Programm | Mittwoch, 05.09.2018

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Eröffnung

Datum u. Ort

05.09.2018 - 14:00 bis 15:00

max. Teilnehmer*innen: 1274

Raum: Audimax in der Universität

Referent*innen

- Prof. Dr. sc. pol., Dipl.-Kfm. Michael Stricker (FH Bielefeld, Fachbereich Sozialwesen, Dekan)
- Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk (Präsidentin der FH Bielefeld)
- Ingo Nürnberger (Sozialdezernent Stadt Bielefeld)

Eröffnung des 10. Bundeskongresses Soziale Arbeit

 

Impulsvortrag 1: Gabriele Winker. Zerstörung des Sozialen – Care Revolution als Antwort

Datum u. Ort

05.09.2018 - 15:00 bis 16:00

max. Teilnehmer*innen: 1274

Raum: Audimax in der Universität

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Gabriele Winker

Form

Vortrag

Viele Menschen geraten derzeit an die Grenzen ihrer Kräfte. Sie erleben, wie die Anforderungen von Beruf oder Studium, Haushalt und die Sorge für Kinder und unterstützungsbedürftige Erwachsene zu wenig Zeit für Selbstsorge und Muße lassen. Was häufig als individuelles Versagen wahrgenommen wird, ist allerdings die Folge politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen. Durch Privatisierungen im Gesundheits- und Altenpflegebereich, Ökonomisierung der Bildungslandschaft und der Sozialen Arbeit sowie neoliberale familienpolitische Regulierungen entsteht ein Mehr an Sorgearbeit in den Familien bei gleichzeitig erhöhter Erwerbsquote von Frauen und zunehmender ...

Impulsvortrag 2: Holger Ziegler und Hans-Uwe Otto. Der Wert des Sozialen. Soziale Arbeit positioniert sich - so oder so

Datum u. Ort

05.09.2018 - 16:00 bis 17:00

max. Teilnehmer*innen: 1274

Raum: Audimax in der Universität

Referent*innen

− Prof. Dr. Holger Ziegler (Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Leiter der AG 8 Soziale Arbeit, Mitglied in der DGfE-Kommission Sozialpädagogik)

− Prof. Dr.Dr. h.c. mult. Hans-Uwe Otto

Form

Vortrag

Digitalisierung der Hochschulbildung und die Perspektive Sozialer Arbeit: Möglichkeitsräume und Barrieren für Bildungsprozessese

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: E2

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Verena Ketter
- Josephina Schmitd M.A.
- Athanasios Tsirikiotis M.A.

Form

Workshop

Verbunden mit Digitalisierung als gesamtgesellschaftlichem „Metaprozess“ (Krotz 2007) ist die Diskussion um Bildung und deren Ausgestaltung an Hochschulen. Dies betrifft damit unmittelbar Bildungsprozesse angehender Sozialarbeiter*innen, die Wissensproduktion forschender Sozialarbeiter*innen und die Gestaltung von Qualifizierungsmaßnahmen für praktizierende Sozialarbeiter*innen. In den Diskursen um Digitalisierung der Bildung wird das Soziale häufig methodisch verkürzt und auf dessen bloße Funktion bei der Vermittlung von Inhalten diskutiert. Ebenfalls wird Digitalisierung auf den Aspekt der Rationalisierung von personellen und räumlichen Ressourcen ...

Fast im Knast - Zur Notwendigkeit eines Zeugnisverweigerungsrechtes in der Sozialarbeit

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E1

Referent*innen

- Miriam Hamid-Beißner
- Patrick Arnold
- Robert Görlach

Form

Workshop

Als AG Zeugnisverweigerungsrecht haben sich Vertreter*innen aus verschiedenen Landes- und Bundesarbeitsgemeinschaften zusammengeschlossen, um erneut auf die Notwendigkeit eines ZVR für die Sozialarbeit hinzuweisen. Neben zahlreichen Treffen, einem Rechtsgutachten und einem geplanten bundesweiten Fachtag in 2018, möchten wir mit betroffenen Kolleg*innen ins Gespräch kommen und den Erfahrungsaustausch als Argumentationsgrundlage für die geplante Kampagne nutzen. Dabei werden sowohl konkrete "Fälle" vorgestellt und diskutiert als auch ein Umgang mit dem fehlenden ZVR und der aktuellen gesetzlichen Grundlage dazu besprochen.

