der Heimerziehung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B300

Referent*innen

- Prof. Dr. Norbert Pütter
- Mareike Rüggeberg
- Mitarbeiterin einer Hamburger Wohngruppe (anonym)
- Moderation und Veranstalter*innen: Zoe Clark und Fabian Fritz

Form

Workshop

Am 09.Mai 2018 kam es in Berlin-Lichtenhagen zu einem Polizeieinsatz in einer Wohngruppe mit geflüchteten jungen Menschen, bei dem laut Medienberichterstattungen sowie der Stellungnahme der Fachkräfte zwei unbeteiligte Jugendliche erheblich verletzt wurden. Dieser drastische Fall zeigt auf dramatische Weise den Bedarf an einer fachlichen und politischen Debatte über den Umgang zwischen der Kinder- und Jugendhilfe (insbesondere der Heimerziehung) und der Polizei. Dieses Panel verfolgt das Anliegen, die Dringlichkeit dieser Auseinandersetzung sichtbar zu machen und zu der Debatte beizutragen, die in der Folge dieses Polizeieinsatzes im Entstehen ist.

Mittagspause

Datum u. Ort

06.09.2018 - 13:00 bis 14:00

max. Teilnehmer*innen: 5000

Raum: Mensa im X-Gebäude

Form

Pause

Sie sind eingeladen, Ihre Mittagspause in der Mensa im X-Gebäude zu verbringen. Im Kongressticket enthalten sind ein Gericht und ein Getränk nach Wahl.

Constructions of Unaccompanied Minors in Europe – Comparative and In-depth Perspectives

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B244

Referent*innen

- Dr. Bernd Parusel
- Dr. Onno Husen & Prof. Dr. Phillip Sandermann
- Jun.-Prof.'in Dr. Maren Zeller

Form

Workshop

The workshop aims at describing and discussing patterns of how social work in Europe constructs cases of “unaccompanied minors.” While the first two presentations will give an overview of European strategies (Parusel) and strategies across Europe (Husen/Sandermann), the third talk of the workshop (Zeller) will analyze traditions and recent changes in what it means to be categorized as an unaccompanied minor in Germany.

"Jugendliche die durchs Raster der Jugendhilfe fallen" Arbeitsansätze; Hoch-Risiko Klientel; intervenieren Ja, Aber wie?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

- Benjamin Zwick B.A.
- Dipl.-Soz.Päd Sarah Loewe
- Dipl.-Soz.Arb. Sven Knab

Form

Workshop

Die Vertr. des Jugendhilfeträgers Freestyle haben sich in den vergangenen Jahren im Rahmen der Hilfen zur Erziehung in der Jugendhilfe auf das Klientel der sog. "Systemsprenger" spezialisiert. Der Verein möchte im Rahmen eines Workshops und /oder Vortrages aus der aktuellen Arbeit berichten, Arbeitsansätze weitergeben, die Möglichkeit zur Diskussion/Erfahrungsaustausch geben, wie dieses Klientel effektiv und nachhaltig erreicht werden kann. In dem Workshop/Vortrag soll auch darauf eingegangen werden, wie man mit der Hilflosigkeit von Jugendämtern und der Jugendlichen oder aber eigener Hilflosigkeit umgehen kann. Der Beitrag soll inspirieren, erfrischen, ...

Sexualpädagogik als Prävention vor sexueller Gewalt

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd./Sexualpäd. Carsten Müller
- Dipl.-Soz.Päd./Sexualpäd. Jennifer Bockhoff

Form

Workshop

Den TeilnehmernInnen soll es ermöglicht werden die Beziehung zwischen Sexualpädagogik und Prävention von sexueller Gewalt zu verstehen und somit den Nutzen für die Soziale Arbeit erkennen zu können.

Soziale Arbeit, interplanetare bemannte Raumfahrt und Gesundheit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B300

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd./Dipl.-Soz.Arb. Hans Kuhn

Form

Einzelbeitrag

Untertitel: Der Aufbruch einer Profession in ein neues Feld und völlig neue Zeit.
Der Vortrag befasst sich mit einem neuen und bisher weitestgehend unerforschten Feld Sozialer Arbeit. Es geht um die Profession im Zusammenhang mit bemannter Raumfahrt. Vor dem Hintergrund der Gesunderhaltung bzw. der Überlebenssicherung von Menschen in bisher nie da gewesenen Lebenszusammenhängen und Umwelten, versucht der Vortrag Antworten auf folgende Fragen zu finden: Zum einen, was die Profession Sozialer Arbeit mit bemannter Raumfahrt zu tun hat. Zum anderen - basierend auf ernstzunehmenden und immer konkreteren Planungen der National Aeronautics and Space ...

Gewalt in Paarbeziehungen Älterer: Eine Gerechtigkeits- weil Versorgungslücke in der Sozialen Arbeit?!

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B239

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd. Hildegard Keul-Bogner
- Prof.'in Dr. Regina-Maria Dackweiler
- Dipl.-Soz.Päd. Angela Merkle
- Dipl.-Soz.Päd. Franziska Peters
- Prof.'in Dr. Reinhild Schäfer

Form

Workshop

Vorliegende wissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass insbesondere psychische Gewalt mit höherem Alter (60+) – unabhängig von sozialstrukturellen Differenzmerkmalen wie Schichtzugehörigkeit und Migration(shintergrund) – in hetero- wie auch in homosexuellen Paarbeziehungen nicht verschwindet, sondern aufgrund verschiedener Faktoren, u.a. Verrentung, chronische Erkrankungen, Altersarmut und soziale Isolation, fortgesetzt bzw. allererst von den Tätern ausgeübt und von den Opfern, angesichts (lebens)langer Paarbeziehungen erduldet wird (Nägele et al. 2010). Obwohl es in Deutschland ein relativ dichtes Netz an Hilfeeinrichtungen bei häuslicher Gewalt ...

Nicht steuern, sondern konstruktiv begleiten: Soziale Arbeit und bürgerschaftliches Engagement

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B238

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Alexandra Engel
- Malina Haßelbusch M.A.
- David Rüger M.A.
- Dipl.-Soz.Arb./Dipl.-Soz.Päd. Jessica Schneider

Form

Workshop, Diskussion

Der Workshop geht von der These aus, dass bürgerschaftliches Engagement sich nicht, wie auf politischen Ebenen häufig angenommen, steuern lässt, aber durch Soziale Arbeit konstruktiv begleitet und entwickelt werden kann. Am Beispiel bürgerschaftlichen Engagements in ländlichen Räumen werden Referent/-innen der Forschungsgruppe „Bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen und Soziale Arbeit“ des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter an der HAWK diese These auf Basis von Zwischenergebnissen empirischer Projekte illustrieren und eine Programmatik freiwilligen Engagements aus Sicht Sozialer Arbeit skizzieren. Im Fokus der daran anschließenden Diskussion ...

