Suchthilfe

Geschlechtersensibles Verstehen und Handeln in der Sozialen Arbeit? Eine „Luxusfrage“ oder grundlegender Teil der professionellen Haltung?

Datum u. Ort

05.09.2018 - 17:15 bis 18:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: C222

Referent*innen

- Miriam Bredemann

Form

Workshop

Aufgabe und Ziel des Workshops sind die evtl. zu erneuernde und weiterführende Sensibilisierung für ein geschlechtersensibles Verstehen in der Sozialen Arbeit. Primär liegt der fachliche Fokus auf der sozialen Konstruktion von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen. Die Erkenntnis des doing gender und der Einschreibung von (geschlechtsspezifischen) Herrschafts- und Machtverhältnissen in den Körper als Träger des Habitus (Bourdieu) bildet die Grundlage für Genderkompetenz, die über den Wissensaspekt hinausgehend zugleich einen Erfahrungsaspekt impliziert. Im Weiteren sind die Erörterung der unterschiedlichen Konsummuster und Abhängigkeitsentwicklungen ...

Das Wechselverhältnis von Beteiligung und vertrauensvoller Arbeitsbeziehung im Handlungsfeld der Suchthilfe - Forschungsergebnisse und aktuelle Diskussionen im Kontext des BTHG

Datum u. Ort

06.09.2018 - 09:15 bis 10:45

max. Teilnehmer*innen: 36

Raum: B200

Referent*innen

- Dr. Rita Hansjürgen
- Dipl.-Soz.Arb./Soz.Päd. Martina Tranel

Form

Workshop

Bekannt ist, dass eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung als Grundlage von Kooperation zwischen Fachkraft und Klient_in nicht nur in der Suchthilfe, aber dort besonders, eine hohe Bedeutung hat. Gleichzeitig stellt die Beteiligung von Klient_innen an Hilfeprozessen ein hohes Gut dar, gleichwohl dies in einem Spannungsverhältnis steht zu Zielvorgaben, abzuarbeitenden Hilfeplänen, wirtschaftlicher Steuerung, Wirkungskontrolle und ggf. Regress seitens der Leistungsträger usw. In diesem Workshop soll auf der Basis einer neueren empirischen Untersuchung der Zusammenhang zwischen einer vertrauensvollen Arbeitsbeziehung und einer Beteiligung von Klient_innen ...

Einzelbeitragsforum Soziale Arbeit in der Praxis

Datum u. Ort

06.09.2018 - 11:15 bis 12:45

max. Teilnehmer*innen: 16

Raum: C232

Referent*innen

- Daniela Molnar
- Prof. Dr. Martin Klein

Form

Einzelbeitragsforum

1. Einzelbeitrag - Molnar
Der ‚Wert‘ der niedrigschwelligen Drogenhilfe und ihrer Mitarbeiter*innen:

Das Arbeitsfeld der niedrigschwelligen Drogenhilfe gilt als komplex und anforderungsintensiv. Die Manifestation gesellschaftlicher Vorstellungen des ‚richtigen/ falschen‘ Lebens in rechtlichen Vorgaben, der Normalisierungsauftrag, eingebettet in asymmetrische Verhältnisse, u.a.m. führen zu einer Arbeitssituation, die vielfach von Konflikten und Spannungsfeldern dominiert ist, für welche nicht in ausreichendem Maß Bewältigungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Dies ist jedoch kein Spezifikum niedrigschwelliger Drogenhilfe: Die je ...