Zur Notwendigkeit von Machtsensibilität bei Sozialarbeiter*innen – Handlungspraktische Empfehlungen aus der Psychologie und der Pädagogik zur partizipativen Machtanwendung

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 120

Raum: E3

Referent*innen

- Dr. des. Melanie Misamer

Form

Vortrag

Machtsensibilität beschreibt eine konstitutive Empfindsamkeit gegenüber der Machtanwendung. Eine Voraussetzung zur Entwicklung von Machtsensibilität bei Sozialarbeiter*innen gegenüber ihren Klient*innen ist zum einen die Entwicklung eines Bewusstseins über Machtdynamiken. Wie über die Situationsspezifität eines Machtstatus oder über die divergierende Wahrnehmung von Machtausübung (je nach Blickwinkel, ob die machtanwendende Person betrachtet oder die Person auf die Macht angewendet wird, Witte, 2001; Dilthey & Drescher, 2006). Zum anderen ist ein Wissen über Machtmechanismen wichtig. Wie über dynamische Prozesse, die ablaufen. Gemeint sind mögliche ...

Berufs- und professionspolitische Positionierungen für die Zukunft Sozialer (Frauen-)Berufe

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C226

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Melanie Kubandt
- Prof.'in (i.R.) Dr.'in Maria-Eleonora Karsten

Form

Workshop

Im aktuellen tiefgreifenden Wandel aller sozialen Berufe und Professionen und ihrer unstreitigen zentralen Bedeutung für die Gestaltung aller Formen der zukünftigen Erwerbsarbeit, des Arbeitsmarktes, und der Lebens- wie auch Bildungsgrundlagen und gleichzeitig wesentlicher Wachstumsbereiche, wird an bereits langjährig argumentierte Positionen der Gleichberechtigung und Aufwertungsnotwendigkeiten sozialer Berufe als Frauenberufe historisch erinnert und für aktuelle Strategien pointiert.

Gegen das Schwinden des Sozialen in der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: B3

Referent*innen

- Sieglinde Friess
- Lea Degner
- Timm Kunstreich
- Marion Panitzsch-Wiebe
- Elke Alsago

Form

Workshop

Wird das Soziale als die Fähigkeit von Menschen verstanden, sich zusammenzuschließen, um gemeinsam etwas zu schaffen, was ein Mensch alleine nie könnte (nach Hannah Arendt), dann erleben wir seit einiger Zeit den neoliberalen Versuch, diese Besonderheit menschlichen Zusammenlebens auf einen konkurrenz-basierten Individualismus zusammen zu „pressen“. In fast allen Medien und von der großen Mehrzahl der politisch Verantwortlichen wird dieser Trend so dargestellt, als ob es dazu keine Alternativen gäbe. Hierbei dominieren vier eng miteinander verwobene sozialpolitische Strategien: Vereinzelung, Ökonomisierung, Bürokratisierung und Ausschließung, die das ...

Flucht  und  Einwanderung oder " to have a better life"- wie beeinflussen Rechtsnormen Migrationsprozesse?

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B300

Referent*innen

- Prof. Dr. jur. Holger Hoffmann

Form

Workshop

Das "gemeinsame Europäische Asylsystem" ebenso wie das Einwanderungsrecht der EU-Staaten stehen unter hohem "Migrationsdruck". Am Beispiel Deutschlands und evt. einiger ausgewählter anderer EU-Rechtssysteme soll erörtert werden, ob und wenn ja, wie rechtliche Vorgaben Migration beeinflussen können.

Einzelbeitragsforum zum Studium der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Manuela Westphal
- Dr. Sina Motzek-Öz
- Christine Jahn

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Westphal/Motzek-Öz
Professionelles Handeln in der Migrationsgesellschaft – Erkundungen eines Reflexionsmodells am Übergang Studium-Beruf:
Trotz der gestiegenen Aufmerksamkeit für Migration/Flucht und Interkulturalität und dem damit einhergehenden Auftrag an die Soziale Arbeit im Kontext von Integration und Teilhabe sind die Themen weiterhin oft nicht verpflichtender Teil der Studiengänge der Sozialen Arbeit. Mehr und auch weniger interessierte Studierende sammeln häufig in Praxisphasen die ersten Erfahrungen mit professionellem Handeln in von Migration und Flucht geprägten Situationen. Teilweise kommt es hier zu ...

Einzelbeitragsforum zum Verhältnis Soziale Arbeit und unbezahlte Care-Tätigkeiten

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 20

Raum: B242

Referent*innen

- Yvonne Rubin
- Janine Kuhnt M.A.