Wer hilft Kindern, Jugendlichen und ihren Familien, wenn etwas gewaltig schief läuft in sozialpädagogischen Einrichtungen?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 120

Raum: E3

Referent*innen

- Moderatorin: Dipl.-Päd. Stefanie Albus
- Dipl.-Päd. Dieter Reuter-Spanier
- Jürgen Wittkötter
- Dr. Thomas Mühlmann
- Kaija Kutter
- Herbert Scherer

Form

Workshop

Eine Auseinandersetzung mit der Rolle von Presse, Selbsthilfegruppen und öffentlichen Kontroll- und Beschwerdestellen bei Rechtsverstößen und Ungerechtigkeiten in der Jugendhilfe.

Vor dem Hintergrund der vielfältigen (Heim-)Skandale in der Vergangenheit und Gegenwart muss sich die Jugendhilfe der unbequemen Frage stellen, ob sie die Kinder und Jugendlichen, für die sie sich zuständig erklärt und deren Entwicklung und Wohl sie zu fördern verspricht, ausreichend unterstützt und schützt – und zwar auch in den eigenen Einrichtungen und Angeboten. Angesichts der Diskussionsergebnisse der Runden Tische „Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ und „ ...

Wenn der Wert der Sozialen Arbeit in Frage steht – Zu Nutzungsdisparitäten und der Nicht-Inanspruchnahme Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

- Stephan Damen
- Jaqueline Kunhenn
- Dr. Thomas Ley
- Dr. Jens Pothmann
- Ines Hiegemann
- Kristin Beer
- Peter Engert
- Alexandra Zein

Form

Panel, Workshop

Institutionen Sozialer Arbeit sind mit dem Phänomen konfrontiert, dass Personen, die einen formalrechtlichen Anspruch auf eine bestimmte sozialstaatliche Leistung haben, diesen - aus welchen Gründen auch immer - nicht einfordern, nicht in Anspruch nehmen, nicht erhalten oder nicht (mehr) nutzen. Sei es aufgrund fehlenden Wissens über spezifische Angebote seitens der Nutzer, der Nicht-Nachfrage aufgrund mangelnden Interesses, aufgrund von individuellen Hemmnissen oder des Nicht-Erhaltens von Leistungen, welches auf institutionelle Barrieren zurückzuführen sind. Während allgemein bekannt ist, dass längst nicht alle Adressat*innen einer Maßnahme Zugang zu ...

Sexualität und Sexuelle Bildung als Themen der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B240

Referent*innen

- Jun.Prof.'in Dr. Alexandra Retkowski
- Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß
- Katja Krolzik-Matthei
- Thorsten Linke
- Marlene Kowalski
- Maximilian Schäfer
- Clara Waskönig
- Inga Marie List
- Andrea Altenburg

Form

Workshop

Sexualität und Sexuelle Bildung sind Themen der Sozialen Arbeit. Dennoch spielen die Themen in Curricula zur Aus-, Fort- und Weiterbildung noch kaum eine Rolle und fühlen sich Fachkräfte in den Tätigkeitsfeldern nicht ausreichend auf den Umgang mit Fragen rund um Sexualität ihrer Klient*innen und zur Prävention vor und Intervention bei sexualisierter Gewalt in ihren Einrichtungen vorbereitet. Die Beiträge des Panels bieten entlang neuer Forschungsergebnisse zu ausgewählten Praxisfeldern der Sozialen Arbeit einen Einblick in die Bedeutung des Themenfeldes Sexualität. Zudem werden die bisher bestehenden Angebote zu Sexualität und zur Sexuellen Bildung in ...

Alterseinschätzung geflüchteter junger Menschen als Arena fachpolitischer Auseinandersetzung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B245

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Julia Franz
- Prof.'in Dr. Júlia Wéber
- Sabine Schick

Form

Workshop

Ausgehend von der gemeinsamen Stellungnahme mehrerer Fachverbände gegen Gesetzesänderung zur medizinischen Alterseinschätzung (März 2018) geht es in diesem Workshop um eine kritische Auseinandersetzung zur Alterseinschätzung geflüchteter junger Menschen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Es geht dabei aus praktischer wie auch aus professionsethischer Perspektive darum, mandatswidrige Aufträge und Erwartungen zu diskutieren und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen sowie um Positionen von und Argumentation unter Ärzt*innen, die auch für Soziale Arbeit relevant sind. Der Workshop, der durch zwei Inputs angeleitet wird, zielt auf Austausch von Erfahrungen ...

ToolBox X - Seminarkonzept zur Prävention von Rassismus & Rechtsextremismus

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Doreen Wagner

Form

Workshop

Rassistische und völkisch-nationalistische Weltbilder sind ein Problem unserer Gegenwart. Menschenverachtende Einstellungen sind dabei keine Randphänomene, sondern auch in der sogenannten Mitte der Gesellschaft zu finden. Toleranz und Zivilcourage sind Eigenschaften, die für einen gewaltfreien Umgang miteinander unverzichtbar sind. Ausgrenzung, Mobbing und rassistische Weltbilder entstehen häufig durch unreflektiertes Übernehmen von Urteilen und Vorurteilen über Menschen, die uns fremd erscheinen. Doch was bedeutet es eigentlich, tolerant zu sein? Inwieweit bestimmen Vorurteile das eigene Denken und Handeln? Und wann beginnt Rassismus? Was beinhaltet ...

Qualitätsentwicklung Früher Hilfen vor Ort: Vorstellung des NZFH-Praxisprojekts „Kommunale Qualitätsdialoge Frühe Hilfen“

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Till Hoffmann
- Nadine Keller
- Kristin Caumanns
- Erik Schäffer
- Christina Heß

Form

Workshop

Frühe Hilfen bilden lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren. Sie zielen darauf ab, nachhaltig Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familien und in der Gesellschaft frühzeitig zu verbessern. Neben alltagspraktischer Unterstützung leisten Frühe Hilfen insbesondere einen Beitrag zur Förderung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz von (werdenden) Müttern und Vätern. Damit tragen Frühe Hilfen maßgeblich zum gesunden Aufwachsen von Kindern bei und sichern deren Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe. Frühe Hilfen sind im ...

Sozialpädagogik und Schule? - Eine neue Dynamik durch den Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung?

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B243

Referent*innen

- Elke Alsago
- Sieglinde Friess
- Manja Plehn
- Jürgen Günther

Form

Workshop

Mit der Erwartung von Chancengerechtigkeit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf war der Platzausbau der ganztägigen Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den Kindertageseinrichtungen und Krippen verbunden. In vielen Kommunen und Gemeinden wurden auch Betreuungsplätze für Kinder über sechs Jahren ausgebaut – häufig in unterschiedli-chen Formen in den Schulen. Der Koalitionsvertrag (CDU/CSU/SPD) sieht vor, einen „Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter“ einzuführen und bis 2025 zu realisieren. Als Ausgestaltungsgrundlage soll das SGB VIII dienen. Gleichzeitig wird formuliert, die heute vorfindliche Vielfalt der Länder und ...

Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik professionell gestalten

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Stephanie Spanu
- Prof.'in Dr. Cornelia Wustmann
- Mirjam Christ
- Dr. Anke Karber
- Vanessa Mertens
- Prof.'in (i.R.) Dr.'in Maria-Eleonora Karsten
- Prof.'in Dr. Rita Braches-Chyrek

Form

Workshop

Wissensbezogene Forschungsfragen sind sowohl für die Gestaltung von Bildungsprogrammen wie auch für didaktisch-methodische Planungen und Ausformungen in der beruflichen Bildung unabdingbar. In dem Workshop werden neben unterschiedlichen Möglichkeiten der Bildungsorganisationen und Institutionalisierungsformen Wissensinhalte, der Umgang mit Wissen und Prozesse der Wissensgenerierung in den ausgewählten Bereichen der Persönlichkeitsbildung, Inklusion, Professionalisierung und Digitalisierung diskutiert.

Soziale Arbeit – europäisch. Europa, Kooperation, Innovation.

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E4

Referent*innen

- Prof. Dr. Franz Hamburger
- Prof. Dr. Matthias D. Witte
- Prof. Dr. Marius Harring
- Prof. Dr. Klaus Hurrelmann
- Daniela Schenk
- Katrin Weihmann
- Angelika Hauser
- Nadine Förster
- Dr. Ralf Sänger
- Dr. Michael Seligmann
- Dr. Oliver Dick

Form

Workshop

Die Europäische Union ist Motor der neo-liberalen Umstrukturierung der europäischen Gesellschaften. Die Politik der Wettbewerbsstaaten zielt darauf ab, die eigene Position zu stärken für Investitionen der global agierenden Finanzakteure. Die Verschränkung von nationalen/regionalen Interessen mit der transnationalen Ebene der Europäischen Union erzeugt spezifische Effekte. An zwei Beispielen wird dies untersucht. Gleichzeitig sind europäische Programme zu den relevanten Financiers der Sozialen Arbeit geworden. Sie wollen Kompetenzen aufbauen oder stärken, die für die Bewältigung der europäisch induzierten Probleme erforderlich sind. Wie funktionieren ...

Organisationen und digitale Technologien

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E1

Referent*innen

- Christian Helbig M.A.
- Jun.-Prof.'in Dr. Sandra Hofhues
- Maike Altenrath
- Dr. Daniela Böhringer
- Dr. Roland Schöttler
- Prof. Dr. Michael Schemmann
- Dr. Sascha Koch
- Prof. Dr. Udo Seelmeyer

Form

Panel

Digitale Handlungspraktiken in vielen Bereichen der Gesellschaft stellen Organisationen, Professionelle, Aufgabendefinitionen und fachliche Handlungslogiken der Sozialen Arbeit vor die Herausforderung, digitale Technologien zu (er)kennen und sie vor dem Hintergrund fachlicher Überlegungen sowie ihrer Potenziale und Risiken auszuwählen und zu gestalten. Deshalb widmet sich das vorliegende Panel dem Verhältnis von Organisationen und digitalen Technologien im Kontext Sozialer Arbeit. Auf der Subjektebene ist erstens festzuhalten, dass die versierte Nutzung von Medien gesellschaftliche Teilhabechancen durch Zugang zu Bildungs-, Artikulations-, Gestaltungs- ...

Multiprofessionelle Kooperation von Jugendhilfe und Schule

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Mirja Silkenbeuer
- Dr. Nina Thieme
- Prof.'in Dr. Martina Richter
- Meike Wittfeld M.A.

Form

Workshop

Die Kooperation von Jugendhilfe mit Schule gilt als etabliert und angesichts vielschichtiger sozialer Probleme in ihrer Notwendigkeit als unstrittig, zum Beispiel mit Blick auf die Gestaltung inklusiver Bildungssettings und Bearbeitung von Bildungsungleichheit. Die kooperierenden Berufsgruppen bestehend aus sozialpädagogischen Fachkräften, Lehrer*innen, Sonderpädagog*innen etc. nähern sich augenscheinlich in ihren Zuständigkeiten und Profilen an. Zugleich unterliegen Sozial- und Bildungswesen gegenwärtig grundlegenden Transformationen, zum Beispiel angesichts vielschichtiger Leistungs- und Platzierungsanforderungen oder aber eines neu zu verhandelnden ...

Befähigungsorientierte Bildungsberatung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B400

Referent*innen

- Prof.'in Dr. phil. habil. Gertrud Siller

Form

Workshop

Die Flexibilisierung von Zugängen zu (Aus-)Bildung und Weiterbildung durch eine stärkere Kompetenzen- und Ressourcenorientierung und ein diesbezügliches Angebot an Beratung sagen noch nichts darüber aus, inwieweit diese vergrößerten Optionsräume von einzelnen Subjekten in ihren jeweiligen Lebensverhältnissen annehmbar und umsetzbar sind. Sie haben soziale Ungleichheiten im Bildungssystem nicht aufgelöst. Im Workshop wird ein fähigkeitenorientierter Ansatz professioneller Bildungsberatung und -begleitung vorgestellt und zur Diskussion gestellt, der die Unterstützung von Entscheidungs- und Handlungsfähigkeiten in Bezug auf die individuelle Lebensgestaltung ...

Einzelbeitragsforum zu Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt im Kindes- und Jugendalter

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C226

Referent*innen

- Dr. phil. Christa Paul
 

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Paul. Partizipation als Beitrag zur Prävention sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend: Bei der Prävention von sexualisierter Gewalt gegenüber Mädchen und Jungen werden auch partizipative Ansätze verfolgt. Partizipation in der sozialen und pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen soll dazu beitragen, das Ausmaß sexualisierter Gewalt gegenüber Heranwachsenden zu verringern. Dabei wird angenommen, Partizipation habe diese Wirkung, weil Kinder und Jugendliche durch eine partizipative Haltung innerhalb von Einrichtungen erfahren, dass ihre Meinung bedeutsam ist und berücksichtigt wird. Als präventiv gilt auch ein besseres ...

Einzelbeitragsforum zu inklusiver Bildung

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Dr. Julia Brunner
- Kathrin te Poel

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Brunner. Handlungsorientierungen im Kontext einer inklusiven Bildung: Insbesondere durch die Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) von Deutschland im Jahr 2009 sind außerschulische Bildungsinstitutionen, wie die Kindertageseinrichtungen, verpflichtet, sich hinsichtlich einer inklusiven Bildung auszurichten. Die Erkenntnisse einer explorativen, qualitativ-rekonstruktiven, empirischen Studie mit frühpädagogischen Fachkräften zeigen u.a., dass die rekonstruierten Handlungsorientierungen jegliches professionelle, pädagogische Handeln in der Praxis prägen und so auf die Förderung von Teilhabe im ...

