Programmatiken – Neuregulierung – demokratische Beteiligung: Soziale Arbeit politisch

Soziale Arbeit – europäisch. Europa, Kooperation, Innovation.

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: D2

Referent*innen

- Prof. Dr. Franz Hamburger
- Prof. Dr. Matthias D. Witte
- Prof. Dr. Marius Harring
- Prof. Dr. Klaus Hurrelmann
- Daniela Schenk
- Katrin Weihmann
- Angelika Hauser
- Nadine Förster
- Dr. Ralf Sänger
- Dr. Michael Seligmann
- Dr. Oliver Dick

Form

Workshop

Die Europäische Union ist Motor der neo-liberalen Umstrukturierung der europäischen Gesellschaften. Die Politik der Wettbewerbsstaaten zielt darauf ab, die eigene Position zu stärken für Investitionen der global agierenden Finanzakteure. Die Verschränkung von nationalen/regionalen Interessen mit der transnationalen Ebene der Europäischen Union erzeugt spezifische Effekte. An zwei Beispielen wird dies untersucht. Gleichzeitig sind europäische Programme zu den relevanten Financiers der Sozialen Arbeit geworden. Sie wollen Kompetenzen aufbauen oder stärken, die für die Bewältigung der europäisch induzierten Probleme erforderlich sind. Wie funktionieren ...

Nicht steuern, sondern konstruktiv begleiten: Soziale Arbeit und bürgerschaftliches Engagement

Datum u. Ort

06.09.2018 - 15:15 bis 16:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

- Prof.'in Dr. Alexandra Engel
- Malina Haßelbusch M.A.
- David Rüger M.A.
- Dipl.-Soz.Arb./Dipl.-Soz.Päd. Jessica Schneider

Form

Workshop, Diskussion

Der Workshop geht von der These aus, dass bürgerschaftliches Engagement sich nicht, wie auf politischen Ebenen häufig angenommen, steuern lässt, aber durch Soziale Arbeit konstruktiv begleitet und entwickelt werden kann. Am Beispiel bürgerschaftlichen Engagements in ländlichen Räumen werden Referent/-innen der Forschungsgruppe „Bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen und Soziale Arbeit“ des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter an der HAWK diese These auf Basis von Zwischenergebnissen empirischer Projekte illustrieren und eine Programmatik freiwilligen Engagements aus Sicht Sozialer Arbeit skizzieren. Im Fokus der daran anschließenden Diskussion ...

Zur Entwicklung der Hilfen zur Erziehung. Analysen und alternative (sozialgenossenschaftliche) Entwicklungsmöglichkeiten

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: C3

Referent*innen

- Prof'in Bettina Hünersdorf
- Prof. Dr. Timm Kunstreich

Form

Workshop

In der Kinder- und Jugendhilfe verschärfen sich die Konflikte um Verteilungen der Kinder- und Jugendhilfeausgaben angesichts einer wachsenden Bedeutung der Austeritätspolitik. Diese Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe gehen auf Kosten der Familien in prekären Lebenslagen (Chassé 2017). Deren Situation wurde  in den letzten Jahren schon durch familienpolitische und arbeitsmarktpolitische Entscheidungen prekarisiert und wird durch die wachsende Bedeutung des Kinderschutzes und der davon ausgehenden zunehmenden Inanspruchnahmen von Heimerziehung und Pflegefamilien weiter verschlechtert. Zugleich verschlechtern sich aber auch die Bedingungen der ...

Einzelbeitragsforum zu Individualethik und Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B400

Referent*innen

- Dr. Tobias Nickel-Schampier
- Philipp Martaler B.A.
 

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Nickel-Schampier
„Plädoyer für einen individualethischen Ausgangspunkt Sozialer Arbeit“:
Die faktischen Gegenstände der Praxis Sozialer Arbeit und die der Disziplin scheinen zunehmend auseinanderzudriften. Während verschiedene prominente Theorieverständnisse eine sozialethisch konturierte Perspektive auf Fragen der sozialen Gerechtigkeit einnehmen (Menschenrechtsprofession, capability-approach) und u.a. eine gerechtere Struktur von soz. Institutionen fordern, lässt sich die Praxis als zunehmend sozialstaatlich institutionalisierte Reaktion auf individualisierte Problemlagen charakterisieren. Der Vortrag geht der Frage nach ...