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Rubin. Die Übernahme von sorgenden Tätigkeiten für eine älter werdende Bevölkerung als freiwilliges Engagement: Freiwilliges Engagement – und insbesondere dann, wenn es bei einem solchen Engagement um eine Gestaltung des Sozialen geht – ist immer auch verknüpft mit geschlechtsspezifischen Fragestellungen. So liegt die Vermutung nahe, dass durch die gegenwärtige politische Forderung nach mehr freiwilligem Engagement in der Versorgung der älter werdenden Bevölkerung mit sorgenden Tätigkeiten, insbesondere Frauen angesprochen werden, sich in einer solchen Art und Weise zu engagieren. Die Debatte über die Organisation von sorgenden ...

Interessenpolitik in Care-Berufen – Voraussetzungen kollektiver Sorgekämpfe und gesellschaftspolitische Handlungsperspektiven am Beispiel der Care Revolution

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

- Katja Schmidt M.A.
- Prof.in Dr. Gabriele Winker

Form

Panel

Die Ökonomisierung des Sozialen und die Vergeschlechtlichung von bezahlter und unbezahlter Care-Tätigkeiten stellen den Ausgangspunkt des Panels dar. Angesichts veränderter gesellschaftlicher Notwendigkeiten zur Gestaltung von Care-Arbeit sind die Fragen, „wer kümmert sich um wen, warum und unter welchen Bedingungen“ von zentraler Bedeutung. Auf Grundlage qualitativer Interviews mit Pflegekräften werden zunächst die Voraussetzungen und Machtressourcen kollektiver Sorgekämpfe exemplarisch beleuchtet. In Anbetracht der gegenwärtigen (care-)politischen Regulierungsdefizite bedarf es, so unsere These, neben arbeitspolitischen Veränderungen weitere ...

Digitalisierung der Sozialen Arbeit – praktische, ethische und rechtliche Herausforderungen

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Nadia Kutscher
- Dr. Klaus Graf
- Christian Müller

Form

Workshop

In vielen verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit findet eine zunehmende Digitalisierung statt – Alltagsmedien wie soziale Netzwerke und Apps werden genutzt, um mit Adressat*innen in Kontakt zu sein oder Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, Fachsoftware wird eingesetzt, um Fälle zu dokumentieren oder Gefährdungseinschätzungen vorzunehmen. In diesem Zusammenhang begeben sich viele Träger auf den Weg und versuchen, gute fachliche Arbeit mit innovativen digitalen Formen der Sozialen Arbeit zu verbinden. Dabei stellen sich viele Fragen, die sowohl die genutzten Dienste (können wir WhatsApp nutzen?) als auch die Handlungsspielräume der Fachkräfte betreffen ...

Geschlechtersensibles Verstehen und Handeln in der Sozialen Arbeit? Eine „Luxusfrage“ oder grundlegender Teil der professionellen Haltung?

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Miriam Bredemann

Form

Workshop

Aufgabe und Ziel des Workshops sind die evtl. zu erneuernde und weiterführende Sensibilisierung für ein geschlechtersensibles Verstehen in der Sozialen Arbeit. Primär liegt der fachliche Fokus auf der sozialen Konstruktion von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen. Die Erkenntnis des doing gender und der Einschreibung von (geschlechtsspezifischen) Herrschafts- und Machtverhältnissen in den Körper als Träger des Habitus (Bourdieu) bildet die Grundlage für Genderkompetenz, die über den Wissensaspekt hinausgehend zugleich einen Erfahrungsaspekt impliziert. Im Weiteren sind die Erörterung der unterschiedlichen Konsummuster und Abhängigkeitsentwicklungen ...

Orientierung im Sozialraum. Woran? Für wen? Sozialraumorientierung zwischen lokalen Hilfestrukturen, Einzelfallhilfen und Kinderschutzauftrag. Empirische Einsichten aus NRW

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 54

Raum: B243

Referent*innen

- Hannah Obert
- Prof. Dr. Fabian Kessl
- Sebastian Dirks
- Dr. Sandra Landhäußer
- Prof. Kay Biesel

Form

Vortrag, Diskussion

Das Programm der Sozialraumorientierung (SRO) verspricht die Vorbeugung sozialer Probleme und setzt dabei vor allem auf eine Re-Organisation sozialer Dienstleistungen und eine veränderte fachliche Haltung – nicht zuletzt mit dem Ziel, Kosten zu reduzieren. In dem Projekt „Innovation durch Kleinräumigkeit?“ wurde am Beispiel der öffentlichen Jugendhilfe in NRW untersucht, wie das Programm SRO tatsächlich gedacht wird: Welche Wissens- und Deutungsmuster liegen auf Leitungs- und Mitarbeiterebene vor? Deutlich wurde, dass die Verlagerung von Angebotsstrukturen in kleinräumige Einheiten, die Praxis eines interprofessionellen Netzwerkens und die Bearbeitung ...