Wissenschaftlichkeit des Studiums der Sozialen Arbeit in Gefahr!? Gegen die Schere der Effizienz, des Wettbewerbs und der "Employability" in den Köpfen!

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C1

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd. Rodolfo Bohnenberger
- Lea Degener
- Jorrit Schwagereck
- Prof. Dr. Tilmann Lutz
- Einreichend: Elke Alsago

Form

Vortrag, Diskussion

Die Felder Sozialer Arbeit bilden Brennpunkte des parteilichen Aushandelns unterschiedlicher Interessen – die Hochschule ist davon nicht ausgenommen. Was für parteiliche, kritische Soziale Arbeit gilt, gilt auch für die Auseinandersetzungen um die Freiheit von Lehre, Wissenschaft und Forschung. Bologna wird offiziell als Erfolg gefeiert. Die Abschlüsse BA und MA haben sich durchgesetzt. Die Hochschullandschaft hat sich verändert. Manche Bundesländer weiten die Studienplatzkapazitäten an den staatlichen und kirchlichen Hochschulen gerade in den Metropolen nicht aus, obwohl dort eine große Nachfrage an Fachkräften durch die Träger vorhanden ist. Das ...

Einzelbeitragsforum

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B246

Referent*innen

- Dr. Stefan Eberitzsch
- Wenran Song

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Eberitzsch
Serious Games in der Sozialen Arbeit: Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit sog. «Serious Games» in Kontexten der Sozialen Arbeit eingesetzt werden. Das Spektrum solcher Spiele reicht mittlerweile recht weit: so werden Games u.a. zur Vermittlung von kulturellen und sozialen Werten, als Bildungsträger, zur Verknüpfung von Bewegung und kognitiven Inhalten, bis hin in Beratungssettings (z.B. zum Erlenen von kooperativer Entscheidungsfindung zwischen Eltern und Kindern) eingesetzt. Die Chancen und Risiken, die sich mit dieser Form von Spielen für die Soziale Arbeit ergeben, aber auch die Auswertung von ...

Fanprojektarbeit im Spannungsfeld von Fanpartizipation und medialen Diskursen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

– Dipl.-Päd. Ricarda Bolten
– Fabian Fritz M.A.
– Julia Zeyn M.A.
– Jörg Hansmeier

Nicht–institutionalisierte Partizipationsformen, wie Proteste und widerständige Praktiken, sind Bestandteil der sozialen Welt von aktiven Fußballfans und werden öffentlich wahrgenommen und dargestellt. Fehlende Mitbestimmungsmöglichkeiten und Top–Down–Dialogprozesse werden von Fans kritisch betrachtet und eigene Initiativen gegründet, die solidarisch über Rivalitäten hinaus politisch wirksam sein wollen. Sozialpädagogische Fanprojekte sollen mithilfe der verbindenden Wirkung des Fußballs und aufgrund ihres pädagogischen und gesellschaftspolitischen Auftrags Selbstorganisation unterstützen. Seit Beginn der 80er Jahre leisten sie aufsuchende ...

High-Speed-Jugendhilfe – Erfahrungen mit der vorläufigen Inobhutnahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Oliver Freesemann
- Dr. Renate Breithecker

Form

Vortrag, Diskussion

High-Speed-Jugendhilfe kennzeichnet die Jugendhilfe während der sogenannten Flüchtlingskrise. Aufgrund der starken Zuwanderung stand die Jugendhilfe zwischen 2014 und 2018 vor großen Herausforderungen. Die Aufnahme und Versorgung dieser hohen Zahl minderjähriger Geflüchteter konnte nur bewältigt werden, indem die etablierten Standards der Kinder- und Jugendhilfe kurzfristig verlassen, kreative Lösungen entwickelt und neue Wege beschritten wurden. Wie waren die Erfahrungen in dieser Phase – z.B. mit der schnellen Umverteilung, den neuen Großgruppen und zusätzlichen Akteuren (Security, Erziehungshelfer*innen, Ehrenamtlichen)? Wie ging die Soziale Arbeit ...

Zusammen geht mehr! - "Sexuelle Bildung" in einer Jugendhilfeeinrichtung gemeinsam mit den Jugendlichen fachlich weiterentwickeln

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Dipl.-Psych. Christina Witz
- Dipl.-Psych. Helge Jannink
- Dipl.-Soz.Päd./Dipl.-Soz.Arb. Ralf Mengedoth

Form

Workshop

Die Umsetzung der fachlichen Leitidee einer Sozialpädagogik der Beteiligung und Grenzwahrung wird am Beispiel einer laufenden übergreifenden Fortbildungsreihe zum Thema "Sexuelle Bildung" in der Ev. Jugendhilfe Schweicheln vorgestellt und diskutiert. Wie kann die fachliche Arbeit in einer internen Fortbildungsreihe mit den Kindern und Jugendlichen weiter entwickelt werden? Geht dies auch bei dem so schambesetzten Thema Sexualität? Was ist für die Kinder und Jugendlichen, die Mitarbeiter*innen und die Leitungsverantwortlichen zu beachten? Welche Ideen und übergreifenden Themen wurden deutlich? Was hat dies mit erfolgreicher Sozialer Arbeit und internem ...

Was hat die Bundesinitiative Frühe Hilfen bewirkt? Empirische Befunde, Erfahrungen und Erwartungen

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B239

Referent*innen

- Silke Karsunky
- Ernst-Uwe Küster
- Christopher Pabst

Form

Workshop

Mit der Bundesinitiative Frühe Hilfen sind die Ziele verbunden, den Gesundheitsbereich systematischer als bislang in die Netzwerke mit Zuständigkeit für Frühe Hilfen einzubeziehen, den Einsatz von Familienhebammen und Personen aus vergleichbaren Gesundheitsberufen bundesweit auszuweiten und insgesamt die psychosoziale Versorgung von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern in belastenden Lebenslagen zu verbessern. Nach Abschluss der Bundesinitiative soll auf Grundlage der bundesweiten wissenschaftlichen Begleitung und den Erfahrungen in einem Bundesland Bilanz gezogen werden.