Diskurse über die Kinderperspektive in der schwedischen Sozialen Arbeit

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Dr. Sylwia Koziel

Form

Workshop

Nach der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1990 lässt sich eine zunehmende öffentliche Debatte bezüglich Kinderrechten und Partizipation von Kindern beobachten. In Schweden hat sich in diesem Kontext der Begriff der „Kinderperspektive“ in der Sozialen Arbeit durchgesetzt. Die Forderung an die Soziale Arbeit, Kindern eine Stimme zu geben und sie an Entscheidungsprozessen zu beteiligen erfreut sich zwar großer Resonanz, gleichzeitig zeigen internationale Forschungsergebnisse, dass die Beteiligung von Kindern in der Praxis nur schwer durchzusetzen ist (vgl. Gallagher et al 2012; Healy & Darlington 2009). Die Schwierigkeiten haben unter ...

Einzelbeitragsforum zu demokratischer Orientierung in der Sozialen Arbeit sowie Partizipation als Beitrag zur Prävention sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend

Datum u. Ort

06.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 60

Raum: B1

Referent*innen

- Dr. phil. Christa Paul
- Dr. phil. Patrick Oehler

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Paul. Partizipation als Beitrag zur Prävention sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend: Bei der Prävention von sexualisierter Gewalt gegenüber Mädchen und Jungen werden auch partizipative Ansätze verfolgt. Partizipation in der sozialen und pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen soll dazu beitragen, das Ausmaß sexualisierter Gewalt gegenüber Heranwachsenden zu verringern. Dabei wird angenommen, Partizipation habe diese Wirkung, weil Kinder und Jugendliche durch eine partizipative Haltung innerhalb von Einrichtungen erfahren, dass ihre Meinung bedeutsam ist und berücksichtigt wird. Als präventiv gilt auch ein besseres ...

Stadtführung zu Deportationen aus Bielefeld

Datum u. Ort

06.09.2018 - 19:00 bis 20:30

max. Teilnehmer*innen: 16

Raum: Extern, Treffpunkt vor dem Haupteingang der FH

Referent*innen

Léon Bossert

Form

Stadtführung

Im Rahmen des Bundeskongresses möchte ich die Möglichkeit bieten, sich mit der Geschichte der Deportationen (1941-1945) jüdischer Menschen aus Bielefeld auseinanderzusetzen. Hierfür werden wir Orte aufsuchen, die für die Organisation und Durchführung der Deportationen eine wichtige Rolle gespielt haben. Des Weiteren werden wir uns mit Opfern des NS-Antisemitismus beschäftigen. Wo lebten sie und was geschah mit ihnen? Wir treffen uns am 06. September um 19:00 Uhr vor dem Eingang der FH. Die Stadtführung wird ca. 1,5 Stunden dauern.

Stadtführung zu Deportationen aus Bielefeld

Datum u. Ort

07.09.2018 - 13:00 bis 14:30

max. Teilnehmer*innen: 16

Raum: Extern, Treffpunkt vor dem Haupteingang der FH

Referent*innen

Léon Bossert

Form

Stadtführung

Im Rahmen des Bundeskongresses möchte ich die Möglichkeit bieten, sich mit der Geschichte der Deportationen (1941-1945) jüdischer Menschen aus Bielefeld auseinanderzusetzen. Hierfür werden wir Orte aufsuchen, die für die Organisation und Durchführung der Deportationen eine wichtige Rolle gespielt haben. Des Weiteren werden wir uns mit Opfern des NS-Antisemitismus beschäftigen. Wo lebten sie und was geschah mit ihnen? Wir treffen uns am 07. September um 13 Uhr vor dem Eingang der FH. Die Stadtführung wird ca. 1,5 Stunden dauern.

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