Kulturelle Bildungsarbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen: soziale, künstlerische und politisch-ökonomische Dimensionen

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B240

Referent*innen

- Prof. Dr. Eric Sons

Form

Workshop

Im Workshop möchte ich meine und weitere sozialarbeitswissenschaftliche Forschungsergebnisse zum Themenkreis soziale Kulturarbeit vor dem Hintergrund eines sich wandelnden neoliberal "aktivierenden" Sozialstaates und dem Hype um Kulturelle Bildung beleuchten und die Widersprüche und emanzipatorischen Potentiale jugendkultureller Resozialisierungsprojekte mit den Teilnehmenden diskutieren. Dabei werde ich in den Arbeitsgruppen die unterschiedlichen Dimensionen dieser Projekte, vor allem die soziale, künstlerische, ökonomische und politische Dimension, vertiefend herausarbeiten und erste interpretative Theoretisierungen der erarbeiteten Ergebnisse anreißen ...

Ausbildung als Beitrag einer professionellen Identitätsentwicklung bei Sozial Arbeitenden?

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 54

Raum: B245

Referent*innen

- Manuela Käppeli
- Dr. Katja Girschik
- Jeannine Hess
- Esther Bussmann

Form

Workshop, Diskussion

Die Soziale Arbeit in der Schweiz durchläuft seit den letzten 20 Jahren kontinuierliche Professionalisierungs- und Disziplinentwicklungsprozesse (Becker-Lenz, 2018). Sozial Arbeitende werden mit diesen Entwicklungen in unterschiedlichen Kontexten konfrontiert und stehen vor neuen Herausforderungen in der beruflichen Identitätsentwicklung (Thiersch, 2016). Auch an die Hochschulen für Soziale Arbeit stellen sich in diesem Kontext besondere Anforderungen. Ausgewählte Studien zeigen dabei, dass die Ausbildung einen geringen bis gar keinen Einfluss auf die professionelle Identitätsentwicklung nimmt (Ackermann & Seeck, 2000; Harmsen, 2004, Bourmer, 2009, ...

Wert der Sozialen Arbeit – Bewertung der Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B239

Referent*innen

- Alexander Wegner
- Angelika Spautz

Form

Workshop

In den Auseinandersetzungen um die tarifliche Aufwertung treffen schwierige Konfliktbedingungen und eine heterogene Konfliktbereitschaft der Beschäftigten auf eine entschlossene Abwehrhaltung der Arbeitgeber. Hinzu kommt, dass freie und konfessionelle Träger z.T. deutlich niedrigere Entgelte zahlen. Konkurrenz auf Kosten der Beschäftigten ist an der Tagesordnung. Wir wollen den Status quo beleuchten und Perspektiven diskutieren.

"Was ich gelernt hab, ist zu kämpfen." Aufwachsen in öffentlicher Erziehung und das Leben meistern. Ergebnisse aus der SOS-Längsschnittstudie

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E1

Referent*innen

- Dr. Veronika Salzburger
- Dr. Wolfgang Sierwald

Form

Workshop

Wie kommen Menschen im Leben klar, die Teile ihrer Kindheit und/oder Jugend in Angeboten der stationären Erziehungshilfe gelebt haben? Was lässt sie vorwärts gehen, Mut fassen, Ziele erreichen? Wer steht ihnen bei? Haben sie in der Zeit der öffentlichen Erziehung Grundlegendes gelernt, was ihnen auch in ihrem Erwachsenenleben Orientierung gibt? Wie gehen Sie mit Krisen und Herausforderungen um? Über das theoretische Konstrukt der Handlungsbefähigung beschreiben wir in der SOS-Längsschnittstudie Gelingensfaktoren für ein persönlich als gut empfundenes Leben nach der Fremdunterbringung. Die Studie bietet die Möglichkeit, Entwicklungen während der Betreuung ...

Professionelle Einschätzungsprozesse im Kinderschutz zwischen Wunsch und Wirklichkeit?!

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 90

Raum: E4

Referent*innen

- Prof.'in Verena Klomann
- Prof.'in Barbara Schermaier-Stöckl
- Julia Breuer-Nyhsen B.A.
- Alina Grün B.A.