Fachlichkeit und Kooperation im Feld der Gemeindepsychiatrie

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C226

Referent*innen

- Vera Dangel M.A.
- Prof. Michael May

Form

Workshop, Diskussion

Zu Vortrag 1: Der Beitrag diskutiert die Bedeutung von Ciompis affektzentriertem Ansatz im gemeindepsychiatrischen Kontext vor dem Hintergrund der veränderten Verfasstheit des Sozialen. Er kritisiert die dominierende biomedizinische psychiatrische Realitätskonstruktion als Orientierungsrahmen für Professionelle der Sozialen Arbeit und ihren Adressat*innen in der Gemeindepsychiatrie und verweist dabei auf die Aktualität von Goffman (Totale Institutionen) und Basaglia, um dem ein personenorientiertes Recoveryverständnis und anthropologische Ansätze der Sozialpsychiatrie entgegenzusetzen.
Zu Vortrag 2: Vor dem Hintergrund einer Unterscheidung zwischen ...

Tiere und Pflanzen in der Sozialen Arbeit - zum sozialen und ökologischen Mehrwert neuer Felder der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C266

Referent*innen

- Jun.-Prof.´in Dr. Alexandra Retkowski
- Dr. Thomas van Elsen
- Katrin Rauber
- Clara Waskönig

 

Form

Workshop

Die Frage, welchen Beitrag Soziale Arbeit zu einer ökologischen Transformation leisten kann, wird zukünftig einen zunehmend bedeutsameren Stellenwert gewinnen. Blickt man in die Praxis, so gibt es zahlreiche vielversprechende Ansätze, die die Sicherung der Rechte nichtmenschlicher Lebewesen als einen Kernbestandteil ihrer Arbeit und Professionalität im Dienste einer nachhaltigen Lebensweise betrachten. Zwei Praxisbereiche – inklusive ökologische Landwirtschaft und der Einsatz von Hunden in Schule und Rehabilitation – werden in dem Workshop genauer vorgestellt. Da diese und andere Ansätze derzeit zwar den Status eines expandierenden Praxisfelds haben, ...

Inklusive Hilfeplanung – Organisationale Analysen von Kategorisierungsprozessen in Hilfen für junge Menschen in Jugend- und Behindertenhilfe

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Prof. Dr. Gunther Graßhoff
- Anna Renker
- Daniela Molnar

Form

Workshop, Diskussion

Adressat*innen der Sozialen Arbeit gibt es nicht ohne Prozesse von Zuschreibung von Hilfe- oder Unterstützungsbedarf. Menschen werden in unterschiedlichen institutionellen Kontexten zu Adressat*innen gemacht: Indem zum Beispiel Erziehungsdefizite konstatiert oder eine ‚Behinderung‘ diagnostiziert werden. Inklusive Hilfeplanung wird in diesem Workshop unter der Frage diskutiert, ob die organisationale Verschränkung von Jugendhilfe und Behindertenhilfe andere Formen der Adressierung der Adressat*innen zulässt. Oder entstehen durch die Gesamtzuständigkeit gar neue Formen von Zuschreibung und Stigmatisierung, wenn z.B. inkompatible Diagnoseinstrumente ...

Berufs- und professionspolitische Positionierungen für die Zukunft Sozialer (Frauen-)Berufe

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: E2

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Melanie Kubandt
- Prof.'in (i.R.) Dr.'in Maria-Eleonora Karsten

Form

Workshop

Im aktuellen tiefgreifenden Wandel aller sozialen Berufe und Professionen und ihrer unstreitigen zentralen Bedeutung für die Gestaltung aller Formen der zukünftigen Erwerbsarbeit, des Arbeitsmarktes, und der Lebens- wie auch Bildungsgrundlagen und gleichzeitig wesentlicher Wachstumsbereiche, wird an bereits langjährig argumentierte Positionen der Gleichberechtigung und Aufwertungsnotwendigkeiten sozialer Berufe als Frauenberufe historisch erinnert und für aktuelle Strategien pointiert.

Soziale Arbeit als Disziplin und Profession: Welcher Mehrwert für die Gesundheit lässt sich erschließen? Die DVSG lädt zur Podiumsdiskussion ein.

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Prof. Dr. Stephan Dettmers
- Michael Leinenbach
- Prof. Dr. Dieter Röh
- Prof. Dr. Holger Ziegler

Form

Podiumsdiskussion

Aktuelle Entwicklungen stellen die Soziale Arbeit vor Herausforderungen, wie z.B. Zertifizierungen und Leitlinienentwicklungen im Gesundheitssystem, die Ausdifferenzierung der Studiengänge oder der Diskurs um den Zugang zur Ausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapie. Gleichzeitig werden immer häufiger Arbeitsstellen für Sozialarbeiter_innen in Einrichtungen des Gesundheitswesens durch andere Professionen besetzt. Dies ist keine neue Entwicklung – die Soziale Arbeit ist seit Anbeginn ihrer Zeit mit Entprofessionalisierungs-Tendenzen konfrontiert. Es drängt sich die Frage nach der notwendigen Fachlichkeit und dem Wert Sozialer Arbeit im Kontext ...

Einzelbeitragsforum zum Thema Soziale Arbeit und neueste Fluchtmigrationsprozesse

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Sebastian Muy
- Juri Kilian

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Muy. Soziale Arbeit im Kontext verschärfter Asylpolitik: In den letzten Jahren wurden in Deutschland eine Reihe von Asylrechtsänderungen verabschiedet, die neben einigen (selektiven) Erleichterungen vor allem eine Reihe von Verschärfungen mit sich brachten. Aufgrund der institutionellen Abhängigkeit Sozialer Arbeit können sich unter den Bedingungen einer repressiver werdenden Politik auch die Widersprüche zwischen dem professionellen Selbstverständnis Sozialer Arbeit auf der einen und den rechtlichen Rahmenbedingungen und den Erwartungen der Auftrag- und Geldgeber auf der anderen Seite verschärfen.
2. Einzelbeitrag - Kilian. ...

Einzelbeitragsforum zu Demokratie und Kritik in der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B245

Referent*innen

- Dr. Katrin Haase
- Dr. phil. Patrick Oehler

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Haase. „Gemeinsam werden“ – Kollektive Arrangements der Kritik in der Sozialen Arbeit: Kollektive Arrangements der Kritik in der Sozialen Arbeit (u.a. AKS, Kriso) konstituieren sich im deutsch- und englischsprachigen Raum erneut seit Anfang des Jahrtausends. Trotz des zu verzeichnenden Publikationsaufkommens zu (Re)Politisierung und Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit liegen kaum Erkenntnisse zur Konstituierung der Arrangements vor. Im Beitrag wird der Frage nachgegangen, wie sich handlungsfähige Arrangements herausbilden und was sie auszeichnet. Wie wird ein Prozess gemeinsamer politischer Ermächtigung in Gang gesetzt und ...