Form

Workshop

Professionelle Einschätzungsprozesse im Kinderschutz sind seit der Einführung des § 8a SGB VIII im Jahr 2005 zentrales Thema in der Praxis der Sozialen Arbeit. Die Ausweitung und Konkretisierung des Schutzauftrages auf bzw. für weitere Akteur*innen durch das Bundeskinderschutzgesetz im Jahr 2012 hat den Bedarf der Qualitätsentwicklung in diesem Bereich mit sich gebracht. Obgleich die gesetzlichen Bestimmungen in diesem Kontext so differenziert sind wie in keinem anderen Bereich (vgl. Stock, Schermaier-Stöckl, Klomann & Vitr 2016), variiert die Gestaltung ebendieser Einschätzungsprozesse – sowohl bei den öffentlichen Trägern als auch bei den freien ...

Digitale Teilhabe und digitale Assistenztechnologien in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 30

Raum: Extern, Treffpunkt vor dem Hupteingang der FH

Referent*innen

- Nadine Nowakowski
- Joanna Albrecht
- Lilia Khalil

Form

Workshop

Digitalisierung und technische Unterstützung zählen schon seit einigen Jahren zu den zentralen strategischen Themen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Dabei stehen die Förderung der Teilhabe an der Nutzung digitaler Medien sowie die Entwicklung und Erprobung technischer Unterstützungssysteme im Wohnumfeld besonders im Fokus, was auch Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention entspricht (Vgl. u. a. Art. 3 g UN-BRK sowie Art. 4 Absatz 1 h UN-BRK). Nadine Nowakowski wird in diesem Vortrag die bisherigen Projekte der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel vorstellen. In diesen Projekten wirken interessierte Menschen mit Behinderungen an der ...

Pädagogische Professionalität gegen sexualisierte Gewalt – Perspektiven für Soziale Arbeit und Beratung

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Katharina Kopp
- Gesa Bertels
- Michaela Quente
- Bernd Christmann

Form

Workshop

Welche Kompetenzen benötigen pädagogische Fachkräfte, um Kinder und Jugendliche gegen sexuelle Gewalt zu stärken, um die Anzeichen bzw. Folgen sexualisierter Gewalt zu erkennen und Hilfsangebote bereitstellen bzw. vermitteln zu können? Diese Kernfrage steht im Mittelpunkt von drei Forschungsprojekten, die in diesem Workshop ihre jeweiligen Perspektiven auf diese gemeinsame Ausgangsfrage fokussieren und gemeinsam entwickeln. Viele Meldungen auf Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung, die bei den Jugendämtern eingehen, erfolgen aus dem schulischen Raum. Schulsozialarbeiter*innen sind aufgrund ihrer Schnittstellenposition zwischen diesen beiden Systemen ...

Digitale Zugänge zu Sozialer Arbeit. Entwicklungsbedarfe und Perspektiven für wohlfahrtsstaatliche Infrastrukturen

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C2

Referent*innen

- Dr. Thomas Ley
- Prof. Dr. Udo Seelmeyer
- Matthias Selle
- Stephan Groschwitz

Form

Workshop

Die Digitalisierung ist nicht nur quer durch alle beruflichen Sektoren, sondern auch in der Sozialen Arbeit mittlerweile in aller Munde. Dabei scheinen der weitreichende Einsatz der Informationstechnologien in sozialen Dienstleistungen und sein Einfluss auf Sozialpolitik und die Wohlfahrtsproduktion aber erst am Beginn ihrer Entwicklung zu stehen. Auch auf politischer Ebene kommt das Thema der Digitalisierung sozialer Dienstleistungen vermehrt auf die Agenda. So veröffentlichte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Juni 2017 ein Impulspapier mit dem Titel ‚Digitale Agenda für eine lebenswerte Gesellschaft‘ (BMFSFJ 2017). ...

Stadtführung zu Deportationen aus Bielefeld

Datum u. Ort

05.09.2018 - 19:00 bis 20:30

max. Teilnehmer*innen: 16

Raum: Extern, Treffpunkt vor dem Hupteingang der FH

Referent*innen

Léon Bossert

Form

Stadtführung

Im Rahmen des Bundeskongresses möchte ich die Möglichkeit bieten, sich mit der Geschichte der Deportationen (1941-1945) jüdischer Menschen aus Bielefeld auseinanderzusetzen. Hierfür werden wir Orte aufsuchen, die für die Organisation und Durchführung der Deportationen eine wichtige Rolle gespielt haben. Des Weiteren werden wir uns mit Opfern des NS-Antisemitismus beschäftigen. Wo lebten sie und was geschah mit ihnen? Wir treffen uns am 05. September um 19 Uhr vor dem Eingang der FH. Die Stadtführung wird ca. 1,5 Stunden dauern.