Diskurse über die Kinderperspektive in der schwedischen Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Dr. Sylwia Koziel

Form

Workshop

Nach der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1990 lässt sich eine zunehmende öffentliche Debatte bezüglich Kinderrechten und Partizipation von Kindern beobachten. In Schweden hat sich in diesem Kontext der Begriff der „Kinderperspektive“ in der Sozialen Arbeit durchgesetzt. Die Forderung an die Soziale Arbeit, Kindern eine Stimme zu geben und sie an Entscheidungsprozessen zu beteiligen erfreut sich zwar großer Resonanz, gleichzeitig zeigen internationale Forschungsergebnisse, dass die Beteiligung von Kindern in der Praxis nur schwer durchzusetzen ist (vgl. Gallagher et al 2012; Healy & Darlington 2009). Die Schwierigkeiten haben unter ...

Einzelbeitragsforum zu Individualethik und Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B244

Referent*innen

- Dr. Tobias Nickel-Schampier
- Philipp Martaler B.A.
 

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Nickel-Schampier
„Plädoyer für einen individualethischen Ausgangspunkt Sozialer Arbeit“:
Die faktischen Gegenstände der Praxis Sozialer Arbeit und die der Disziplin scheinen zunehmend auseinanderzudriften. Während verschiedene prominente Theorieverständnisse eine sozialethisch konturierte Perspektive auf Fragen der sozialen Gerechtigkeit einnehmen (Menschenrechtsprofession, capability-approach) und u.a. eine gerechtere Struktur von soz. Institutionen fordern, lässt sich die Praxis als zunehmend sozialstaatlich institutionalisierte Reaktion auf individualisierte Problemlagen charakterisieren. Der Vortrag geht der Frage nach ...

Zur Entwicklung der Hilfen zur Erziehung. Analysen und alternative (sozialgenossenschaftliche) Entwicklungsmöglichkeiten

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

- Prof'in Bettina Hünersdorf
- Prof. Dr. Timm Kunstreich

Form

Workshop

In der Kinder- und Jugendhilfe verschärfen sich die Konflikte um Verteilungen der Kinder- und Jugendhilfeausgaben angesichts einer wachsenden Bedeutung der Austeritätspolitik. Diese Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe gehen auf Kosten der Familien in prekären Lebenslagen (Chassé 2017). Deren Situation wurde  in den letzten Jahren schon durch familienpolitische und arbeitsmarktpolitische Entscheidungen prekarisiert und wird durch die wachsende Bedeutung des Kinderschutzes und der davon ausgehenden zunehmenden Inanspruchnahmen von Heimerziehung und Pflegefamilien weiter verschlechtert. Zugleich verschlechtern sich aber auch die Bedingungen der ...

Gesundheitsförderung! Eine Praxis Sozialer Arbeit? – Die DVSG lädt zum Vernetzungstreffen ein

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B246

Referent*innen

- Dr. Anna Lena Rademaker
- Prof.'in Dr. Katrin Liel

Form

Workshop

Ziel des Workshops ist die Diskussion von Gesundheitsförderung in der Sozialen Arbeit und Vernetzung mit Expert*innen aus Wissenschaft/Forschung, Praxis und Politik. Im Dezember 2017 gründete die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) den Fachbereich „Gesundheitsförderung und Prävention“, um diese aus Perspektive Sozialer Arbeit aufzugreifen, d.h. einer Perspektive, die alle Menschen, ausgehend von ihrer Lebenswelt zu gesunder Verwirklichung im Alltag ermächtigt. Damit bietet sich die DVSG als Ansprechpartnerin für die fachpolitische Vertretung in Gesundheitsförderung aus Perspektive der Sozialen Arbeit an. Zu diesem ...

Hochschulsozialarbeit als innovatives Handlungsfeld Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Prof. Dr. Andreas Markert
- Dipl.-Soz.Arb./Soz.Päd. Sandro Hänseroth

Form

Workshop

Seit einigen Jahren lassen sich bei Studierenden zunehmende Stress- und Problemlagen sowie (psycho-)somatische Beeinträchtigungen beobachten, die sich vielfach sowohl negativ auf die privaten Lebenswelten als auch auf die Studiensituation der Betroffenen auswirken. Exemplarisch sei an dieser Stelle darauf verwiesen, dass bspw. die Hälfte der Studierenden in der BRD angibt, an stressbedingter Erschöpfung zu leiden (vgl. Techniker Krankenkasse, 2015) und etwa sieben Prozent aller Studentinnen und Studenten studienerschwerende gesundheitliche Beeinträchtigungen aufweisen (vgl. bspw. Middendorff, E. et al., 2013: 17). Hieraus resultiert nicht zuletzt ein ...

Digitale Bildung in der Sozialen Arbeit – ein MOOC (Massive-Open-Online-Course) als Format der Hochschullehre und der Weiterqualifizierung

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C226

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Verena Ketter
- Jürgen Ertelt

Form

Workshop

Angesichts der alle individuellen und gesellschaftlichen Bereiche umfassenden Digitalisierung steht die Disziplin und Profession Soziale Arbeit vor der Herausforderung, digitale Bildung zu thematisieren und auch Konzepte zur mediengestützten (Weiter-)Qualifizierung zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Im Mittelpunkt des Workshops steht der „jugend.beteiligen.jetzt MOOC – ein Online-Kurs für die digitale Jugendbeteiligung“ (jbjMOOC), der als Lehrforschungsprojekt und in Kooperation der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland (IJAB) und der Hochschule Esslingen geplant und produziert wurde. Der jbjMOOC ist ein ...

Promotion nach FH-Abschluss in Sozialer Arbeit: Ist es uns das wert?

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B240

Referent*innen

- Prof. Dr. Rudolf Schmitt
- Prof. Dr. Sebastian Schröer

Form

Workshop

Die Promotion nach FH-Abschluss (Diplom, Master) in Sozialer Arbeit ist trotz Erschwernissen möglich. Wir wollen darauf vorbereiten und orientieren uns an den Promotionsinteressierten und ihren Fragen. Eine vorbereitende Lektüre der frei herunterladbaren Promotionsbroschüre (https://f-s.hszg.de/personen/rudolf-schmitt/promotion-nach-fh-abschluss....) wird ein konzentriertes und fortgeschrittenes Arbeiten erleichtern.

Jugend in der digitalen Gesellschaft – Herausforderungen im Kontext von Medienbildung und Medienkompetenz

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Dipl.-Päd. Anja Pielsticker
- Dipl.-Soz.Päd. Lajos Speck
- Dipl.-Soz. Olaf Seeliger

Form

Workshop

Digitale Medien sind Teil jugendlicher Alltagswelt. Vor welchen Herausforderungen steht also diesbezüglich die Soziale Arbeit? Und wie können digitale Medien in der Sozialen Arbeit sinnvoll, kreativ und chancenorientiert eingesetzt werden? In diesem Workshop soll es um die Jugend in der digitalen Gesellschaft – Herausforderungen im Kontext von Medienbildung und Medienkompetenz gehen. Zwei Bielefelder Projekte stellen sich hierbei genauer vor: Das GMK-M-Team zeigt Modelle und praktische Anregungen für den Einsatz von Medien im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Es werden niederschwellige, herausragende, praxisorientierte und kreative Methoden gezeigt ...

Big Data & Künstliche Intelligenz: Die digitale Zukunft Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C1

Referent*innen

- Pascal Bastian
- Prof. Mark Schrödter
- Prof. Udo Seelmeyer
- Birte Schiffhauer

Form

Workshop

Die Nutzung von Big Data und künstlicher Intelligenz wird immer mehr Einzug in den Alltag der Sozialen Arbeit erhalten. So wird Soziale Arbeit zukünftig zum Beispiel zunehmend mit computergestützten Verfahren der Risikodiagnostik konfrontiert, die in der Wirtschaft und im Gesundheitswesen unter dem Label »Big Data Analytics«, »Predictive Analytics« oder »Machine Learning« diskutiert werden. Es geht dabei um die Produktion und Nutzung riesiger, rasant anwachsender Datenmengen, bestehend aus einer Vielfalt an Datenquellen und Datenformaten, die in dem Maße, wie dieses Datenvolumen wächst, vollständig automatisiert verarbeitet werden können. Oft werden ...

Digitalisierung im Jugendamt (Checkliste abgearbeitet – Beratungsqualität gut? Standard- bzw. Qualitätssicherung, Dokumentation)

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B245

Referent*innen

- Phillip Heinze
- Brigitte Strehl

Form

Workshop

Die Einführung von und die Arbeit mit spezieller Software für die Beschäftigten in Jugendämtern wirft neben vielfach auftretenden Mehrbelastungen und Verwerfungen auch fachliche Fragen auf. Während das Softwaredesign auf die Qualitätssicherung und Gewährleistung der Dokumentationspflichten fokussiert. Die Frage nach der Beratungsqualität und der Bedeutung sozialpädagogischer Fachlichkeit findet nur im Rahmen dieser Ziele Raum. Wir wollen die bestehenden Auswirkungen auf das fachliche Handeln beleuchten und eine kritische Debatte dazu eröffnen.

Organisationen Sozialer Arbeit – Potenziale und Hemmnisse für die Professionalisierung Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Verena Klomann
- Dr. Simon Mohr
- Dipl.-Päd. Bettina Ritter

Form

Workshop

Titel: Organisationen Sozialer Arbeit – Potenziale und Hemmnisse für die Professionalisierung Sozialer Arbeit. Soziale Arbeit ist in der modernen Gesellschaft ohne Organisationen nicht denkbar: Sie gelten als konstitutiv zur Erbringung sozialstaatlicher Funktionen und gewährleisten eine einzigartige Form der Erwartbarkeit von Hilfe. Trotz dieser konstitutiven Bedeutung werden sie nur selten in ihrer Eigendynamik und ihrem Verhältnis zur Leistungserbringung analysiert – gleichwohl werden Organisationsstrukturen und -kulturen tagtäglich in jeder Einrichtung gestaltet und praktiziert: im Personalmanagement, durch Maßnahmen der Qualitätsentwicklung, in ...

Fallarbeit und Fallverstehen in der Sozialen Arbeit - Selbstverständnis der Profession und Umgang mit den Adressat_innen

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C221

Referent*innen

- Monika Althoff

Form

Vortrag, Diskussion

Die Diskussion und Reflexion der Theorie und Praxis des Fallverstehens scheint bisweilen vernachlässigt zu werden, obwohl es den Kern sozialarbeiterischen Handelns darstellt. In dem Workshop soll die Bedeutung des Fallverstehens hervorgehoben werden, um sich des professionellen Handelns und der Profession zu vergewissern. Der Vortrag hat folgenden Aufbau: - Darstellung der (groben) Entwicklungslinien des Fallverstehens seit den 1950er Jahren - Möglichkeiten einer sozialwissenschaftlichen Fundierung - Blick auf eine reflexiv-hermeneutische Herangehensweise. Damit wird Fallarbeit als sozialer und diskursiver Ort konzipiert.

Sozialpädagogische Normierungen im Jugend- und jungen Erwachsenenalter

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

- Christiane Dittrich
- Dr. Milena Noll
- Dr. Tobias Franzheld

Form

Workshop

In unterschiedlichen sozialpädagogischen Handlungsfeldern zeigt sich der Bedarf an Beratung, Unterstützung und Schutz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Zwar steigt in diesem Zusammenhang auch die Anforderung an Hilfesysteme, sie den Bedürfnissen des Jugend- und jungen Erwachsenenalters anzupassen, gleichzeitig lässt sich aber in den damit verbundenen Erziehungs-, Bildungs- und Schutzpraktiken ein »Ausklammern« adressatenspezifischer Bedürfnis- und Problemlagen verzeichnen. Wenngleich sich vielfältige sozialpädagogische Angebote auf das Jugendalter und wenige an junge Volljährige richten und Jugend als Zielgruppe für Präventions- und ...

Soziale Arbeit im multiprofessionellen Lernen - Perspektivabgleich mit anderen Professionen

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: C244

Referent*innen

- Dr. phil. Daniela Schmitz

Form

Workshop

Am Beispiel der Einführungswoche des Masterstudiengangs multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen wird aufgezeigt, wie der Abgleich der professionsbezogenen Perspektiven am Beispiel der Experten-Laien-Kommunikation durchgeführt werden kann. Im didaktischen Konzept des Studiengangs wird neben Service Learning und Blended Learning vor allem die Lehr-/Lernform des multiprofessionellen Lernen umgesetzt, die durch das Herstellen einer gemeinsamen Wissensbasis, Perspektivabgleich und Perspektivwechsel charakterisiert ist. Im Studiengang sind auch Lernende der Sozialen Arbeit vertreten.

Klinische Sozialarbeit in der sozialen und beruflichen Rehabilitation von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und/oder Epilepsien

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B238

Referent*innen

- Dipl.-Soz.Päd. Alexander Thomas

Form

Workshop

In dem Workshop sollen die Möglichkeiten Klinischer Sozialarbeit im ambulant unterstützten Wohnen und der beruflichen Rehabilitation von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und/oder Epilepsien dargestellt werden. Einführend werden Konzepte und Methoden der Klinischen Sozialarbeit erläutert und Anhand von Fallbeispielen vertieft. Die Zusammenarbeit mit Neuropsychologen, Heilmittelerbringern, der Anleitung von Hilfskräften und Assistenzkräften zur alltagsorientierten Komplextherapie stehen dabei im besonderen Fokus. Die Arbeit an konkreten Fallbesprechungen im Workshop ermöglicht einen Praxistransfer auf Grundlage der Praxis Klinischer Sozialarbeit. ...

Soziale Arbeit und die Herausforderung des Theorie-Praxis-Transfers. Impulse aus Theorie, Empirie und Praxis als Beiträge zur Diskussion von Gelingensbedingungen der Vermittlung von Theorie und Praxis

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 120

Raum: E3

Referent*innen

- Werner Thole
- Ina Kaul
- Desirée Schmidt
- Heike Grumz
- Markus Sauerwein
- Julian Sehmer
- Benedikt Sturzenhecker

Form

Symposium

Soziale Arbeit ist als Handlungswissenschaft in besonderer Weise gefordert, theoretisches Wissen, empirische Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zu transformieren und zu relationieren, um professionelle Hilfen anbieten zu können. Die in den verschiedenen Handlungsfeldern tätigen Fachkräfte gehen komplexe professionelle Beziehungen mit den Adressat_innen ein und tragen damit Verantwortung für diejenigen Menschen, die aufgrund unterschiedlichster Problemlagen stigmatisiert und an den Rand gedrängt wurden oder unmittelbar von Exklusion bedroht sind. Nur in der fachlichen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und individuellen Problemlagen sowie in ...

Einzelbeitragsforum zur Beziehungsarbeit und Persönlichkeitsbildung im Studium der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Sabrina Amanda Hancken
- Prof. Dr. Peter Schäfer

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Hancken (45 Minuten inkl. Diskussion). Beziehungsgestaltung im Umbruch?! – Ansätze zur Beziehungsarbeit im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit: Im Zuge der neoliberalen Umstrukturierungsprozesse des Sozialstaates droht der Anspruch der Sozialen Arbeit, den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns zu stellen, immer weiter in den Hintergrund zu geraten. Um einer De-Professionalisierung entgegenzuwirken, muss Soziale Arbeit für ihre professionellen Werte und Standards eintreten. Nicht zuletzt weil sie die Voraussetzung für eine langfristige, wirksame Intervention bilden, wird der Gestaltung von Arbeitsbeziehungen im ...

Einzelbeitragsforum zur Wohnungslosenhilfe

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Athanasios Tsirikiotis
- Hannah Obert

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Tsirikiotis. Autonomie, Biografie, Wohnungslosigkeit. Einblick in das Dissertationsprojekt »Subjektivierung in der Wohnungsnotfallhilfe«: Das Soziale ist nicht zeitlos, sondern stets auch konkrete, historisch gewordene Gesellschaftsformation. Diese wiederum ist selbst kein ausschließlich kontingentes Gebilde, sondern auch Ausdruck von Versuchen der Re-Produktion ihrer selbst und der darin eingeschliffenen gesellschaftlichen Stratifizierung (Marx), vorläufiger Zwischenstand gesellschaftlicher Kämpfe um Macht (Foucault) und Anerkennung (Honneth) und auch Knotenpunkt diverser Pfade der Bearbeitung anthropologischer Konstanten, z.B. der ...

Einzelbeitragsforum zu politischer Sozialer Arbeit

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B2

Referent*innen

- Yvonne Wilke M.A.
- Dipl.-Soz.Päd./Soz.Arb. Jana Kavermann

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Wilke. Partizipation von Wohlfahrtsverbänden in politischen Entscheidungsprozessen zur Frauenarmut: Der Deutsche Caritasverband e.V. und der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband e.V. formulieren explizit den Anspruch der Interessenvertretung und der Mitgestaltung von politischen Entscheidungsprozessen, um soziale Gerechtigkeit für sog. schwache Bevölkerungsgruppen zu erreichen. Im Zuge öffentlicher Armutsdebatten und sozialpolitischer Reformprozesse während der 18. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages haben beide Verbände verstärkt auf das Armutsrisiko von Frauen hingewiesen und im Sinne der Sozialanwaltschaft auf politische ...

Medienpädagogik und Erziehungshilfe - Ein Arbeitsfeld denkt um

Datum u. Ort

07.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: D2

Referent*innen

- Alexander Hundenborn

Form

Workshop

Snapchat, Instagram oder musical.ly sind nur wenige der digitalen Lebenswelten, in denen sich Kinder und Jugendliche tagtäglich bewegen. Welche Herausforderungen und Chancen bringen die mediatisierten Lebenswelten mit sich? Wie kann ein Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit, welches den Schutz der Adressat_innen sehr groß schreibt, mitwirken, Chancengleichheit auch im, durch und mit dem Internet zu ermöglichen? Das Projekt PowerUp – Medienpädagogik und Erziehungshilfe widmet sich seit 2014 diesen Fragen und liefert exemplarische Antworten. Im Workshop soll ein kurzer Input, die dringlichsten Fragen beleuchten und über einen gemeinsamen Austausch Impulse zur ...

Abschlussvortrag - "Aufwertung der Sozialen Berufe und Sozialen Arbeit heißt zu allererst explizite Inwertsetzung der Arbeit der Fachfrauen und Fachmänner."

Datum u. Ort

07.09.2018 - 11:00 bis 12:00

max. Teilnehmer*innen: 1274

Raum: Audimax in der Universität

Referent*innen

- Frank Bsirske, Vors. Verdi

- Kathrin Bock-Famulla, Bertelsmannstiftung, Senior Expert. Programm Wirksame Bildungsinvestitionen

- Moderation: Prof.'in (i.R.) Dr.'in Maria-Eleonora Karsten

Form

Dialoggespräch

Dialoggespräch zu politischen und gesellschaftlich notwendigen Strategien:

In erster Linie soll über den steigenden Fachkräftemangel in der Sozialen Arbeit debattiert werden: Dieser streckt sich von der Elementarpädagogik, über Erzieher*innen im Gesamtfeld sozialpädagogischer Handlungsfelder und sozialer Berufe, bis hin zur Ausbildung und Lehre.

Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Transformationsprozesse ist eine deutliche Zunahme von Erziehung, Bildung und Betreuung, kurz: Sozialer Arbeit zu erwarten. Diese stellt eine Grundlage von Lebensqualität dar. Es gibt keine öffentlich institutionelle Qualität des Sozialen ohne Qualifizierung ...

Stadtführung zu Deportationen aus Bielefeld

Datum u. Ort

07.09.2018 - 13:00 bis 14:30

max. Teilnehmer*innen: 16

Raum: Extern, Treffpunkt vor dem Haupteingang der FH

Referent*innen

Léon Bossert

Form

Stadtführung

Im Rahmen des Bundeskongresses möchte ich die Möglichkeit bieten, sich mit der Geschichte der Deportationen (1941-1945) jüdischer Menschen aus Bielefeld auseinanderzusetzen. Hierfür werden wir Orte aufsuchen, die für die Organisation und Durchführung der Deportationen eine wichtige Rolle gespielt haben. Des Weiteren werden wir uns mit Opfern des NS-Antisemitismus beschäftigen. Wo lebten sie und was geschah mit ihnen? Wir treffen uns am 07. September um 13 Uhr vor dem Eingang der FH. Die Stadtführung wird ca. 1,5 Stunden dauern.